Heilbronner Falken – Bietigheim Steelers
Heilbronner Falken
4:1
Bietigheim Steelers

Am heutigen Sonntagabend fand in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena das erste Derby zwischen den heimischen Falken und den Steelers statt. Zum ersten Mal seit fast acht Jahren waren die Vorzeichen die, dass die Heilbronner in der Tabelle vor den Bietigheimern lagen. Bei den Ellentalern war im Vergleich zum Freitag lediglich Julian Lautenschlager vom Kooperationspartner aus Iserlohn nicht mit dabei, ansonsten blieb es beim Kader vom Bad Nauheim Spiel.

Bereits nach 24 Sekunden sprachen die beiden Hauptschiedsrichter Benjamin Hoppe und Christian Oswald eine Strafe gegen Eric Stephan aus. Das Powerplay nutzte das beste Überzahlteam der Liga zur Führung. Stefan Della Rovere traf von der blauen Linie zur frühen Führung. Die Steelers reagierten jedoch gut und kamen durch Norman Hauner und Lukas Laub zu zwei guten Möglichkeiten, die von Matthias Nemec im Falken-Tor zunichte gemacht wurden. Beide Mannschaften spielten in den ersten fünf Minute mit viel Tempo. In der neunten Minute tankte sich Freddy Cabana über die rechte Seite durch und traf mit einem sehenswerten Schuss zum 1:1-Ausgleich. Der Jubel bei den ca. 600 Steelers-Fans war riesig. Die Anschlussminuten gehörten dann den Ellentaler, die es verpassten den zweiten Treffer nachzulegen. Bei einem Konter in der 16. Minute schlugen die Unterländer zurück und Derek Damon traf per Rückhand zur zweiten Führung. Auch hier hatte der starke Cody Brenner im Tor keine Chance. Mit dem knappen Rückstand ging es in die erste Pause.

Zum zweiten Drittel kehrte Matt McKnight nicht mehr auf das Eis zurück, nachdem er zuvor bei einem ungeahndeten Foul in die Kabine musste. Wie im ersten Drittel auch begann dieser Abschnitt mit einer Strafe gegen Bietigheim. In diesem Unterzahlspiel machte Cody Brenner in den ersten 60 Sekunden beste Einschussmöglichkeiten der Falken zunichte. Da die Hausherren nach 80 Sekunden ebenfalls eine Strafe erhielten, ging es mit vier gegen vier weiter. Hier hatte Eric Stephan bei einem Alleingang die große Chance auf den Ausgleich, der Verteidiger scheiterte aber am gut reagierenden Matthias Nemec. Keine drei Minuten schlugen die Falken eiskalt zu. Ian Brady spielte einen feinen Pass auf Alex Nikiforuk und dieser traf aus kurzer Distanz zum 1:3 aus Sicht der Schwaben. Die stärkste Phase der Unterländer wurde in der 31. Spielminute mit dem 1:4 gekrönt. Über Corey Mapes und Alex Nikiforuk landete die Scheibe bei Derek Damon, dieser ließ mit seinem Schuss Cody Brenner keine Chance. Ein Powerplay konnten die Steelers im Anschluss nicht nutzen und 39 Sekunden vor der zweiten Sirene gab es einen Fight zwischen Stefan Della Rovere und Benjamin Zientek, bei dem sich beide gut bearbeiteten. Die Kontrahenten bekamen dafür jeweils 2+2+10 Strafminuten aufgebrummt.

Im letzten Abschnitt kam das Team von Hugo Boisvert noch zu einigen guten Einschussmöglichkeiten, konnten diese leider nicht nutzen. In den Schlussminuten gab es nochmals Powerplay für die Ellentaler und Cody Brenner verließ zugunsten des sechsten Feldspielers sein Tor. Der zweite Treffer wollte nicht fallen und somit war die Niederlage besiegelt.