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Steelers sichern sich Platz fünf vor ausverkauftem Haus
Spielbericht /
Mit einem 5:2-Erfolg gegen die Lausitzer Füchse haben sich die Bietigheim Steelers im letzten Heimspiel der Hauptrunde den fünften Tabellenplatz gesichert. Vor 4.417 Zuschauern in der restlos ausverkauften EgeTrans Arena zeigte die Mannschaft eine effiziente Vorstellung und stellte die Weichen bereits früh in der Partie.
Die Gäste aus Sachsen standen unter Zugzwang, da sie im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation dringend Punkte benötigten. Entsprechend druckvoll starteten die Füchse und wurden von rund 200 mitgereisten Fans unterstützt. Die Steelers verteidigten jedoch kompakt und setzten selbst gefährliche Nadelstiche.
Die erste Überzahlsituation nutzten die Gastgeber konsequent: Nach einem schnellen Zusammenspiel über Alex Dostie und Brett Kemp traf Cole Fonstad zum 1:0 (10.). Nur wenige Minuten später legten die Steelers nach. Nach einem Puck Gewinn in der neutralen Zone kombinierte sich das Heimteam sehenswert durch die gegnerische Defensive, ehe Brett Kemp zum 2:0 einschob (15.). Trotz eines Chancenplus der Gäste in der Schussstatistik ging Bietigheim mit der komfortablen Führung in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Füchse den Druck und wurden belohnt. Eric Hjorth verkürzte zunächst auf 2:1 (25.), ehe Charly Jahnke nach einem schnellen Konter sogar den Ausgleich erzielte (29.). Die Antwort der Steelers folgte jedoch prompt. Nach einem Distanzschuss reagierte Jack Dugan am schnellsten und traf per Direktschuss zur erneuten Führung (33.). Kurz vor Drittelende schlugen die Hausherren erneut in Überzahl zu: Brett Kemp wurde an der blauen Linie angespielt, setzte sich stark durch und traf zum 4:2 (38.).
Das Schlussdrittel wurde von einem medizinischen Notfall im Zuschauerbereich überschattet. In der Enztalkurve wurde es plötzlich still, während Helfer sich um eine betroffene Person kümmerten. Auch auf dem Eis verlor die Partie in dieser Phase etwas an Tempo.
In der Schlussphase nahmen die Gäste ihren Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Die Steelers nutzten die Gelegenheit: Alex Dostie traf ins leere Tor zum 5:2-Endstand.
Mit dem Heimsieg ist den Steelers Rang fünf in der Tabelle nicht mehr zu nehmen. Im Playoff-Viertelfinale trifft das Team nun auf die Ravensburg Towerstars. Das erste Spiel findet am 17. März in Ravensburg statt. In der Ege Trans Arena beginnt der heiße Playoff-Tanz am 20. März.
Nach dem Spiel bedankte sich Tim Schüle stellvertretend für den verletzten Kapitän Alexander Preibisch bei den Fans für die Unterstützung während der Hauptrunde. Die Zuschauer verabschiedeten die Mannschaft mit stehenden Ovationen in die Kabine.
Zum Abschluss der Hauptrunde reisen die Steelers noch am Sonntag zum Tabellenführer, den Krefeld Pinguine. Das Spiel beginnt um 17:00 Uhr, hat jedoch keinen Einfluss mehr auf die Platzierung der Bietigheimer.