Weiter, immer weiter geht es in der DEL2. Bereits zwei Tage nach dem „großem“ Derby gegen die Falken, empfingen die Steelers die Ravensburg Towerstars zum „kleinen“ Derby im Baden-Württemberg-Duell. Trainer Daniel Naud konnte dabei auf denselben Kader wie beim Heimsieg gegen Heilbronn bauen. Am Ende holte dieser nach extrem spannenden 60 Minuten drei wichtige Punkte.

Die Partie der beiden Vertreter aus Baden-Württemberg hatte von Beginn an jede Menge Tempo und war immens intensiv. Sowohl die Towerstars als auch die Steelers kamn zu guten Möglichkeiten, doch Olafr Schmidt im Tor der Oberschwaben als auch Cody Brenner bei den Ellentalern, erwischten einen Sahnetag. Die beste Möglichkeit auf Seiten der Hausherren verpasste Robin Just, der bei seinem Alleingang gegen seinen ehemaligen Torhüter Schmidt scheiterte. So blieb es nach den ersten zwanzig Minuten torlos.

Dies änderte sich im Mittelabschnitt. Nach einem Konter bediente Evan Jasper uneigennützig Matt McKnight, der zum 1:0 in der 24. Minute traf. In den Folgeminuten nahm der Druck der Schwaben zu, doch ein ums andere Mal hielt Olafr Schmidt sein Team im Spiel. Machtlos war er aber in der 34. Minute, als Norman Hauner einen Traumpass auf Matt McKnight spielte. Der Kanadier verzögerte kurz und traf aus spitzem Winkel zum 2:0 – Doppelpack des Stürmers. Die Ellentaler ließen wenig anbrennen und kamen auch weiter zu guten Möglichkeiten. Doch 85 Sekunden vor der zweiten Sirene verkürzten die Oberschwaben. Nach Schuss von Daniel Stiefenhofer stand Towerstars Neuzugang Andrew Kozek goldrichtig und staubte zum 2:1 ab.

Im letzten Drittel machten die Gäste viel Druck, doch die Steelers hielten gut dagegen und hatten einen bestens aufgelegten Cody Brenner zwischen den Pfosten. Man selbst hatte bei Kontern beste Möglichkeiten die Entscheidung herbeizuführen, doch Olafr Schmidt hielt seine Jungs im Spiel. Als die Spannung kurz vor dem Ende am Siedepunkt war, erhielten die Ellentaler in den letzten beiden Minuten binnen 41 Sekunden zwei Strafen von den Schiedsrichtern Ulpi Sicorschi und Roland Aumüller aufgebrummt. Es brannte vor Cody Brenner, doch mit tollem Einsatz und Glück bei einem Pfostentreffer, konnte man den Sieg über die Zeit bringen.

Gute Besserung an dieser Stelle an Max Prommersberger, der nach einem Check im ersten Drittel in der Kabine blieb. Für die Steelers, die Platz 2 verteidigten, geht es a Sonntag nach Bayreuth. Auch dieses Spiel wird live bei Sprade.TV übertragen.

Bild: Timo Raiser / DEL2