News

Dominante Steelers siegen verdient gegen Regensburg

1.Mannschaft / Spielbericht /

Dominante Steelers siegen verdient gegen Regensburg
5
vs.
3

Der Start in den zweiten Durchgang der Hauptrunde brachte gleich mehrere Veränderungen mit sich. Mit Ella durfte der SCB ein neues Maskottchen begrüßen, und an der Bande stand Boris Blank, nachdem Head Coach Tim Kehler nach vier Niederlagen in Folge freigestellt worden war. Speedy Preibisch feierte sein Debüt als Assistant Coach, Arne Uplegger führte als Captain das Team aufs Eis. Weil Benjamin Zientek wegen einer Tätlichkeit im Breisgau nachträglich für ein Spiel gesperrt worden war, musste Blank komplett auf die vierte Reihe verzichten. Dominik Klein rückte kurzerhand in den Sturm, zwischen den Pfosten startete Keanu Salmik.

Auf dem Eis gab es von Beginn an nur eine Mannschaft, die das Spiel bestimmte. Cole Fonstad nagelte den Puck in der 3. Minute knapp über die Latte, und Jack Dugan prüfte den Regensburger Goalie nach einer schnellen Passstafette aus kurzer Distanz. Umso unerklärlicher war es, dass ausgerechnet die Domstädter jubelten: Pepino Langmeier schlenzte den Puck Richtung Tor, und der Schuss ging an Freund und Feind vorbei direkt zum 0:1 in die Maschen.

Das erste Powerplay unserer Jungs brachte den verdienten Ausgleich. David Cerny schnappte sich einen abgewehrten Schuss hinter dem Tor und spielte den Puck mit der Rückhand in den Slot, wo ihn ein Schlittschuh der Eisbären zum 1:1 ins Tor lenkte. Bei der nächsten Überzahl funktionierte das Spiel erneut hervorragend, doch diesmal verhinderte nur der Pfosten die Führung. Stattdessen schlugen die Regensburger ein zweites Mal eiskalt zu: Normen Hauner wurde im eigenen Drittel angespielt, lief aufs Tor und wollte querlegen, traf dabei aber einen Schlittschuh der Steelers, von dem der Puck kurz vor der Pause hinter die Linie rutschte. So lagen die Steelers trotz einer Schussstatistik von 12:4 mit 1:2 zurück, und niemand in der Halle konnte sich erklären, warum Regensburg führte.

Im Mittelabschnitt bot sich dasselbe Bild, nur dass sich die Steelers diesmal belohnten. Zwar kamen die Oberpfälzer frischer aus der Kabine und erhöhten in Überzahl den Druck auf Keanu Salmik, doch ein abgefangener Pass von Marek Racuk brachte David Cerny in Unterzahl in aussichtsreiche Position, auch wenn er den Puck nicht richtig traf. Wieder vollzählig, erinnerten sich unsere Jungs an ihre Offensivqualitäten: Nolan Ritchie spielte David Cerny mit einem Rückhandpass im Slot frei, und dieser hob den Puck in der 29. Minute über die Fanghand des Goalies zum 2:2 ins Tor.

Wenig später lief Bastian Eckl im Eins-gegen-eins auf den Goalie zu, brachte den Puck aber nicht im Tor unter. Dafür belohnten sich die Steelers in der 36. Minute endlich: Jack Dugan schnappte sich an der Mittellinie den Puck, umkurvte das Tor samt gesamter Abwehr und legte sauber auf Cole Fonstad ab, der per One-Timer zur 3:2-Führung vollendete. Der SCB schnürte die Eisbären weiter im eigenen Drittel ein und ließ den Puck sauber durch die Reihen laufen, bis ein Blue Liner von Arne Uplegger halbhoch zum 4:2 einschlug.

Im Schlussdrittel wurde Regensburg aktiver und drückte auf den Anschluss, die besseren Chancen hatten zunächst aber weiter die Steelers. Der Schuss von David Cerny aus kurzer Distanz landete am Brustpanzer des Torhüters, und nach einem präzisen Umschaltspiel parierte Finn Becker gegen Cole Fonstad. Neun Minuten vor dem Ende wurde es bei einer Unterzahl kritisch, denn die Eisbären drängten auf den Ausgleich. Was die vier Jungs auf dem Eis nicht wegverteidigten, entschärfte Keanu Salmik. Nach einem Stockschlag in höchster Not gab es dann einen Penalty gegen den SCB, den Jeremy Bracco zum 4:3 verwandelte. In den letzten Minuten nahm Regensburg schließlich den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, und vor unserem Gehäuse brannte es lichterloh. Doch Salmik und die Rumpftruppe hielten alles fest, getragen von 3.322 Zuschauern, die alles gaben. Ein Puckgewinn reichte am Ende aus, um Cole Fonstad an der Mittellinie anzuspielen, und dieser beförderte den Puck kurz vor Schluss zum 5:3 ins leere Tor.

So belohnte sich die Mannschaft für eine starke Leistung und hielt die drei Punkte fest!

Aufgrund des Deutschland Cups findet das nächste Spiel erst am Freitag, 13.11.2026, statt. Für unser Lazarett kommt die Pause zum richtigen Zeitpunkt. Dann geht es mit einem Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim weiter, Eröffnungsbully ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag, 15.11.2026, reisen unsere Jungs zu den Blue Devils Weiden, Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.