Zu ungewohnter Zeit mussten die Steelers heute auswärts in Ravensburg antreten. Offizieller Spielbeginn wäre um 14:30 Uhr gewesen, doch da eine Scheibe beim Warm Up kaputt ging, ging das Spiel zehn Minuten später los. Steelers-Trainer Daniel Naud stand heute wieder Stürmer Alex Preibisch zur Verfügung. Im Tor gab es den Wechsel zu Jimmy Hertel, Leon Doubrawa war Backup.

Die Steelers legten ein gutes Tempo vor und kamen nach 100 Sekunden zum 1:0. Tim Schüle spielte Riley Sheen frei, der zur Führung traf. Es wurde der Videobeweis der beiden Hauptschiedsrichter Daniel Kannengießer und Erich Singaitis zur Rate gezogen, da diese zuerst auf kein Tor entschieden, doch diese Entscheidung wurde richtigerweise korrigiert. Auch die Folgeminuten gehörten den Ellentalern, die gute Möglichkeiten auf den zweiten Treffer ausließen. In der neunten Minute griff Jimmy Hertel erstmals ernsthaft ins Geschehen ein und hielt stark gegen den Schuss von Kai Hospelt. Diese Szene brachte die Oberschwaben ins Spiel, die kurz darauf durch Robbie Czarnik und Robin Just die nächsten Chancen hatten. Die Ellentaler hatten das Spiel jedoch gut im Griff. 1:47 Minuten vor der ersten Sirene gab es die erste Strafe gegen Bietigheim. Calvin Pokorny musste wegen eines Stockschlags auf die Strafbank. Die Towerstars nutzten das Powerplay und kamen durch Robbie Czarnik zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Ergebnis wurden erstmals die Seiten getauscht.

Der Start in den Mittelabschnitt verlief diesmal genau andersherum. Die Towerstars übten starken Druck aus. Die Steelers hielten diesem jedoch gut stand. Leider war das Spiel für Benjamin Hüfner früh im zweiten Drittel beendet. Er musste in die Kabine – gute Besserung. Das fairste Team der Liga erhielt in Person von Mathieu Pompei seine erste Strafe in der 29. Minute. Das Überzahlspiel lief passabel, doch war nicht von Erfolg gekrönt. Auch ein weiteres Powerplay konnten die Schwaben nicht nutzen. In der letzten Minute kam es nochmal knüppeldick, denn zuerst beging man einen Wechselfehler und bekam eine Bankstrafe. 30 Sekunden später wurde ein hoher Stock gegen Max Prommersberger gepfiffen, der dafür 2+2 Strafminuten erhielt. Somit startete der letzte Abschnitt mit über einer Minute doppelter Unterzahl für Bietigheim.

Es dauerte lediglich 40 Sekunden, da packte Top Scorer Andreas Driendl den Hammer aus und traf zum 1:2 aus Sicht der Ellentaler. Im Anschluss gab es erneut Strafe gegen Bietigheim, Tim Schüle erwischte es wegen eines Stockschlags und wieder ging es mit zwei Mann weniger weiter. Zu allem Überfluss brach bei Alex Preibisch noch der Schläger und er konnte nicht wechseln – Ravensburg erhöhte durch Robin Just auf 3:1. Bietigheim kämpfte sich ins Spiel zurück und drängte auf den zweiten Treffer. Mitten in diese Phase erhöhten die Towerstars nach einem Konter in der 52. Minute auf 4:1 durch Daniel Stiefenhofer. Kurz vor Schluss hatten die Steelers nochmals die Möglichkeit im Powerplay zu verkürzen, doch dies wollte nicht gelingen, so dass es beim Endstand von 4:1 für Ravensburg blieb.

Am kommenden Freitag geht es um 20:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen Kaufbeuren weiter. Auch dieses Spiel wird live bei Sprade.TV übertragen.

 

Bild: Kim Enderle / DEL2