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Viel Aufwand, kein Ertrag – Steelers verlieren unglücklich gegen Weißwasser

Viel Aufwand, kein Ertrag – Steelers verlieren unglücklich gegen Weißwasser

Heute ging es in der EgeTrans Arena für die Steelers gegen die Lausitzer Füchse. Mit demselben Kader wie am Freitag wollte die Mannschaft um Kapitän Pascal Zerressen wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren. Vor den 2.418 Zuschauern wurde vor dem Spiel dem gestern verstorbenen Adam Johnson gedacht.

Die Hausherren kamen gut in die Partie und spielten zielstrebig nach vorne. Man setzte die Gäste frühzeitig unter Druck und ließ sie kaum zur Entfaltung kommen. In der fünften Minute erhielten die Steelers das erste Powerplay des Spiels. In diesem hatten Ryan Gropp und Jack Doremus die besten Möglichkeiten. Die Schwaben waren spielbestimmend und setzten das Tor von Nikita Quapp immens unter Druck. Auch im zweiten Überzahlspiel ließ man Puck und Gegner laufen, doch man verpasste es sich mit dem ersten Tor zu belohnen. Die erste gute Chance der Lausitzer vereitelte Olafr Schmidt in der 14. Minute. Nach vorne spielten aber weiter nur die Steelers. 15 Sekunden vor der ersten Pause belohnte man sich auch endlich. Nach toller Vorarbeit von Spencer Berry und Brett Welychka traf Ryan Gropp zur verdienten und erlösenden Führung.

Das zweite Drittel begann mit einer Strafe gegen Weißwasser und Druck der Ellentaler – doch es blieb bei der knappen Führung. Die Füchse, stark unterstützt von zahlreichen Fans, fanden nicht wirklich ins Spiel. Dies änderte sich zur Mitte des Spiels und Olafr Schmidt musste jetzt öfters zupacken – und das machte er stark. In der 35. Minute gab es das nächste Powerplay für die Hausherren, doch es blieb bei der 1:0-Führung nach 40 Minuten.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts gaben die Steelers den Ton an.

Dominik Lascheit verpasste nach Vorarbeit von Brett Welychka den zweiten Treffer, so dass es trotz der Überlegenheit der Ellentaler weiter spannend blieb. In der 45. Minute wurde es ein wenig Turbulent vor dem Tor von Olafr Schmidt, der zuvor erneut gut hielt. Es gab Strafen gegen beide Teams aber mit Fünf gegen Fünf weiter. Quasi aus dem Nichts fiel der Ausgleich in der 47. Minute. Eine von der Bande zurückspringende Scheibe zimmerte Samuel Dove-McFalls zum Ausgleich unter die Latte.  Aufgrund einer Bankstrafe wegen Beschimpfung der Schiedsrichter, gab es erneut Powerplay für Bietigheim. Hier wurde es kurios, denn den vom Schlittschuh Cole MacDonalds abprallenden Puck kratzte Olafr Schmidt vermeintlich von der Linie – doch der Videobeweis zeigte, dass die Scheibe diese überquert hatte – 2:1 für Weißwasser. Sollten sich die Steelers um den Lohn für die bis dato sehr guten 45 Minuten bringen? Die Schwaben warfen alles nach vorne und ihren Goalie vom Eis – doch mit einem Schuss ins leere Tor machten die Füchse ihren glücklichen Sieg perfekt.