Was ein Abend in der Bietigheimer EgeTrans Arena. 15 Tore bekamen die Zuschauer bei Sprade.TV zu sehen. Das wichtigste, nämlich das Siegtor, gelang Alexander Preibisch in der 54. Minute. Dem Stürmer gelang an diesem Abend ein Hattrick. Torhüter Leon Doubrawa feierte sein Debüt im Profi-Eishockey.

Bereits das erste Drittel hatte es in sich und machte Lust auf mehr. Brett Breitkreuz eröffnete den Torreigen bereits nach 137 Sekunden. Knappe drei Minuten später gelang Lubor Dibelka nach einem Fehler im Aufbau der Schwaben der Ausgleich. Die Antwort der Steelers folgte prompt – Alex Preibisch´s  Pass wurde von einem Tölzer unhaltbar ins Tor abgefälscht. Treffer Nummer eins des schnellen Stürmers. Den Zweiten ließ er in der 16. Minuten folgen. Nach tollem Solo traf er per Rückhand zum 3:1. Doch die „Buam“ schlugen zurück. Binnen 58 Sekunden trafen Reid Gardiner in Überzahl und kurz darauf Marco Pfleger zum 3:3.

Im zweiten Abschnitt dauerte es gerade einmal 43 Sekunden, ehe die Tölzer das Spiel drehten. Andreas Schwarz schoss, Jimmy Hertel ließ prallen und Andi Schwarz nutzte seinen Nachschuss zum 3:4. Der Treffer wurde per Videobeweis bestätigt. Keine Minute später stellte Reid Gardiner das Ergebnis auf 3:5. Daraufhin nahm Steelers-Trainer Daniel Naud Jimmy Hertel vom Eis und brachte den 19-jährigen Leon Doubrawa. Der Schlussmann feierte sein Debüt als Profi. Dieser Wechsel sollte sich als Glücksgriff erweisen und zeigt, welch gutes Händchen der Trainer hat. Gleich seine erste Bewährungstat gegen Max French bewältigte er souverän. Dann folgten die zehn Minuten des Matt McKnight. Erst schnürte der Kanadier einen Doppelpack selbst und bediente in Überzahl per Zuckerpass Yannick Wenzel, der zum 6:5 einschoss. Die Schwaben drehten die Partie ihrerseits und führten nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel nahm das Tempo nicht ab und das Spektakel nahm seinen Lauf. Nach seiner Sperre überzeugte Riley Sheen und traf mit einem satten Schuss zum 7:5. Den Treffer eingeleitet hat mit einem schnellen und langen Pass Torhüter Leon Doubrawa, der toll mitspielte. Riley Sheen gelangen neben seinem Tor auch zwei Vorlagen. Wer dachte, dass war es jetzt, der hat die Rechnung phne die „Buam“ gemacht. Max French per Abstauber und Lubor Dibelka trafen zum 7:7. Die letzten zehn Minuten versprachen Spannung ohne Ende. Beide Teams suchten die Entscheidung und die Steelers fanden sie. Einen Scheibenverlust im Aufbau der Tölzer nutzte Brett Breitkreuz und bediente vor dem Tor Alex Preibisch, der zum 8:7 traf. Auch dieser Treffer wurde per Videobeweis überprüft. In den Schlussminuten warfen die Löwen nochmals allesnach vorne, doch auch die Herausnahme von Torwart Max Franzreb brachte nichts mehr ein.

Die Steelers gewinnen nach verrückten und spektakulären 60 Minuten mit 8:7. Bereits am Montag geht es mit dem nächsten schweren Spiel weiter. Es geht zu den Wölfen aus Freiburg. Auch dieses Spiel gibt es live bei Sprade.TV.