Eispiraten Crimmitschau – Bietigheim Steelers
Eispiraten Crimmitschau
3:5
Bietigheim Steelers

Am Valentinstag gab ging es im Crimmitschauer Sahnpark um keine Rosen, sondern um drei wichtige Punkte für beide Teams. Bei den Steelers kehrte Dennis Swinnen ins Team zurück und Mychal Monteith gab sein Debüt. Im Tor startete Stephon Williams. Bei den Eispiraten musste Mitch Wahl kurzfristig verpassen, da er Vater wurde – alles Gute an dieser Stelle. In einer guten und hochspannenden Partie hatten die Steelers mit 5:3 das bessere Ende bei sich.

Das Spiel hatte von Anfang an viel Geschwindigkeit und beide Teams drängten auf den ersten Treffer. Die erste gute Möglichkeit hatte Eispirat Patrick Pohl, der an Stephon Williams scheiterte. Keine zwei Minuten später verpassten binnen kürzester Zeit Brett Breitkreuz und Benjamin Zientek die Führung für die Schwaben. Es ging hoch und runter und eine Spielunterbrechung war nicht in Sicht. Die erste gab es nach einem Fehler in der Steelers-Defensive, da der wiedergenesene Carl Hudson nach 5:40 gespielten Minuten zum 0:1 aus Sicht der Schwaben traf. Crimmitschau machte weiter Druck doch mitten in diesen fälschte in der neunten Minute Freddy Cabana einen Schuss von Niki Goc zum 1:1-Ausgleich ins Tor ab. Keine Chance in dieser Situation für den Eispiraten-Goalie Patrik Cerveny, der sein zweites DEL2-Spiel absolvierte. Wie stark er ist, zeigte er kurz darauf gegen Matt McKnight. Die erste Strafe des Spiels sprachen die Hauptschiedsrichter Daniel Kannengießer und Martin Holzer gegen Brett Breitkreuz aus. Im Powerplay schoss Ty Wishart von der blauen Linie ab. Stephon Williams hielt und die abprallende Scheibe flog beim Rettungsversuch von Eric Stephan leider ins eigene Tor – ein mehr als glückliches Tor für die Sachsen. Eine weitere Strafe gegen Benjamin Hüfner konnte man schadlos überstehen. Als in der 15. Minute Max Prommersberger hoch aus der eigenen Zone klärte, landete die Scheibe bei Norman Hauner. Dieser zog auf und davon und traf zum 2:2 ins Tor. In der Schlussminute des ersten Abschnitts gab es eine umstrittene Strafe gegen Myles Fitzgerald, doch nur 22 Sekunden zog Patrick Pohl ebenfalls zwei Minuten, so dass der zweite Abschnitt mit vier gegen vier Feldspieler begann.

Das zweite Drittel war von beiden Teams hart umkämpft, wobei die Hausherren auch aufgrund von zwei Powerplays, Freddy Cabana und Benjamin Hüfner mussten binnen kurzer Zeit auf die Strafbank, die besseren Möglichkeiten hatten. Auch die Schwaben durften kurz in Überzahl ran, doch Guillaume Leclerc verpasste die beste Möglichkeit für die Steelers, so dass es nach 40 Minuten weiter 2:2 stand.

Der Schlussabschnitt begann mit einer großen Chance für Austin Fyten, doch Stephon Williams hielt stark. Keine Minute später spielte Neuzugang Mychal Monteith einen Zuckerpass auf Alex Preibisch, der im Eins gegen Eins Patrik Cerveny keine Möglichkeit ließ und zur ersten Führung des Abends traf – 3:2! Der Druck der Schwaben nahm zu und Freddy Cabana verpasste den Doppelschlag nur knapp. Mitten in diese gute Phase fiel der 3:3-Ausgleich. Alex Wideman setzte sich stark durch, passte auf Dominik Walsh und dieser vollstreckte zum 3:3. Das Spiel war wieder komplett offen. Die Ellentaler brachte der Ausgleich nicht aus dem Konzept und als Freddy Cabana in der 52. Minute den besser postierten Guillaume Leclerc sah, traf dieser frei vor Cerveny zum 4:3. Die Sachsen warfen in den Schlussminuten alles nach vorne und nahmen 110 Sekunden vor Schluss ihren starken Goalie vom Eis. Dies nutzte Guillaume Leclerc aus und traf ins leere Tor zum 5:3-Endstand.

Die Steelers nehmen drei wichtige Punkte mit ins Ellental und verbesserten sich auf Platz 7. Am Sonntag kommt es zum direkten Wiedersehen mit den Eispiraten im Ellental – Spielbeginn ist um 17:00 Uhr – wir sehen uns!