Eislöwen – STEELERS
Dresdner Eislöwen
5:2
Bietigheim Steelers

Spielbericht

Keine 48 Stunden nach dem 9:6-Torfestival am Freitagabend im Ellental kreuzten sich heute am Spätnachmittag zum zweiten Mal im Playoff-Viertelfinale die Wege der Eislöwen und der Steelers – heute am Ufer der Elbe. Während Brad Gratton hinter der Bande der Dresdner auf eine volle Kapelle mit 22 Mann auf dem Spielberichtsbogen zurückgreifen konnte, musste Steelers Couch Hugo Boisvert auf Kapitän Goc verzichten und hatte somit nur fünf potentielle Verteidiger zur Verfügung.

Keine drei Minuten waren gespielt, als Max Lukes wegen Beinstellens von den Unparteiischen auf die Strafbank geschickt wurde. Doch das Penaltykilling der Schwaben funktionierte zu Beginn der Partie perfekt, die Grün-Weißen ließen in den folgenden zwei Minuten nichts anbrennen. Bei anschließend ausgeglichener Mannschaftsstärke hatte Freddy Cabana die erste gute Möglichkeit für die Gäste, doch am Spielstand von 0:0 änderte sich vorerst noch nichts. Ab der neunten Spielminute kam es dann temporär knüppeldick für die Steelers, erst wurde Matt McKnight wegen Haltens auf die Strafbank beordert, 55 Sekunden später folgte ihm Freddy Cabana sogar mit einer 2+2 Minuten Strafe. Doch das Team von Hugo Boisvert meisterte auch diese Hypothek und kämpfte sich durch die Unterzahl. Bei Fünf gegen Fünf passierte in der Folge relativ wenig, die Teams egalisierten sich weitestgehend. Dies änderte sich mit der Herausstellung von Dresdens René Kramer knapp dreieinhalb Minuten vor der ersten Pause. Die Steelers kombinierten schnell und pucksicher und kamen so auch zum zu diesen Zeitpunkt nicht unverdienten Führungstreffer. Norman Hauner brachte den Puck über die linke Seite vor das von Marco Eisenhut gehütete Tor und Freddy Cabana vollendete am langen Pfosten stehend per Direktabnahme – 0:1 in der 19.Spielminute. In der Schlussminute des ersten Spielabschnitts rettete Ilya Sharipov in höchster Not, als er blitzschnell das rechte Bein ausfuhr und die Ecke zu machte.

Zu Beginn des Mittelabschnitts mussten die Steelers eine Reststrafe gegen Willie Corrin überstehen, auch dieses Mal stand das Bietigheimer Specialteam perfekt! Etwas Glück hatten die Steelers in der 22. Minute, als die Hausherren am Pfosten scheiterten. Doch kurz danach fand Dresdens Nick Huard dann den richtigen Weg und konnte den in dieser Situation etwas unglücklich agierenden Ilya Sharipov zum 1:1 Ausgleich überwinden. Der amtierende Meister aus der Bindestrichstadt hatte jedoch die passende Antwort parat, Freddy Cabana tankte sich in unnachahmlicher Art durch die Defensive der Sachsen und schloss die Aktion mit einem Rückhandschuss ab. Dresdens Schlussmann Eisenhut konnte den Puck jedoch nicht sichern und ließ einen Rebound zu – den der goldrichtig stehende Alex Preibisch in der 27. Minute zur erneuten Führung für die Steelers nutzen konnte. 2:45 Minuten hatte dann Shawn Weller die riesige Möglichkeit auf 1:3 zu erhöhen, doch Bietigheims # 63 scheiterte an der Querlatte.

Im Schlussabschnitt zündeten die Hausherren dann vor 2.812 Zuschauern, davon ca. 35 Schlachtenbummler aus Bietigheim, ein wahres Feuerwerk ab. Zuerst glich Jordan Knackstedt zum 2:2 aus, eh Dresdens Nick Huard binnen 156 Sekunden für eine 4:2 Führung seiner Farben sorgte. Den Schlusspunkt setzte dann 1:57 Min. vor Ende erneut Jordan Knackstead mit seinem mittlerweile achten Scorerpunkt in der laufenden Viertelfinalserie – Endstand 5:2

Spiel 3 der Serie findet am kommenden Freitag, den 22.03. um 20:00 Uhr in der EgeTrans Arena statt!

Sebastian Marjan