Am gestrigen Mittwochabend standen sich zum zweiten Halbfinalspiel erneut die Steelers und die Wölfe aus Freiburg gegenüber. Daniel Naud schickte dasselbe Team wie am Montag auf das Eis der EgeTrans Arena. Mit seinem sechsten Playoff-Tor sicherte Norman Hauner in der Verlängerung den Sieg seines Teams.

Die Gäste aus dem Breisgau kamen gleich zu Beginn der Partie gut ins Spiel und setzten die Steelers früh unter Druck. Diese wiederrum benötigten ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. In die Karten spielte ihnen dabei ein Foul der Wölfe. Im Powerplay markierte Tim Schüle in der neunten Minute die 1:0-Führung. Die Badener hielten das Tempo jedoch weiter hoch und kamen zu guten Möglichkeiten, die Steelers-Goalie Leon Doubrawa allesamt vereiteln konnte.

Im zweiten Drittel belauerten sich beide Teams und warteten auf ihre Chancen. Nach gut 28 Minuten hatte das Warten für die Gäste ein Ende. Chad Bassen setzte Evan Mosey in Szene und dieser traf mit einem trockenen Schuss zum Ausgleich. Für die Wölfe kam es noch besser, denn drei Minuten vor der zweiten Pause erzielte Christoph Kiefersauer nach Pass von Jake Ustorf das 1:2 aus Sicht der Steelers. Die Ellentaler schüttelten diesen Nackenschlag schnell ab und Calvin Pokorny netzte nach toller Vorbereitung von Brett Breitkreuz zum 2:2-Ausgleich ein.

Im letzten Drittel hielten beide Goalies ihr Team im Spiel und zeigten tolle Paraden. Keiner der beiden Mannschaften wollte den entscheidenden Fehler machen. Wenige Sekunde vor dem Ende der Partie hatte Alex Preibisch Pech, dass er nach einer starken Aktion nur die Latte traf. Die Overtime musste die Entscheidung bringen.

In dieser hatten die Steelers gleich zu Beginn Glück, dass ein abgefälschter Schuss von Scott Allen gegen den Pfosten flog. Kurz darauf war es Leon Doubrawa, der mit einem Monster-Save gegen Chris Billich sein Team im Spiel hielt. Denn dies ermöglichte C.J. Stretch seinen Kollegen Norman Hauner mit einem starken Pass in Szene zu setzen. Der Stürmer blieb vor Enrico Salvarani eiskalt und erzielte den vielumjubelten 3:2-Siegtreffer.

Die Steelers gingen dadurch mit 2:0 in der Serie in Führung und haben am Freitag in Freiburg die Chance, ins Finale einzuziehen. Doch wie schwer das ist, zeigte nicht nur die Serie gegen Frankfurt, sondern auch die Partie gestern. Volle Konzentration auf morgen! Natürlich wird auch das Spiel live bei Sprade.TV übertragen.

Bild: Timo Raiser / DEL2