Lausitzer Füchse – STEELERS
Lausitzer Füchse
0:3
Bietigheim Steelers

Spielbericht

Zum zweiten Topspiel des Wochenendes kam es heute in der Oberlausitz, denn die Steelers trafen auf den Tabellenzweiten aus Weißwasser. Trainer Hugo Boisvert konnte auf denselben Kader wie am Freitag zurückgreifen, was bedeutete das Shawn Weller, Freddy Cabana, Ilya Sharipov und Fabjon Kuqi nicht mit von der Partie waren. Beide Mannschaften haben ihre Freitagspartien verloren und wollten die ersten Punkte des Wochenendes einfahren. Zu seinem ersten Einsatz im Trikot der Schwaben kam Torhüter Florian Proske, der Silo Martinovic zwischen den Pfosten ablöste und bei seinem Jugendverein debütierte.

Bereits nach 20 Sekunden ging der Arm der Hauptschiedsrichter Jens Steinecke und Volker Westhaus vor den 2.105 Zuschauern hoch, es traf Max Prommersberger wegen Hakens. Doch das Powerplay der Hausherren war zu harmlos um das Tor von Florian Proske zu gefährden. In der fünften Minute hatte der Steelers-Schlussmann jedoch Glück, als der Schuss von Chris Owens an den Pfosten ging. Kurz darauf gab es das erste Überzahlspiel für die Schwaben, da Marius Schmidt hakte und in die Kühlbox musste. Mit einem Mann mehr nahm der Druck zu, doch ein Tor wollte noch nicht fallen, denn nur eine Minute nachdem die Füchse wieder vollzählig waren, setzte Dennis Swinnen Yannick Wenzel in Szene. Dieser packte von der rechten Seite einen Hammer aus und zimmerte den Puck unhaltbar ins lange Eck – ein starkes Tor und das erste in einem Pflichtspiel als Steeler für den Youngster. Bei den 30 mitgereisten Steelers-Fans war der Jubel riesig! Der Vorlagengeber hakte in der 14. Minute und dies ermöglichte das zweite Powerplay für die Füchse. Hier zeigten Matt McKnight und Alex Preibisch, dass die Schwaben immer für ein Tor in Unterzahl gut sind, doch dieses wurde knapp verpasst. Fünf Sekunden bevor Swinnen wieder zurückkam, durfte René Schoofs ebenfalls raus. Doch nur eine Minute später fällte Anders Eriksson Alex Preibisch und es ging mit Vier gegen Vier weiter. In der knappen Minute Überzahl verpasste Norman Hauner den zweiten Treffer knapp. Auf der anderen Seite hielt Florian Proske stark gegen Jordan George. So blieb es bei der Führung der Gäste nach 20 Minuten.

Der zweite Abschnitt begann mit einer guten Chance von Matt McKnight nach Vorarbeit von Alex Preibisch, Max Franzreb im Tor der Füchse hielt aber gut. Auch nach sehenswerter Aktion von Norman Hauner blieb der Füchse-Goalie Sieger. Doch auch das Heimteam war nicht ohne Möglichkeiten, die Defensive der Ellentaler mitsamt Florian Proske behielten stets die Übersicht. Die zweite Strafe gegen Marius Schmidt brachte erneut ein Powerplay für die Schwaben in der 24. Minute. Hier stand nach Schuss von Markus Sommerfeld Norman Hauner goldrichtig und erzielte im Nachsetzen das 2:0 aus Sicht der Schwaben. Ein weiteres Überzahlspiel der Lausitzer konnte man im Anschluss schadlos überstehen und hatte durch Willie Corrin sogar die Möglichkeit auf den dritten Treffer. Die Füchse hatten zur Mitte des Spiels zwar gute Chancen, doch die Abwehr der Schwaben stand sehr gut und man drückte aufs Gas, sobald sich die Chance ergab. So auch Dennis Swinnen und Norman Hauner in der 31. Minute, doch Franzreb machte diese Möglichkeit zunichte. Da Jordan George kurz darauf wegen Haltens auf die Strafbank „durfte“, gab es erneut Powerplay für Bietigheim. Die Scheibe lief gut durch die weißen Reihen und es war Max Franzreb zu verdanken, dass der dritte Treffer nicht fiel. Eine weitere Powerplaychance für den Meister gab es knapp fünf Minuten vor der zweiten Sirene. 34 Sekunden später musste ein weiterer Fuchs raus und die Steelers spielten doppelte Überzahl. Trotz Belagerung des Füchse-Tores wollte das Tor nicht fallen, da Max Franzreb zur Hochform auflief. Kurz vor der Pause verzog nochmal Dennis Swinnen knapp und es blieb bei der Zwei-Tore-Führung nach 40 Minuten.

Zu Beginn des Schlussabschnitts war es Benjamin Zientek der den dritten Treffer knapp verpasste und Florian Proske, der den ersten der Füchse mit klasse Aktionen verhinderte. In der 45. Minute gab es wieder Überzahl für die Schwaben aber trotz erneut starkem Powerplay wollte die Scheibe nicht hinter dir Linie. Die Ellentaler dominierten, doch man musste stets auf der Hut bleiben, denn die Füchse waren bei Kontern hellwach. 09:50 Minuten vor Schluss wurde mit Vier gegen Vier gespielt, da Feodor Boiarchinov und Marcus Sommerfeld wegen Stockschlags raus mussten. Den Platz nutzten beide Teams für Möglichkeiten, doch Max Franzreb und Florian Proske gaben sich keine Blöße. Auch in den Folgeminuten waren beide Keeper nicht zu überwinden. Vier Minuten vor Schluss die Chance für die Lausitzer in Überzahl zurück ins Spiel zu kommen, da Benjamin Zientek raus musste. Füchse-Coach Corey Neilson nahm seinen Keeper gleich vom Eis und brachte den sechsten Feldspieler. Das Duo Alex Preibisch und Matt McKnight nutzten dies aus und der Kanadier traf auf Zuspiel von „Preibo“ zum 3:0 ins leere Tor. Eine Strafe 45 Sekunden vor dem Ende gegen Benjamin Hüfner änderte nichts mehr am Endstand von 3:0 für die Steelers!

Der Meister zeigte ein hervorragendes Spiel und gewann verdient bei den Füchsen. Danke an die 30 Fans, die den langen Weg nach Weißwasser mitgemacht haben und uns wie immer, super unterstützten -DANKE!