Der 17. Spieltag der DEL2 hatte das „Baden-Württeberg-Duell“ zwischen den Steelers und den Wölfen aus Freiburg im Programm. Die drittplatzierten Badener empfingen den vierten aus Schwaben. Beim Team von Daniel Naud und Fabian Dahlem kehrte Cody Brenner zwischen die Pfosten zurück. Leon Doubrawa nahm auf der Bank Platz. Nach starken 60 Minuten überholten die Steelers die Wölfe durch den 5:2-Sieg in der Tabelle.

Das Spiel in der „Echte Helden Arena“ in Freiburg begann mit viel Tempo von beiden Seiten. Früh unter Druck gerieten die Steelers bereits nach knappen zwei Minuten, da Benjamin Zientek wegen Beinstellens von den Schiedsrichtern Robert Paule und Marcus Brill hinausgestellt wurde. Dank des Rückkehrers Cody Brenner im Tor und einer konzentrierten Leistung, konnte das Powerplay der Hausherren gekillt werden. Den ersten Treffer des Abends bekamen die Zuschauer auf Sprade.TV in der fünften Spielminute zu sehen. Nach Schuss von Eric Stephan stand Topscorer Matt McKnight im Slot goldrichtig und netzte zum 1:0 ein. Nach dem Tor entwickelte sich ein rasantes Spiel zweier starker Teams. Freiburg drängte auf den Ausgleich. In der 12. Minute hatten die Schwaben bei einem Pfostentreffer noch Glück, doch nur kurz darauf fiel das 1:1. Jake Ustorf schnappte sich an der eigenen blauen Linie die Scheib und traf nach seinem Solo zum Ausgleich. Die Antwort der Ellenatler ließ nicht lange auf sich warten. Riley Sheen eroberte sich nach einem super Zweikampf die Scheibe zurück und passte auf Matt McKnight. Der Kanadier behielt die Übersicht und leitete auf Yannick Wenzel weiter. Der Youngster schloss zum 2:1 ab – ein super Tor und zeitgleich der Zwischenstand nach 20 Minuten.

Die Breisgauer kamen mit viel Tempo und Druck aus der Kabine und wollten den zweiten Ausgleich des Abends erzielen. Die Steelers hielten gut dagegen und wenn doch was durchkam, war Cody Brenner zur Stelle. Mitten in die diese Drangphase verpasste nach toller Vorarbeit von Matt McKnight und Riley Sheen Verteidiger Benjamin Hüfner den dritten Treffer. Was dem Defender nicht gelang, besorgte in der 27. Minute Stürmer C.J. Stretch. Nach starkem Pass von Eric Stephan schlug der Schuss des US-Boys hart im kurzen Eck ein. 3:1.  Zum Ende des zweiten Abschnitts konnten beide Teams jeweils noch mit einem Mann mehr spielen, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. In Unterzahl hatte der erneut stark spielende Benjamin Zientek den Shorthander auf der Kelle, doch er scheiterte am Schläger von Ben Meisner im Tor der Wölfe.

Der Schlussabschnitt begann mit einem Bietigheimer Paukenschlag. Nach lediglich 16 gespielten Sekunden stand es 4:1. Matt McKnight leitete den Puck aus der Luft gekonnt auf Riley Sheen weiter. Dieser belohnt seinen klasse Auftritt mit einem Tor ins lange Eck. Die Badener gaben sich zu keiner Zeit des Spiels auf und suchten ihr Heil in der Offensive, doch die kompakt stehende Abwehr im Verbund mit Cody Brenner ließ wenig zu. Spannend wurde es nochmals zehn Minuten vor dem Ende, da Cam Spiro für Freiburg zum 4:2 traf. Doch auch diesmal hatten die Steelers die passende Antwort parat. Norman Hauner setzte energisch gegen seinen Gegenspieler nach und ermöglichte Riley Sheen den Pass auf C.J. Stretch zu spielen. Der zeigte wieder seine super Technik und traf zum Endstand von 5:2.

Durch den Sieg kletterten die Schwaben auf den dritten Platz der Tabelle, den sie bereits am Mittwoch im Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen verteidigen wollen. Spielbeginn im Fuchsbau ist um 19:30 Uhr. Auch dieses Spiel gibt es live bei Sprade.TV.

Bild: Achim Keller / DEL2