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Blitzstart sorgt für klaren Steelers-Sieg

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Blitzstart sorgt für klaren Steelers-Sieg
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vs.
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Nach zuletzt turbulenten Wochen stieg im Ellental am 10. Februar die Vorfreude auf das Kräftemessen mit der Düsseldorfer EG, die in der laufenden Saison bereits zweimal vom SCB besiegt wurde. Von einem 6-Punkte-Spiel war die Rede, weil es für beide Teams noch um die direkte Viertelfinalqualifikation geht. Zurückgekehrt von seiner internationalen Reise war Tamas Kanya, während Dostie, McNeely, Zientek, Scheck und Söll ausfielen. Insgesamt hatten die Steelers in den letzten 3 Partien satte 17 Gegentore kassiert, deshalb lag der Fokus am besagten Dienstagabend eigentlich auf der Defensive.

Probleme in der Verteidigung hatte jedoch nicht Bietigheim, sondern Düsseldorf. Für einen grün-weiß-blauen Traumstart sorgte Fonstad nach nur einer Minute, als er sich in einer 2-gegen-1-Überzahl für den Schuss von der rechten Seite aus entschied und perfekt ins linke Kreuzeck traf. Nur eine Minute später legte Kanya aus nahezu selbiger Position nach. Wieder war Lunemann durch einen präzisen Abschluss ins linke Eck überwunden, woraufhin sich Coach Lange dazu gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen, um die Partie ein wenig zu beruhigen. Doch Bietigheim blieb auch in der Folge am Drücker, vergab erst eine weitere 2-gegen-1-Überzahl, netzte dann jedoch dank Jiranek zum 3:0. Düsseldorf war in dieser Anfangsphase völlig von der Rolle, spielte viele Fehlpässe, ließ sich andauernd auskontern und dann kam auch noch ein Puckverlust des Goalies hinter dem eigenen Tor dazu. Dugan schaltete schnell, spielte die Scheibe zum freistehenden Fonstad, der nur noch in den leeren Kasten einschieben musste. Kurz nach dem Powerbreak gab es dann die erste Übelzahl für die Steelers. Weil die Rheinländer immer wieder einen oder zwei Schritte zu spät kamen, erarbeitete sich der Aufsteiger weitere Hochkaräter. Trotz einer unglaublichen 4:0-Führung musste man sich bei den Hausherren nach 20 Minuten doch tatsächlich über eine Chancenverwertung ärgern, die nicht optimal war. Zurecht erntete das Team Standing Ovations beim Gang in die Kabine.

Auch im Mitteldrittel gab der Schlittschuhclub von Beginn an Gas und erhöhte nach nur wenigen Sekunden auf 5:0. Alexander Preibisch fälschte den Distanzschuss von Mitspieler Fonstad unhaltbar ab. Obwohl die Rheinländer in der Folge erste gefährliche Situationen kreieren konnten, schien der SCB immer wieder einen Tick schneller zu sein als der Gast aus NRW. Auch die Unaufmerksamkeiten schienen beim DEL-Absteiger nicht nachlassen zu wollen und so hatte Bietigheim in Minute 31 in einem Breakaway die Chance auf das halbe Dutzend. Insgesamt mussten die Schwaben offensiv jedoch nicht mehr so viel investieren und so ließ man Düsseldorf kommen. Doch sogar die vielversprechenden Abschlüsse konnten entweder geblockt oder von Olafr Schmidt pariert werden, sodass es nach dem zweiten Spielabschnitt 5:0 stand.

Die DEG durfte im letzten Drittel erstmal im Powerplay ran und blieb auch nach Ablauf der Strafe am Drücker, doch das grün-weiß-blaue Abwehrbollwerk verhinderte den ersten Gegentreffer in Zusammenarbeit mit Keeper Schmidt bis zur 58. Minute, in der Brown sein Team auf die Anzeigetafel bringen konnte. Dass die Steelers mit einer solchen Performance auf die zuletzt gegentorreichen Spiele antworten würden, hätte wohl kaum einer der 3157 Zuschauer erwartet. Chancen auf den sechsten eigenen Treffer gab es, doch die Schwaben wollten es stets zu perfekt machen und spielten gerne den ein oder anderen Pass zu viel. So kam es, dass die Gäste wenige Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt setzen konnten.  

Nach 60 Minuten durfte der Schlittschuhclub sich nicht nur über einen verdienten 5:2-Sieg freuen, sondern auch eine deutliche Leistungssteigerung feiern. Olafr Schmidt verpasste zwar knapp den Shutout, konnte mit 40 gehaltenen Torschüssen jedoch eine mehr als solide Fangquote vorweisen. Entscheidend war natürlich, dass man auch nach dem Blitzstart cool blieb und den Anschlusstreffer des Gegners lange verhinderte. Bietigheim bleibt mit dem Resultat somit weiterhin auf den ersten 6 Tabellenplätzen vertreten, sichert sich 3 Big Points und den 3. Sieg im 3. Duell mit der großen DEG. Am Freitag geht es für den SCB nach Bad Nauheim, ehe am Sonntag das nächste Heimspiel ansteht. Mit den Eisbären aus Regensburg, die von hunderten Fans per Sonderzug begleitet werden, wird bereits der nächste direkte Konkurrent in der EgeTransArena erwartet.


Videos zu diesem Spiel

10.02.2026 - Highlights - Bietigheim Steelers vs. Düsseldorfer EG
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10.02.2026 - Pressekonferenz - Bietigheim Steelers vs. Düsseldorfer EG
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