Steelers – Lausitzer Füchse
Bietigheim Steelers
2:5
Lausitzer Füchse

Spielbericht

Am Tag der Deutschen Einheit ging es für die Steelers im vorgezogenen Heimspiel vom 25. Spieltag gegen den aktuellen Tabellenführer aus Weißwasser. Nach drei Niederlagen in Folge wollte der amtierende Meister wieder zurück in die Erfolgsspur kehren. Dies musste die Mannschaft ohne Tyler McNeely, Shawn Weller und Fabjon Kuqi bewerkstelligen. Im Tor begann Ilya Sharipov.

 

Bereits vor dem Spiel wurden die Schwaben frenetisch von den Anhängern gefeiert! Bereits nach 81 Sekunden ging der Arm der Schiedsrichter Florian Fauerbach und Marc-André Naust nach oben. Der Fuchs Max Adam musste wegen Stockschlags auf die Strafbank. Druck war da, doch ein Tor wollte nicht gelingen. Die Anfangsminuten gehörten den Hausherren, doch es fehlte das Quäntchen Glück im Torabschluss. Erst nach knapp 10 Minuten schossen die Gäste durch Max Adam erstmals auf das Steelers-Tor, doch dies war kein Problem für Ilya Sharipov. Beim zweiten Schuss nur wenige Sekunden später war er jedoch machtlos. Das Geschoss, erneut von Max Adam, schlug zur Führung hinter dem Bietigheimer Goalie ein. Die Ellentaler schockte dies nur kurz und es ging weiter in Richtung Füchse-Tor. Das zweite Powerplay gab es in der 15. Minute, als Mychal Monteith wegen Hakens raus musste. Kaum waren die Gäste wieder komplett stand es 0:2. Der Schuss von Jeff Hayes wurde von Bastian Steingroß erst kurz hinter der Linie geklärt und nach kurzem Studium des Videobeweises wurde das Tor für gültig erklärt. Die Steelers machten das Spiel, die Lausitzer die Tore. 57 Sekunden vor der ersten Pausensirene gab es Strafe gegen Benjamin Zientek und das erste Überzahlspiel für die Sachsen. Bis zur Pause passierte aber nichts mehr.

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts hatte Freddy Cabana die Chance in Unterzahl auf das erste Tor, doch Olafr Schmidt hielt sicher. In 23.Minute war es aber dann soweit – Alexander Preibisch nutzte einen Fehler der Füchse Defensive und zimmerte die Scheibe mit Hilfe der Lattenunterkante zum Anschlusstreffer in die Maschen – nur noch 1:2. Und es kam noch besser, denn Max Prommersberger wurde an der blauen Linie von Bastian Steingroß und Alex Preibisch freigespielt, sein Schuss schlug zum 2:2 im Füchse-Tor ein – die Steelers waren wieder voll im Spiel! In der 25. Minute erneut Powerplay für Bietigheim,  da Cedric Schiemenz hinausgestellt wurde. Ein Schuss von Max Lukes nach Traumpass von Marcus Sommerfeld konnte im letzten Moment geblockt werden und Dennis Swinnen verpasste nach schöner Kombination mit Norman Hauner nur knapp. Zwar kein Tor im Powerplay aber das Bild war ein ganz anderes. Kurz darauf war es andersherum, Dennis Swinnen setzte Norman Hauner in Szene, doch auch dieser schoss haarscharf vorbei. In der 31. Minute musste Matt McKnight wegen Haltens für zwei Minuten raus, doch aufgrund des starken Penaltykillings blieb es beim 2:2. Aus dem Nichts fiel dann die erneute Führung für die Gäste. Ein Schuss von Steven Bär flog an Freund und Feind vorbei zum 2:3 ins Tor. Die Gäste drückten auf das vierte Tor und bekamen in der 38. Minute ein Powerplay zugesprochen, Max Prommersberger musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Am Ergebnis änderte dies jedoch nach 40 Minuten nichts mehr.

 

Die Füchse kamen sehr gut aus der Kabine und sorgten für viel Alarm zu Beginn des letzten Drittels. Alex Preibisch erwischte es dann wegen Hakens und er durfte auf die Strafbank, seine Kollegen spielten aber erneut stark in Unterzahl und ließen nichts zu. Dann waren die Schwaben wieder am Zug, doch Yannick Wenzels Schuss ging haarscharf am Tor vorbei und Olafr Schmidt hielt gegen Max Prommersberger zweimal stark. Der Druck nahm immer mehr zu und mitten in diese Phase gab es in der 51. Minute ein Powerplay für Bietigheim, doch auch diese Überzahl brachte nicht den Ausgleich. Die Spannung nahm mit abnehmender Spielzeit zu. 3:25 Minuten vor dem Ende gab es nochmal Strafe gegen die Füchse und die große Chance zum Ausgleich zu kommen. Nach Bullygewinn nahm Hugo Boisvert Ilya Sharipov vom Eis. Jakub Kania nahm aus dem eigenen Drittel Maß und traf zum 2:4 ins verwaiste Tor. Die Steelers versuchten es weiter mit sechs Mann, doch dies brachte keinen Erfolg. Stattdessen war es Clarke Breitkreuz, der das zweite Empty-Net-Tor erzielte und somit den Endstand von 2:5 besiegelte.

Patrick Jonza