Bietigheim Steelers – EC Kassel Huskies
ESV Kaufbeuren
3:2
Bietigheim Steelers

Im letzten Spiel des Jahres empfingen die Steelers am heutigen Montagabend den Tabellenführer aus Kassel in der EgeTrans Arena. Marc St-Jean musste neben Lukas Laub und Dennis Swinnen auch Norman Hauner verzichten. Aus Sonthofen kam Fabjon Kuqi zurück. Im Tor begann erneut der US-Amerikaner Stephon Williams.

Das Spiel vor den 3.174 Zuschauern begann mit einem Paukenschlag, denn nach gerade einmal 28 Sekunden erzielte Spencer Humphries mit dem ersten Schuss das 0:1 aus Sicht der Steelers. Yannick Wenzel hatte kurz darauf die erste Möglichkeit für die Schwaben, doch Jerry Kuhn im Tor der Hessen parierte den Schuss. Wegen Spielverzögerung mussten die Steelers in der dritten Minute das erste Mal in Unterzahl ran. In dieser hatte Matt McKnight den Ausgleich auf der Kelle, doch er setzte die Scheibe Millimeter neben den Pfosten. Die Hausherren kamen nach dem frühen Nackenschlag immer besser ins Spiel und machten mächtig Druck. Mitten in diese gute Phase konterten die Huskies über Richie Mueller, der die Scheibe in den Slot zu Spencer Humphries spielte. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte in der achten Minute seinen Doppelpack – 0:2. Bietigheim spielte weiter nach vorne, nur konnten sie sich nicht belohnen. Nach 15 Minuten schickten die Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart und Patrick Altmann René Schoofs wegen Hakens in die Kühlbox. Kurz vor Ablauf der Strafe sprang der Puck glücklich vor die Kelle von Nathan Burns, der zum 0:3 einnetzte. Es kam noch schlimmer, denn 27 Sekunden vor der ersten Pause traf Corey Trivino zum 0:4.

Zum zweiten Drittel löste Cody Brenner seinen Kollegen Stephon Williams im Tor ab. In der 25. Minute brach Benjamin Zientek den Bann und traf nach toller Vorarbeit von Chris Owens zum 1:4. Die Steelers gaben weiter Gas, angepeitscht von den Fans in der Arena. Ein Stockschlag von Brett Breitkreuz bremste den Vorwärtsdrang. In Überzahl schlugen die Huskies eiskalt zu und Justin Kirsch traf mit einem Hammer unter die Latte zum 1:5. Die Schwaben gaben sich nicht auf, doch die Scheibe wollte den Weg ins Tor nicht finden. 1:45 Minjten vor der zweiten Pause erhielten die Gäste die erste Strafe und Bietigheim das erste Powerplay. Auch in diesem waren Chancen da, doch spätestens bei Jerry Kuhn war Endstation.

Im letzten Abschnitt betrieben die Schwaben weiter viel Aufwand, nur belohnen konnten sie sich nicht. Bei eigener Überzahl führte eine Puckverlust zum 1:6 durch Michael Christ. Trotz dieses erneuten Rückschlages gab sich die Mannschaft nicht auf. Den Schlusspunkt setzten aber die Gäste durch Marco Müller, der in der 58. Minute zum Endstand von 1:7 traf. Dies war zeitgleich der Endstand.

Ein riesen DANKE an die Enzatlkurve, die trotz des Ergebnisses die Mannschaft weiter unterstützt hat! Am Freitag geht es im neuen Jahr mit frischer Kraft gegen Bad Tölz weiter!