STEELERS – ESV Kaufbeuren
Bietigheim Steelers
3:5
ESV Kaufbeuren

Spielbericht

Steelers unterliegen Kaufbeuren mit 3:5

Am heutigen Sonntag reisten aus Kaufbeuren Andreas Brockmann mit seinem Team, ohne die Verletzten Sebastian Osterloh und Brandon Gracel zum vorweihnachtlichen Spitzenspiel ins Ellental. Das Ziel unseres direkten Tabellennachbarn aber war nach der Freitagsniederlage klar: 3 Punkte sollten es werden, um weiter in Schlagdistanz zur Tabellenspitze zu bleiben. Die Steelers mit der Möglichkeit ein wichtiges 6-Punkte-Wochenende perfekt machen bzw. bei einem weiteren Sieg den Abstand nach vorne nochmals zu verringern. Im Kader von Coach Hugo Boisvert fehlten weiterhin Max Prommersberger sowie Freddy Cabana – begonnen wurde vor den 3031 Zuschauern mit Ilya Sharipov im Tor.

Anfänglich waren beide Seiten auf eine sichere Defensive bedacht, die Joker anfangs mit etwas mehr Druck, aber die wenigen Chancen waren sichere Beute für die Goalies Ilya Sharipov und Stefan Vajs. Nach etwas mehr als zwei Minuten Spielzeit wurde die erste Strafe ausgesprochen und Yannick Wenzel musste wegen eines hohen Stockes zuschauen. Das Penaltykilling der Hausherren in Unterzahl sehr gut und so kamen die Ostallgäuer nur zu wenigen Abschlüssen, aber auch hier Ilya Sharipov immer hellwach. Es dauerte bis zur 11. Spielminute ehe ein Puckverlust der Schwaben im Aufbau durch Jere Laaksonen zur Führung der Gäste genutzt werden konnte. Die folgende Möglichkeit von Maximilian Schäffler landete dann wieder sicher in der Fanghand von Ilya Sharipov. Kurz darauf die erste Strafe gegen Florin Ketterer; ihm wurde ein Beinstellen zur Last gelegt. Im starken Powerplay scheiterten zunächst Norman Hauner und Yannick Wenzel nur knapp an Stefan Vajs. In der nächsten Aktion machten es die Schwaben besser und nach einem Zuspiel von Norman Hauner erzielte Benjamin Zientek den verdienten Ausgleich (14.). Kurz vor der Pausensirene erneut eine Strafe wegen Stockschlags gegen Rene Schoofs. Das Unterzahlspiel sehr stark von den Hausherren und als noch 79 Sekunden zu spielen waren schickte Matt McKnight Alex Preibisch auf die Reise und dieser vollendete nach einem kurzen Spurt eiskalt zur 2:1 Führung. Bei bester Stimmung ging es nur wenig später mit diesem Spielstand in die erste Pause.

Beflügelt von der Führung kamen die Ellentäler mit Druck aus der Kabine und so dauerte es keine zwei Minuten, ehe die WMH-Reihe zuschlagen und Norman Hauner zum verdienten 3:1 erhöhen konnte. Die Freude der Zuschauer hielt nur kurz, denn nach nur 9 Sekunden verkürzte Steven Billich zum 3:2 bei angezeigter Strafe gegen die Steelers. Die Hausherren weiter mit Druck nach vorne und sowohl Norman Hauner und Tyler McNeely, wie auch nur kurze Zeit später Yannick Wenzel konnten Stefan Vajs nicht bezwingen oder verfehlten nur knapp das Kaufbeurer Gehäuse. Auf der anderen Seite parierte Ilya Sharipov stark gegen Jere Laaksonen und verhinderte so den fast sicheren Ausgleich. Dieser jedoch konnte jedoch durch Steven Billich in der 32. Spielminute, nach einer Unaufmerksamkeit in der Defensive  der Schwaben erzielt werden. Nur drei Minuten später die nächste Unstimmigkeit, welche Jonas Wolter zur Führung für seine Farben nutzen konnte. Mit dem Spielstand von 3:4 ging es in die nächste Pause.

Im dritten Abschnitt suchten die Schwaben sofort den erfolgreichen Abschluss, aber nach Pass von Matt McKnight trafen Alex Preibisch und Rene Schoofs die Scheibe nicht richtig. Auf der anderen Seite herrschte dichtes Gedränge im Torraum von Ilya Sharipov und die Scheibe wurde in Richtung blaue Linie heraus gestochert. Von dort zog Philip Messing ab, jedoch war Ilya Sharipov souverän auf dem Posten. Nur wenig später nach einem Drehschuss von Sami Blomqvist parierte Ilya Sharipov erneut glänzend. Die Gäste aus dem Ostallgäu jetzt mit sehr frühem Forechecking und störten den Bietigheimer Spielaufbau in ihrem Drittel. Das Spielgerät ging nun hin und her und es scheiterten Yannick Wenzel an Stefan Vajs, wie auch im Gegenzug Steven Billich auf der anderen Seite an Ilya Sharipov. Als noch etwas weniger wie zwei Minuten zu spielen waren nahm Hugo Boisvert Ilya Sharipov für einen weiteren Feldspieler vom Eis bzw. 56 Sekunden vor der Schlusssirene ein Timeout. Als Ilya Sharipov erneut die Eisfläche verlassen hatte konnte Jere Laaksonen 25 Sekunden vor dem Ertönen der Sirene zum Endstand von 3:5 ins verwaiste Tor der Ellentäler vollenden.

Spieler des Abends wurde bei den Jokern Steven Billich und bei den Steelers Alex Preibisch.

Bereits am Mittwoch reisen die Steelers nach Freiburg – Spielbeginn gegen die Wölfe ist um 18.30 Uhr.

Ralf Endres