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Spiel auf Augenhöhe ohne Happy End

Spielbericht /

Spiel auf Augenhöhe ohne Happy End
3
vs.
1

Nach dem verdienten Sieg und Serienausgleich der Steelers am Mittwoch ging es heute wieder in die Pronobio-Arena nach Kassel zu Spiel 5, in dem eine der beiden Mannschaften den Matchpuck erringen konnte.

Trainer Alex Dück konnte, bis auf Tyler McNeely, auf die gleichen Spieler wie beim Sieg am Mittwoch setzen. Der goldene Helm wechselte von Cole Fonstad zu Jack Dugan.

Auch heute sahen 4538 Zuschauer in der Pronobio-Arena ein hart umkämpftes und enges Spiel, das endgültig erst kurz vor Ende in der regulären Spielzeit entschieden wurde.  

Beide Mannschaften kamen flott aus der Kabine und starteten ins erste Drittel. Die erste Chance ging an die Ellentaler, danach traf Yannik Valenti an den Pfosten des Bietigheimer Tors. Zu Beginn spielte sich wenig in der neutralen Zone ab. Beide Mannschaften waren immer um die Tore herum, was die Zuschauer erfreute, weil in den ersten fünf Minuten viel geboten wurde. In der 9. Minute zog Arne Uplegger nach einer Vorlage von Bastian Eckl und Tim Schüle zum Führungstreffer für die Steelers ab. Die Körpersprache der Huskies zeigte Fragezeichen und Unsicherheit. Nichtsdestotrotz scheuchten sie die Schwaben von links nach rechts, aber es kam nichts Gefährliches dabei raus. Dann tauchte Goldhelm Jack Dugan vor dem Tor von Philipp Maurer auf, dieser konnte das 0:2 aber mit einem großen Save abwehren. Seit dem Gegentor war es ein enttäuschender Auftritt der Hessen. In der 16. Minute eierte der Puck dann aber irgendwie zum 1:1 ins Tor der Gäste. Torschütze war Yannik Valenti, Vorlagengeber waren Luca Münzenberger und Tim Bender. Zehn Sekunden vor Schluss des ersten Drittels war es Bode Wilde, der gegen die Bewegung von Goalie Olafr Schmidt, den Puck gegen den Innenpfosten zur 2:1 Führung für die Gastgeber schoss. Die Vorlage zum Führungstreffer kam von Kaspars Daugavins. Die Steelers waren gut im ersten Drittel drin, aber Kassel drehte das Spiel kurz vor der ersten Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Mike Fischer einen starken Rückhandabschluss, aber der Goalie der Schlittenhunde konnte mit einem Save die Führung für seine Mannschaft retten. Kurz danach war es nochmal Mike Fischer, der eine Großchance hatte. Auf der anderen Seite ging der Puck knapp am Gehäuse von Olafr Schmidt vorbei und gleich darauf folgte nochmal eine große Chance von Luca Münzenberger. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. Es folgte eine Druckphase der Kassel Huskies, während die Schwaben nicht viel zum Offensivspiel beitrugen. Die Schlittenhunde beschäftigten die Gäste aus dem Ellental in der defensiven Zone und waren auch bei den Bullys überlegen. Beim ersten Powerplay für die Bietigheimer Jungs, lief die Scheibe gut, aber es konnte kein zählbarer Erfolg verzeichnet werden, weil sich die Hessen befreien konnten. Nachdem alle Mann wieder auf dem Eis waren, kam Cole Fonstad durch einen abgefälschten Schuss von Pawel Dronia fast zum Torerfolg. Im Mitteldrittel gab es keine größeren Unterbrechungen und kurz vor Schluss musste Cole Fonstad auf die Strafbank, so dass die Steelers in Unterzahl ins letzte Drittel starten müssen.

Die Huskies starteten mit einem Powerplay ins letzte Drittel, konnte aber keinen Vorteil daraus ziehen. Die Scheibe wechselte zwischen den beiden Teams wieder hin und her, aber beide Goalies, die heute mit ihrer Leistung herausgehoben werden müssen, waren stets zur Stelle. Philipp Maurer schien für die Jungs aus Bietigheim fast nicht überwinden zu sein. Eine Scheibe aus kurzer Distanz prallte am Kasseler Goalie ab. Wie so oft zogen die Ellentaler in der Schlussphase an und stellten die Schlittenhunde ordentlich zu. Nun wurde aus allen Rohren geschossen und die Zuschauer sahen Eishockey auf hohem Niveau. Ein Pfostenkracher von Kapitän Alexander Preibisch landete leider nicht im Kasseler Tor. Auch in der Schlussphase war Olafr Schmidt immer perfekt positioniert. Er verließ dann aber zugunsten eines sechsten Feldspielers sein Tor. Die Schwaben konnten den Puck nicht in ihren Reihen halten und so war es Darren Mieszkowski, der 54 Sekunden vor Schluss nach einer Vorlage von Hunter Garlent zum 3:1 Endstand ins empty net traf.

Mit diesem Sieg gehen die Kassel Huskies mit 3:2 in der Serie in Führung. Noch ist nichts entschieden, denn am Sonntag geht es um 17 Uhr ins Spiel 6 der Serie. Die Jungs haben es nach einer derart tollen Saison verdient von einer ausverkauften EgeTrans-Arena angefeuert zu werden.

Foto: DEL2 / Jan Diekmann


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