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Bittere Niederlage beim Tabellennachbarn - Steelers verlieren in Regensburg.
Spielbericht /
Bittere Niederlage beim Tabellennachbarn
Nach der 1:7 Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten aus Kassel am letzten Sonntag, konnte es für die heutige Partie bei den Eisbären aus Regensburg nur ein Motto geben: Mund abwischen und weitermachen. Diese waren nach 32 Spieltagen punktgleich mit den Steelers auf Platz 8. Der 7. Platz sollte also in der Ferne verteidigt werden, was aber leider nicht gelang.
Der Trainer Alex Dück musste heute auf Filip Reisnecker und Cole Fonstad verzichten. Dafür gab Alex Dostie nach langer Verletzungspause sein Comeback.
Den besseren Start ins erste Drittel hatten die Eisbären, die auch den ersten Abschluss hatten. Der Puck flog gegen die Latte. Der Videobeweis ergab kein Tor. Das Spiel hatte eine hohe Intensität mit wenig Unterbrechungen. Die Ostbayern machten das Spiel sehr schnell. Erst nach 6 Minuten hatten die Schwaben ihre erste Chance des Spiels. Danach erhöhten die Steelers die Intensität der Angriffe, was dazu führte, dass die Regensburger unsortiert reagierten. Die Ellentaler waren bissig am Mann und bereiteten den Regensburgern Probleme. Das erste Powerplay ließen die Bietigheimer ungenutzt. Die Scheibe lief gut bei den Schwaben, bis es wieder zu einem Angriff der Ostbayern kam und Pawel Dronia zu leichtfertig agierte, was sich Alex Berardinelli knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels von den Eisbären nicht entgehen ließ und den Puck zum 1:0 ins Bietigheimer Tor beförderte.
Knapp sechs Minuten nach Beginn des mittleren Drittels hatte Dugan die Riesenchance zum Ausgleich, vergab aber. Im Gegenzug erzielte Constantin Ontl in der 24. Minute das 2:0 für die Eisbären. Im ersten Powerplay für Regensburg fiel fast das 3:0. Im nächsten Powerplay der Ostbayern, während Arne Uplegger 2 + 2 Strafminuten auf der Bank saß, fiel dann aber das 3:0 durch Jeremy Bracco. Die Druckphasen gingen hin und her. Bei einem 3 auf 1 fiel dann das 4:0 durch Samuel Payeur. Olafr Schmidt kann bei keinem Gegentreffer ein Vorwurf gemacht werden. Regensburg war nicht unbedingt tonangebend, war aber immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, während Bietigheim oft einfach keinen Druck auf den Schläger bekam und so Chancen vergab. Und so mussten die Ellentaler mit einem 4:0 Rückstand ins letzte Drittel starten.
Nun musste ein schnelles Tor für die Steelers her, wenn man sich die Chance bewahren wollte, das Spiel nochmal spannend zu machen. Keine Minute nach Beginn des letzten Drittels traf Bastian Eckl zum 4:1 nach Vorlage von Tyler McNeely und Kapitän Alexander Preibisch. Leider konnten die Ellentaler dann nicht nachsetzen, denn drei Minuten später kamen die Eisbären durch Kevin Slezak zum Endstand zum 5:1. Bei den Bietigheimer Jungs ging trotz zweifachem Powerplay nichts mehr zusammen. Man war heute nicht unbedingt schlechter als der Gegner, aber man konnte in den entscheidenden Momenten die Chancen nicht nutzen.
Nach zwei Niederlagen in Folgen und dem Verlust des 7. Platzes muss am Sonntag um 17 Uhr in der heimischen EgeTrans Arena gegen den EC Bad Nauheim unbedingt die Wende erfolgen, wenn man nicht den Anschluss an die mittleren Tabellenplätze verlieren will.
Die Steelers hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen ihrer Fans und lautstarke Unterstützung beim wichtigen Heimspiel gegen den Tabellenzwölften.