Lang lang ist es her, dass der EV Landshut zu Gast im Ellental war. Das letzte Spiel beider Teams fand in den Playoffs 2015 statt. Im damaligen April gewannen die Schwaben mit 7:2 – ein Ergebnis, dass gerne auch am Freitag so auf dem Videowürfel stehen darf. Bis dahin ist jedoch noch ein langer Weg und die Niederbayern werden alles geben um Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Tickets für dieses Spiel gibt es online hier: https://www.eventimsports.de/ols/steelers/de/heimspiele/channel/shop/index

Im Fanshop gibt es Tickets am morgigen Donnerstag von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Sprade.TV überträgt natürlich auch – zur Buchung geht es hier: www.sprade.tv

Die von Axel Kammerer trainierten Landshuter sind derzeit „heimatlos“, da das Stadion am Gutenbergweg saniert wird und am 18.10. wieder in Betrieb genommen wird. Bis dahin spielt der EVL auswärts. Zweimal war dies bisher erst der Fall und man konnte dabei zwei Punkte holen. Zum Auftakt gewann man in Dresden mit 2:1 nach Overtime, in Heilbronn unterlag man mit 1:3.

Für Aufsehen sorgte im Sommer der Transfer der beiden Meistermacher Robbie Czarnik und Mathieu Pompei aus Ravensburg. Der US-Amerikaner Czarnik kam dabei auf 57 Punkte, der Kanadier Pompei auf 68. Die bisher drei erzielten Treffer verteilen sich auf Czarnik, Max Forster und Stephan Kronthaler. Der gebürtige Landshuter Forster spielte bis auf drei Jahre in Straubing und Kaufbeuren ausschließlich für seinen Heimatclub. In der Aufstiegssaison war er mit 38 Toren und 44 Assists einer der Erfolgsgaranten. Dies gilt auch für Marc Schmidpeter, der 37 Treffer erzielen konnte. Überhaupt konnte man mit Max Hofbauer (fällt jedoch wohl aus), Ales Jirik, Christoph Fischhaber und Marco Baßler wichtige Angreifer halten, die nun eine Etage höher auch für Aufsehen sorgen wollen und dies auch können. Youngster Alexander Ehl blieb dem EVL ebenfalls erhalten, da er von Kooperationspartner aus Düsseldorf verpflichtet wurde und via Förderlizenz bei den Niederbayern spielen kann. Der 19-jährige kam auf herausragende 51 Punkte in 59 Spielen. Aus Memmingen holte man mit dem Letten Tadas Kumeliauskas einen Stürmer, der in der DEL2 bereits für Dresden auf Torejagd ging. Nach fünf Jahren in Ravensburg und Bad Nauheim kehrte Max Brandl im Sommer zurück nach Hause, leider fällt der Routinier verletzt aus. Den Angriff komplettieren Marco Sedlar, Luca Trinkberger und Lukas Mühlbauer.

In der Defensive kehrt auch ein Spieler heim, jedoch ins Ellental. Manuel Neumann, der beim SC Bietigheim-Bissingen ausgebildet wurde, kam aus Rosenheim. Ebenfalls neu bei den Dreihelmlesstädtern ist der aus Kaufbeuren verpflichtete Phillip Messing. Von den Sheffield Steelers holte man den Kanadier Josh McFadden. Der 28-jährige bringt Erfahrung aus der AHL und ECHL mit nach Landshut. Mit Stephan Kronthaler konnte man den punktbesten Verteidiger der Vorsaison (42 Punkte) halten. Die DEL2 kennt der 26-jährige aus seiner Zeit in Kaufbeuren, Rosenheim und Heilbronn. Für Ingolstadt spielte er auch in der DEL. Elia Ostwald kann sowohl in der Defensive als auch in der Offensive eingesetzt werden und kam so auch auf starke 43 Punkte in der Aufstiegssaison. Daher geht der Titel auch an Kronthaler. Christian Ettwein und Mario Zimmermann verteidigen weiter für den EVL.

Im Tor bilden Jaroslav Hübl und Patrick Berger das Duo. Der 36-jährige Deutsch-Tscheche Hübl kam im Sommer vom DEL-ligisten aus Bremerhaven und überzeugt bisher mit einem Gegentorschnitt von 2,01 und einer Fangquote von 91,8%. Patrick Berger spielte eine starke Saison in der Oberliga und war mit der entscheidende Faktor für den Aufstieg.

Nach so vielen Jahren ohne den EVL freuen wir uns, diesen Traditionsverein wieder in der DEL2 begrüßen zu dürfen. Nichts desto trotz – kommt am Freitag in die Arena und lasst uns GEMEINSAM alles geben um den dritten Heimsieg in Serie zu feiern.