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Steelers verlieren gegen die Eisbären

Steelers verlieren gegen die Eisbären

Am heutigen Freitagabend waren die Eisbären Regensburg zu Gast in der EgeTrans Arena. Steelers Trainer Dean Fedorchuk musste neben dem Langzeitverletzten Max Prommersberger weiter auf Ryon Moser verzichten. Hinzu kamen die Ausfälle von Lewis Zerter-Gossage und Brett Welychka. Vor dem Spiel wurde Kapitän Pascal Zerressen für sein insgesamt 700. Spiel als Eishockey-Profi geehrt. Leider wurde sein Jubiläum nicht mit einem Sieg belohnt.

Leon Doubrawa im Tor der Schwaben musste bereits nach wenigen Sekunden seine Klasse unter Beweis stellen, ehe Jack Doremus die erste Chance für sein Team hatte – sein Schuss landete am Pfosten. Erneut lief der Motor der Ellentaler zu Beginn auf Hochtouren und Tom McCollum konnte gegen Jackson Cressey im letzten Moment klären. Der ehemalige Schlussmann der Steelers stand in den Anfangsminuten im Mittelpunkt. In der zehnten Minute hatten Jack Doremus und Fabjon Kuqi eine Doppelchance zur Führung, doch diese wollte weiter nicht fallen. Im ersten Powerplay der Eisbären zeigte sich wie grausam der Sport sein kann. Richard Divis überwand Leon Doubrawa zur Führung für die Oberpfälzer. Bietigheim ließ sich von dem Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und ging gleich auf den Ausgleich. Im ersten Powerplay klingelte es auch im Kasten der Eisbären, doch nach Studium des Videobeweises wurde der Treffer von Fabjon Kuqi wegen hohen Stocks aberkannt. Da die Regensburger gleich eine weitere Strafe kassierten ging das Überzahlspiel weiter. Diesmal zählte auch der Treffer – auf Zuspiel von Fabjon Kuqi und Cole MacDonald traf Goldhelm Jack Doremus zum verdienten Ausgleich in der 19. Minute.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels zogen die Eisbären eine weitere Strafe durch Andrew Yogan, doch diesmal verteidigte man stark und als man nur wenige Augenblicke komplett war, traf Abbot Girduckis zur erneuten Führung. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Schuss von Spencer Berry stand Ryan Gropp goldrichtig und traf zum 2:2 nach 24 Minuten. Die Eisbären kamen zur Mitte des Spiels besser in die Partie und konnten eine Druckphase in der 32. Minute zur dritten Führung des Abends nutzen. Corey Trivino setzte Andrew Yogan in Szene und dieser traf zum 3:2. Dieser Treffer gab den Gästen Rückenwind und Leon Doubrawa musste mehrfach entscheidend eingreifen und hielt den knappen Rückstand bis zur zweiten Pausensirene.

Die Eisbären konnten den Schwung der letzten zehn Minuten des Mittelabschnitts mit in das letzte Drittel nehmen und spielten druckvoll nach vorne. Auch eine Strafe konnte die Oberpfälzer nicht aus dem Konzept bringen. Lediglich Leon Doubrawa stand mehrfach dem vierten Treffer im Weg – der Steelers Goalie hielt bockstark. In einem Powerplay ab der 51. Minute verpassten es die Gäste mehrfach für die Vorentscheidung zu sorgen. Regensburg gab zwar den Ton an, doch es war „nur“ ein Tor, so dass es spannend blieb. Zwei Minuten vor dem Ende zog Dean Fedorchuk seinen überragenden Goalie zugunsten des sechsten Feldspielers. Doch es sollte nicht sein – Corey Trivino traf fünf Sekunden vor dem Ende zum Endstand von 4:2 für Regensburg.

Am Sonntag geht es mit dem Auswärtsspiel in Kassel weiter. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.

Wir bedanken uns bei allen Fans in der EgeTrans Arena.