Steelers Bietigheim

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Tolles Spiel der Steelers blieb leider ohne Punkt – Berlin gewinnt in Bietigheim

Meister gegen Meister hieß es gestern Abend in der EgeTrans Arena, als die Eisbären Berlin zu Gast bei den Steelers waren. Bei den Schwaben kehrte Max Renner ins Aufgebot zurück, Guillaume Naud pausierte. Im Tor wechselte Daniel Naud von Sami Aittokallio zu Cody Brenner, der seinen zweiten Einsatz in der Saison feierte. Vor den 3.082 Zuschauern, darunter ca. 400 Berliner, zeigten die Steelers ein tolles Spiel, welches jedoch leider ohne Punkte endete.

Die Schwaben begannen sehr couragiert und setzten den Meister früh unter Druck. In der fünften Minute plückte Eisbären Goalie Mathias Niederberger gekonnt einen Hammer von Markus Kojo runter. Seine Vorderleute taten sich schwer zu Abschlüssen zu kommen. Wenn was durchkam, war Cody Brenner zur Stelle. Brenzlig wurde es in der neunten Minute, doch der Schlussman hielt stark gegen Blaine Byron. Nach dem Powerbreak ging es hoch und runter. Erst scheiterte C.J. Stretch an Niederberger und im Gegenzug Leo Pföderl an der Latte des Bietigheimer Tores. Die guten Chancen auf beiden Seiten nahmen zu. Nach 14 Minuten gab es die erste Strafe des Spiels, es traf Eisbär Manuel Wiederer. In Überzahl rettete Cody Brenner einmal in höchster Not, so dass es beim torlosen Unentschieden blieb. Die nächste Möglichkeit mit einem Mann mehr gab es zwei Minuten vor dem Ende und diesmal klappte es. Mitch Heard traf zum vielumjubelten 1:0 kurz vor der ersten Sirene.

Zum zweiten Drittel kamen die Berliner raus wie die Feuerwehr und zu einer Vielzahl von Chancen. Cody Brenner hielt bärenstark und die Null. Bei einem Konter verpasste Evan Jasper knapp das 2:0. In der 27. Minute war es aber soweit, Yannick Veilleux ließ Cody Brenner mit seinem Schuss keine Abwehrmöglichkeit – 1:1. Zwei Minuten später trafen die Eisbären erneut. Sebastian Streu knallte die Scheibe mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:2 in die Maschen. Die Steelers berappelten sich schnell und fanden wieder zurück ins Spiel. Nach toller Aktion von Norman Hauner wurde ein Schuss von Tim Schüle im letzten Moment geblockt. Auf der anderen Seite waren die Eisbäen zu jederzeit gefährlich und bekamen wegen Spielverzögerung in der 36. Minute ihr erstes Überzahlspiel. Berlin übte jede Menge Druck aus, doch die beste Chance hatte Benjamin Zientek bei einem Gegenstoß. Diesen parierte Mathias Niederberger. 46 Sekunden vor der zweiten Pause gab es dieses Duell erneut – Niederberger packte gegen Zientek einen Monstersave aus, so dass es bei dem knappen Abstand nach 40 Minuten blieb.

Das letzte Drittel startete mit Powerplay für Bietigheim, doch dieses blieb ohne Erfolg. Im Anschluss hielt Cody Brenner erneut fabelhaft. Nach sechs Minuten musste Alex Preibisch wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die Schwaben kämpften stark und hatten einmal Glück, als ein Schuss von Marcel Noebels gegen den Pfosten klatschte. Sieben Minute vor Schluss fälschte Byron einen Schuss unhaltbar zum 1:3 ab. Die Antwort der Steelers ließ nicht lange auf sich warten – Norman Hauner setzte Brendan Ranford in Szene und dieser traf in der 55. Minute zum 2:3-Anschlusstreffer. Doch antworten konnten die Hauptstädter auch. Matthew White haute die Scheibe aus spitzem Winkel unters Dach zum Endstand von 2:4 aus Sicht der Schwaben.

Nichts desto trotz konnten die Steelers das Eis erhobenen Hauptes verlassen, denn die Leistung war einmal mehr eine hervorragende.

Videozusammenfassung: https://www.youtube.com/watch?v=onweWqS9wts

Pressekonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=c5IyxjYR-hU

Vorbericht: Vorbericht: https://www.youtube.com/watch?v=4ALWGw03b9Q

Bild: Timo Raiser