Der 31. Spieltag der DEL2 hatte das Heimspiel der Steelers gegen die Löwen aus Frankfurt auf dem Programm. Neben dem kanadischen Neuzugang Evan Jasper, konnte Bietigheims Trainer Daniel Naud wieder auf Kapitän Niki Goc, Benjamin Hüfner und Goalie Cody Brenner bauen. Nach einer starken Leistung feierte der Schlussmann beim 5:0-Sieg seinen dritten Shutout.

Das Spiel zwischen den beiden Topteams begann eher zerfahren und mit wenig tempo. Die Schwaben standen hinten sicher und ließen die Löwen nicht zur Entfaltung kommen. Ein wenig aus dem Nichts viel der 1:0-Führungstreffer der Steelers. Fabjon Kuqi setzte seinen Schuss so an, dass Löwen-Goalie Bastian Kucis die Scheibe in Richtung Norman Hauner prallen lassen musste. Der Stürmer zog trocken ab und traf zur Führung nach knappen fünf Minuten. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Ellentaler das Spiel zu jeder Zeit im Griff und die Hessen fanden kein Mittel um zum Erfolg zu kommen. Auch eine Strafe gegne Evan Jasper konnte das zweitbeste Powerplay der Liga nicht nutzen. Das beste Überzahlteam benötigte bei seinem ersten Powerplay in der 17. Minute lediglich 17 Sekunden. Matt McKnight und Brett Breitkreuz arbeiteten die Scheibe für Riley Sheen vor, dieser ließ Kucis keine Chance und traf zum 2:0.

Der zweite Abschnitt begann mit einer Strafe gegen Benjamin Hüfner und einem weiteren Treffer eines Specialteams. Doch es war nicht das Powerplay das traf, sondern die Unterzahlformation der Steelers. Fabian Ribnitzky, der erneut ein starkes Spiel absolvierte, schickte Matt McKnight auf die Reise. Der Routinier ließ Bastian Kucis keine Chance und erhöhte auf 3:0. Nach einem Wechselfehler der Steelers wäre beinahe der zweite Unterzahltreffer gefallen, doch Riley Sheen scheiterte am stark parierenden Bastian Kucis. Doch sein Arbeitstag war in der 29. Minute vorbei. Als sich Daniel Wirt wegen Haltens auf der Strafbank gerade erst hinsetzte, durfte er wieder raus. Nach 18 Sekunden war es erneut Riley Sheen, der auf Zuspiel von Matt McKnight und Brett Breitkreuz das 4:0 erzielte. Dies war zeitgleich der Zwischenstand nach 40 Minuten.

Auch im letzten Drittel brachte ein Specialteam einen Treffer. Erneut war es das Powerplay. Zum dritten Mal bereiteten Matt McKnight und Brett Breitkreuz den Treffer von Riley Sheen vor. Der Kanadier erzielte in der 45. Minute seinen Hattrick und den Endstand von 5:0. Die Löwen kamen zwar noch zu vereinzelten Chancen, doch Cody brenner erwischte einen Sahnetag und feierte seinen dritten Shutout der Saison.

Die Steelers festigten durch den Heimsieg den dritten Platz und fahren am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Weißwasser, die heute in Bad Tölz gewannen. Auch dieses Spiel gibt es live bei Sprade.TV.

Bild: Timo Raiser / DEL2