Am heutigen 36. Spieltag ging es die Steelers nach Hessen – man war zu Gast am Bornheimer Hang bei den Löwen aus Frankfurt. Trainer Marc St-Jean musste auch heute auf Norman Hauner und Dennis Swinnen verzichten. Im Tor war es Stephon Williams, der von Beginn an spielte. Die ca. 200 mitgereisten Fans gaben alles, doch es sollte nicht für Punkte reichen.

Die Partie vor den insgesamt 5.006 Zuschauern begann mit viel Tempo von beiden Seiten, klare Torchancen sprangen noch nicht heraus. Ein wenig hektisch wurde es nach sechs Minuten, als die Hauptschiedsrichter Nicole Hertrich und Patrik Gogulla nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit Fredy Cabana wegen übertriebener Härte für zwei Minuten auf die Strafbank schickten. Die Unterzahl spielte man stark und es blieb beim torlosen Zwischenstand. Nach 12 Minuten verpasste erst Yannick Wenzel die Führung für sein Team, der an Patrick Klein scheiterte. Im Gegenzug klatschte ein Schuss von Martin Buchwieser gegen den Pfosten des Bietigheimer Tores. Eine knappe Minute später brachte Darren Mieszkowski die Scheibe vor das Tor der Steelers. Der Schuss rutschte zum 0:1 durch die Schoner von Stephon Williams. In der 15. Minute gab es das erste Powerplay für sie Ellentaler, da Martin Buchwieser in die Kühlbox durfte. Zwar konnte man gute 90 Sekunden guten Druck aufbauen, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Kaum komplett gab es einen bösen Check vom Neu-Frankfurter Manuel Strodel gegen das Knie von Lukas Laub. Benjamin Hüfner nahm sich daraufhin den Übeltäter zur Brust und bekam 2+2 Strafminuten. Strodel bekam ebenfalls 2+2 Strafminuten wegen dem Fight plus zwei Minuten wegen des Checks – Powerplay Bietigheim. 66 Sekunden später bekamen die Löwen wegen Spielverzögerung eine weitere Strafe. Die Hessen verteidigten geschickt und überstanden diese heikle Situation schadlos. In der letzten Sekunde vor der ersten Sirene war es Patrick Klein, der die Pausenführung mit einer Starken Aktion gegen Mark Ledlin rettete. Für Tim Schüle war die Partie nach dem ersten Abschnitt beendet, denn nach einem Check von Daniel Wirt prallte der Verteidiger unglücklich in die Bande und konnte nicht mehr weiterspielen.

Wie eng Glück und Pech zusammenliegen zeigte sich in der 24. Minute. Ein Schuss von Yannick Wenzel rutschte Patrick Klein durch, doch im Gegensatz zu den Löwen ging die Scheibe nicht rein, sondern wurde von Max Faber kurz vor der Linie geklärt. Das Spiel war zur Mitte des zweiten Abschnitts völlig offen. Bei einem weiteren Powerplay für die Steelers klingelte – aber auf der falschen Seite. In der 33. Minute war es Max Eisenmenger der Stephon Williams von außen mit einem Schuss überwinden konnte – 0:2. Den Anschlusstreffer verpasste Benjamin Zientek, der am Schoner von Patrick Klein scheiterte. Drei Minuten vor der zweiten Pause erhöhten die Löwen durch Kapitän Adam Mitchell auf 0:3, der vor Stephon Williams eiskalt blieb und einschob. Wenige Sekunden später wurde ein Check gegen den Kopf von David Suvanto von Benjamin Zientek mit 2+10 Strafminuten geahndet. Das Unterzahlspiel überstand man und es ging in die zweite Pause.

Die Steelers kamen gut rein in den Schlussabschnitt und machten ordentlich Druck, nur die Scheibe fand nicht den Weg ins Tor. In den Folgeminuten konnten die Schwaben auch das fünfte Powerplay des Spiels nicht nutzen. Besser machten es die Löwen in der 53. Minute. Als Fabian Ribnitzky auf der Strafbank saß traf Stephen MacAulay zum 0:4. Vier Minuten später legte Routinier Eduard Lewandowski noch das 0:5 nach und sorgte damit für den Endstand.

Die Steelers bleiben im zweiten Spiel in Folge ohne eigenen Treffer und müssen am Sonntag im Heimspiel gegen Kaufbeuren um 17:00 Uhr alles tun um wieder zu punkten.
Ein riesen DANKE an alle Fans die mitgereist sind und die Mannschaft unterstützt haben – von Herzen: DANKE!

Bild: Puckpix by Steph/DEL2