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Rekordstart und Punktgewinn gegen den Spitzenreiter

Spielbericht /

Rekordstart und Punktgewinn gegen den Spitzenreiter
5
vs.
6

Die Steelers erwarteten mit der Düsseldorfer EG den ungeschlagenen Tabellenführer, einen Traditionsverein mit vielen ehemaligen DEL-Spielern. Tim Kehler verzichtete auf Mick Hochreither, Dominik Klein, Mike Fischer und Mai Crnkic. Arne Uplegger kehrte ins Line Up zurück und spielte mit Vollvisier.

Die Steelers legten los wie die Feuerwehr, und zwar so schnell, dass manch einer im Publikum noch den Platz suchte. Direkt nach dem Bully von Nolan Ritchie flog der Puck Richtung Rheinländer-Tor, Nico Pertuch will die Scheibe schnell zu einem Mitspieler spielen und haut über die Scheibe. Nach sage und schreibe vier Sekunden zappelte der Puck im Netz. Das ist nicht nur das schnellste Tor der DEL2, sondern das schnellste Tor der gesamten deutschen Eishockeygeschichte! Der Name Ritchie steht schon ettliche Male in den Steelers-Geschichtsbüchern, nun auch neben Vater Darren Sohn Nolan.

Beide Teams spielten danach mit offenem Visier und ordentlich Tempo. In der zweiten Strafzeit gegen die Steelers hielt die Defensive dem Druck nicht mehr stand, sodass Eric Bradfort nach zehn Sekunden freigespielt wurde und zum 1:1 einnetzte. Die DEG zeigte nun ihre Klasse, und Corey Mackin belohnte kurz vor der Pause die Anstrengungen mit einem Distanzschuss zum 1:2. Die Ellentäler gaben sich damit nicht zufrieden, und nach einer schnellen, präzisen Kombination der ersten Sturmreihe traf Jack Dugan zum verdienten 2:2.

Im Mittelabschnitt begann es mit einem Gegentor in der Anfangsminute, denn Mackin schnürte seinen Doppelpack und schlenzte die Scheibe zwischen Noack und Pfosten zum 2:3 ins Netz. Es ging munter hin und her, bis unsere Jungs das erste Powerplay des Drittels zugesprochen bekamen und Cole Fonstad per Onetimer ins rechte Toreck zum 3:3 ausglich. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Tim Schüle zog auf der linken Seite Richtung Torlinie, erkannte die Lücke und brachte die Steelers mit einem platzierten Handgelenkschuss mit 4:3 in Front. Nur 36 Sekunden später wurde Luca Franzese freistehend im Slot angespielt, drehte sich um 180 Grad und hob den Puck über die Schulter des Goalies zum 5:3. Das war für Nico Pertuch zu viel, er verließ entnervt das Eis und machte Platz für Niklas Lunemann. Eine Strafe gegen Ende des Drittels unterbrach den Schwung der Steelers kurz, doch das Penalty Killing funktionierte, und so ging es mit zwei Toren Vorsprung in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel ließ ein frühes Tor auf sich warten, dafür erwischte es nach fünf Minuten Cole Fonstad, der einen Puck ins Gesicht bekam und blutend vom Eis musste. Nach kurzer Behandlung kehrte er zurück und machte weiter. Das Powerplay lief besser als in den Spielen zuvor, und die Special Teams machten mit drei bis fünf Abschlüssen pro Überzahl mächtig Alarm. In der 49. MInute parierte Noack einen Schuss nur mit dem Schoner, und Carter Turnbull nutzte den Rebound zum 5:4. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die DEG, denn nachdem Noack einen Distanzschuss nicht festhalten konnte, staubte Matthias Pischoff zum 5:5 ab. In den letzten 90 Sekunden traf Mackin mit der Rückhand nur die Latte, während Fonstad auf der Gegenseite aus zwei Metern über den Puck haute. So endete die reguläre Spielzeit mit einem leistungsgerechten 5:5.

Auch in der Verlängerung ging es hoch her. Die erste große Chance hatte Fonstad, der an der Schulter des Goalies scheiterte, es folgten zwei weitere Gelegenheiten für Ritchie und Schüle. Die letzten 35 Sekunden mussten die Steelers dann in Unterzahl überstehen, und es dauerte nur zehn davon, bis Ville Järvelainen den Puck zum 5:6 im Tor versenkte. Es war knapp, doch auch den Steelers gelang es nicht, der DEG die erste Saisonniederlage zu verpassen. Immerhin bleibt ein Rekord, der uns keiner mehr nimmt.

Am Freitag, 23.10.2026, um 19:30 Uhr steht das nächste Heimspiel in der EgeTrans-Arena an, zu Gast sind die Ravensburg Towerstars. Am Sonntag, 25.10.2026, um 17:00 Uhr kämpfen unsere Jungs beim EV Landshut um den zweiten Auswärtssieg.