Es geht Schlag auf Schlag in der DEL2, denn nur zwei Tage nach dem Auswärtsspiel in Frankfurt, ging es heute mit der nächsten Partie außer Haus weiter. Die Steelers trafen auf den EV Landshut. Trainer Daniel Naud stellte im Tor um und Cody Brenner kehrte zwischen die Pfosten zurück. Nicht mit dabei waren die Stürmer Calvin Pokorny und Fabjon Kuqi. Ohnehin fehlten mit Benjamin Zientek, C.J. Stretch und Max Renner, drei wichtige Spieler weiterhin. Am Ende riss die Siegesserie der Schwaben.

Beide Mannschaften gestalteten den Spielbeginn offen und auf Augenhöhe, ehe die Hausherren einen Zahn zulegten und durch Jere Laaksonen die erste gute Chance hatten. Nach fünf Minuten sprachen die beiden Hauptschiedsrichter Christopher Schadewaldt und Kilian Hinterdobler die erste Strafe des Spiels aus. Evan Jasper musste wegen Hakens hinaus und sein Team spielte mit einem Mann weniger. Dies nutzte Marcus Power aus und traf im dritten Nachschuss zum 0:1 aus Sicht der Steelers. Die wiederrum taten sich schwer, gegen gutstehende Niederbayern. Der EVL kam zu guten Möglichkeiten aber Cody Brenner machte seine Sachen im Tor sehr gut. In der 13. Minute verpassten Matt McKnight und Evan Jasper bei einem Konter den Ausgleich. Auch nach der ersten Überzahl wollte dieser nicht gelingen, doch die Ellentaler kamen besser in die Partie. Dieser kleine Aufschwung wurde durch das zweite Powerplay des EVL gebremst, denn Max Forster traf im Slot zum 0:2. Die Schwaben steckten den erneuten Nackenschlag gut weg und drängten auf den schnellen Anschluss. Doch dieser wollte im ersten Abschnitt nicht mehr gelingen.

Zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Steelers noch fast zwei Minuten in Überzahl agieren, da Philip Messing kurz vor der ersten Sirene noch eine Strafe kassierte. Es dauerte nur 27 Sekunden, ehe Riley Sheen mit einem starken Schuss zum 1:2 traf. Die Antwort des EVL ließ nicht lange auf sich warten. Mario Zimmermann traf nur 47 Sekunden später zum 3:1 für Landshut. In der 24. Minute war es Robert Kneisler der zweimal an Dimitri Pätzold scheiterte. Ein weiteres Powerplay für die Niederbayern nutzte erneut Max Forster und traf zum 4:1. Keine drei Minuten später erhöhte Robin Weihager mit einem Gewaltschuss auf 5:1. Der Arbeitstag für Cody Brenner war dadurch in der 30. Minute beendet und Jimmy Hertel ersetzte ihn. Die Schwaben fingen sich wieder doch es blieb beim Vier-Tore-Rückstand nach 40 Minuten.

Der letzte Abschnitt begann mit einem Powerplay für die Steelers und guten Möglichkeiten, doch weder Riley Sheen, noch Evan Jasper konnten Dimitri Pätzold überwinden. Die Schwaben machten weiter Druck und gaben sich nicht auf. Wieder war es Riley Sheen, der nach 45 Minuten an dem stark reagierenden Dimitri Pätzold scheiterte. Auch im weiteren Verlauf des dritten Drittels erspielte man sich gute Möglichkeiten und gab sich nicht auf. Doch manchmal hat man solche Tage, an denen die Scheibe nicht über die Linie will. Den Schlusspunkt setzte Fabian Baßler mit seinem ersten DEL2-Tor, so dass die Steelers in Landshut schlussendlich mit 1:6 unterlagen.

Durch die Niederlage rutschte man auf den dritten Platz. Am Samstag erwarten die Steelers um 17:00 Uhr die Eislöwen aus Dresden in der EgeTrans Arena. Jetzt heißt es Kräfte neu sammeln und wieder angreifen. Das Spiel gibt es wie immer live auf Sprade.TV.

Bild: Christian Fölsner / DEL2