STEELERS – EHC Freiburg
Bietigheim Steelers
5:1
EHC Freiburg

Spielbericht

Am „Tag der Vereine“ gastierten die Wölfe aus Freiburg in der EgeTrans Arena. Die Steelers wollten nach der Niederlage in Deggendorf wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Gelingen sollte dies mit demselben Kader wie vom Freitag. Im Tor begann erneut Ilya Sharipov.

Die Steelers legten vor den 3.566 Zuschauern ein immenses Tempo an den Tag und setzten oft im Drittel vor dem Tor von Leon Meder fest. Die erste dicke Chance zur Führung hatte in dritten Minute Max Lukes, der am Keeper scheiterte. Kurz darauf verpasste Benjamin Zientek mit seinem harten Schuss das Gehäuse nur knapp, den Nachschuss setzte er an den Außenpfosten. Die Breisgauer kamen vereinzelt zu Kontern, die allesamt sichere Beute für Ilya Sharipov waren. In der neunten Minute zeigte Leon Meder seine Klasse gegen Alex Preibisch, als er den Schuss sauber mit der Fanghand aus dem Eck fischte. Die Wölfe kamen in den Folgeminuten auch zu der ein oder anderen Möglichkeit, doch auch die Gäste fanden kein Durchkommen. Nachdem Norman Hauner und Marcus Sommerfeld die Führung ebenfalls nur knapp verpassten, richtete man sich auf ein torloses Unentschieden ein. Doch die Rechnung machten die Zuschauer ohne den Wirt in Person von Alex Preibisch. Nach starker Vorarbeit von Benjamin Zientek blieb der Stürmer vor Leon Mendel eiskalt und vernaschte den starken Goalie 14 Sekunden vor der ersten Sirene.

Im zweiten Abschnitt hatte Matt McKnight bereits nach wenigen Sekunden den zweiten Treffer auf der Kelle, doch fallen wollte dieser nicht. Für die Gäste hatte Jannik Herm die beste Möglichkeit, doch Ilya Sharipov konnte den Schuss um den Pfosten lenken. In der 25. Minute war es dann soweit, René Schoofs tankte sich durch, scheiterte jedoch an Leon Meder. Marcus Sommerfeld stand goldrichtig und schoss zum 2:0 ein. Die erste Strafe des fairen Spiels sprachen die Hauptschiedsrichter Nicole Hertrich und Patrick Gogulla in der 34. Minute aus. Es traf den Wolf Nikolas Linsenmaier wegen Bandenchecks. In diesem Überzahlspiel zog Bastian Steingroß von der blauen Linie ab, Tyler McNeely drückte den Abpraller zum 3:0 über die Linie. Nur drei Minuten später spielte Max Lukes einen schönen Pass auf Marcus Sommerfeld, der per Schlenzer seinen Doppelpack schnürte – 4:0 für Bietigheim! 1:17 Minuten vor der zweiten Pause musste Benjamin Hüfner wegen Stockschlags auf die Strafbank. Passiert ist im zweiten Drittel jedoch nichts mehr.

Mit einer Unterzahl von 43 Sekunden für die Steelers startete das dritte Drittel.  Im Tor wechselten die Gäste, Jimmy Hertel löste den guten Leon Meder ab. Die Unterzahl überstanden die Schwaben schadlos. In der 43. Minute klingelte es hinter Ilya Sharipov, als Christian Neuert die Scheibe aus der Drehung mit der Rückhand unters Dach setzte. Nur wenige Sekunden später setzte Sergej Stas einen Schuss an die Latte – Glück für die Steelers. Die ca. 120 mitgereisten Freiburger skandierten „jetzt geht´s los“. Doch erstmal zeigte Jimmy Hertel einen starken Save gegen Max Lukes. Der Schwung der Wölfe wurde durch ein Foul von Ryon Moser in der 47. Minute gestoppt – Powerplay Bietigheim. Druck und Chancen waren da, ein Tor fiel nicht – noch nicht. Die Freiburger konnten sich nicht befreien und Willie Corrin setzte nach einer tollen Aktion Norman Hauner in Szene. Dieser netzte die Scheibe mit einem Laser in die Maschen – 5:1. Die nächste Strafe gegen Gäste folgte nach guter Chance von Radek Havel, der an „Shari“ scheiterte. Es erwischte Marc Wittfoth. Ein Treffer gelang nicht, da Jimmy Hertel gut hielt. Vier Minuten vor Schluss verhinderte Benjamin Zientek den zweiten Treffer der Wölfe, in dem er die Scheibe von der Linie kratzte. In den Schlusssekunden verpasste Marcus Sommerfeld seinen Hattrick nur knapp und es blieb beim verdienten 5:1-Heimsieg der Schwaben über die Badener.

Patrick Jonza