Bayreuth Tigers – STEELERS
Bayreuth Tigers
2:3
Bietigheim Steelers

6-PUNKTE-WOCHENENDE ZUM AUFTAKT - STEELERS GEWINNEN MIT 3:2 IN BAYREUTH

Zum ersten Auswärtsspiel der noch jungen Saison führte der Weg der Steelers

nach Bayreuth zu den dort ansässigen Tigern. Nicht mit dabei war René Schoofs, der zum zweiten Mal Vater geworden ist. Aus Nürnberg stieß Verteidiger Pascal Grosse zum Team und im Tor wechselte Hugo Boisvert von Silo Martinovic zu Ilya Sharipov. 

Das Spiel vor den 1.668 Zuschauern, darunter ca. 60 aus Bietigheim, begann mit viel Druck der Tigers. In der zweiten Minute scheiterte Martin Heider noch an Ilya Sharipov, doch den zweiten Schuss von Ville Järveläinen konnte er nicht entschärfen und es stand überraschend schnell 0:1 aus Sicht der Schwaben. Diese reagierten mit einer guten Möglichkeit von Max Lukes, doch Brett Jaeger hielt stark, genauso wie sein Gegenüber aus Bietigheim kurz darauf gegen Luca Gläser. Dann fiel der Ausgleich und das kurios – Freddy Cabana schoss von hinter dem aus Tor Brett Jaeger an und die Scheibe landete im Tor – 1:1 nach 5:17 Minuten. Der Offensivdrang der Ellentaler wurde nun größer, doch die Konter der Franken waren stets gefährlich. Die erste Strafe des Spiels verhängten die Schiedsrichter Alfred Hascher und Michael Klein gegen den Tiger Felix Linden wegen hohen Stocks in der neunten Minute. Die Scheibe lief gut, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. Die nächste Chance auf einen Überzahltreffer gab es nur wenige Momente später, da Mark Heatley gegen Tyler McNeely hakte. Auch hier gab es gute Möglichkeiten, lediglich der Abschluss war erneut nicht von Erfolg gekrönt. So blieb es beim 1:1 Unentschieden nach 20 Minuten.

Die Schwaben kamen gut aus der Kabine und Brett Jaeger musste in höchster Not gegen Max Lukes retten. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, doch bei einem Konter über Sebastian Busch und Mark Heatley musste Ilya Sharipov sein ganzes Können unter Beweis stellen um einen erneuten Rückstand zu verhindern. Dann schlug der Moment von Willie Corrin – Shawn Weller behielt die Übersicht und passte auf den Verteidiger, dieser schlenzte den Puck ins lange Eck zum 2:1 in die Maschen! Doch die Tiger reagierten schnell uns erzielten prompt den Ausgleich. Sebastian Busch legte die Scheibe in den Slot wo Tim Richter unter Sharipov zum 2:2 einschießen konnte – gespielt waren 26:45 Minuten. Der Meister steckte das gut weg und Max Lukes hatte den dritten Treffer auf der Kelle, nur fallen wollte er nicht. In der 31. Minute musste dann Benjamin Hüfner wegen Bandenchecks auf die Strafbank. Die Steelers verteidigten gut und 20 Sekunden vor dem Ende der Unterzahl erhielt der Tiger Bosas eine kleine Strafe wegen Haltens. Doch es bleib beim 2:2. In der 36. Minute behinderte Matt McKnight und musste raus, wieder Powerplay für Bayreuth. Von der Strafbank kommend verpasste Matt McKnight die Führung. 37 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels erhielt Luca Gläser eine Strafe wegen Hakens, was aber am Zwischenstand nach 40 Minuten nichts änderte.

83 Sekunden Überzahl für die Steelers standen zu Beginn des Schlussabschnitts für die Steelers auf der Uhr, doch der Powerplaymotor stockte. Ilya Sharipov hielt im Anschluss stark gegen Kolozvary. Die Tigers drängten auf die Führung und in ihre Karten spielte eine Strafe gegen Marcus Sommerfeld. 30 Sekunden vor Ablauf der Strafe gesellte sich Shawn Weller wegen Stockschlags zu seinem Kollegen -doppelte Unterzahl für die Schwaben. Es brannte vor dem Tor, doch Ilya Sharipov behielt die Übersicht und man hielt sich schadlos. Es ging nur kurz mit Fünf gegen Fünf weiter, denn diesmal musste ein franke raus, es traf Felix Linden wegen Haltens. Diesmal klappte es, wenn auch glücklich – Marcus Sommerfeld wurde angeschossen und von ihm kommt die Scheibe zu Matt McKnight, der in der 50. Minute eiskalt abschloss und zum 3:2 traf. Doch wer dachte, dass es mal ohne Strafen geht, der irrte. Marcus Sommerfeld musste wegen eines sehr leichten Hakens wieder auf die Strafbank. Wiederrum war das Penaltykilling gut und kaum war man komplett durfte man wieder in Überzahl ran, da Henry Martens raus musste. Einen Scheibenverlust nutzte Ville Jerväläinen und zog davon. Er konnte nur durch ein Foul gestoppt werden und es gab Penalty! Diesen konnte Ilya Sharipov jedoch entschärfen und rettete somit die Führung! 1:47 Minuten vor dem Ende nahm Tiger-Trainer Petri Kujala seine Auszeit und seinen Goalie vom Eis. Doch alle Bemühungen waren umsonst, denn der Meister rettete die Führung über die Zeit und konnte den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren.

Am Freitag geht es um 20:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren weiter. 

 von Patrick Jonza