Auf der längsten Auswärtsfahrt befinden sich derzeit die Steelers und das Betreuerteam, denn es geht heute um 17:00 Uhr gegen die Lausitzer Füchse um die nächsten Punkte. Das Spiel wird live bei Sprade.TV übertragen. Zur Buchung geht es hier: www.sprade.tv

Bei den Füchsen kam es am 01. Februar zur Trennung von Trainer Corey Neilson. Es übernahmen Co-Trainer Chris Straube und André Mücke. Den älteren Steelers-Fans wird Chris noch ein Begriff sein, denn von 2004 bis 2006 spielte der ehemalige deutsche Nationalspieler 110 Mal im Ellental und kam auf 73 Punkte. André Mücke war bis 2018 noch Kapitän der Füchse ist mit 500 Spielen Kultspieler in der Lausitz. Unter der Regie des Duos holte man in drei Spielen sechs Punkte (Siege gegen Landshut und am Freitag in Bad Tölz). Lediglich bei den Kassel Huskies musste man sich knapp mit 2:3 geschlagen geben. Mit 36 Punkten liegt man auf Platz 11 und muss punkten, um den Anschluss an die Playoffplätze nicht zu verlieren. Das erste Spiel in der Lausitz verloren die Steelers mit 0:6. Im Ellental unterlag man mit 3:5, so dass es an der Zeit ist, die ersten Punkte gegen die Sachsen einzufahren.

Clever Fit Top Scorer ist Kale Kerbashian, der 14 Tore erzielte und 23 vorlegte. Rylan Schwartz ist mit zehn Treffern zweitbester Torschütze. Mit Tomas Andres, Thomas Reichel, oder auch Brad Ross, hat man weitere gefährliche Angreifer im Kader. Mit 78 Treffern, erzielte man hinter Dresden die wenigsten der Liga.

In der Defensive ist Nick Ross (Bruder von Brad), mit 17 Punkten der punktbeste. Ondreij Pozivil und Nick Walters bringen viel Erfahrung auf Eis. 101 Gegentore musste man in den bisherigen 30 Spielen schlucken.

Im Tor hat man mit Mac Carruth einen starken Mann zwischen den Pfosten. Der US-Amerikaner fängt 90,8% aller Schüsse auf sein Tor. 3,05 Gegentreffer pro Spiel ließ er bislang zu. Tobias Ancicka, der den Steelers am 30.12.20 das Leben so schwer machte, ist nicht dabei. Als Backup dient Eric Steffen.

Bei den Specialteams ist das Powerplay mit 14,9% nicht gerade berauschend, jedoch erzielte man gegen die Steelers in den beiden bisherigen Spielen drei Treffer in Überzahl. In Unterzahl läuft es mit 80,5% weitaus besser. Hier konnte man bereits vier Tore erzielen, hinter den Steelers (neun Tore) der zweitbeste Wert.

Wir wünschen dem Team weiter eine gute Fahrt in die Lausitz und viel Erfolg dabei, den nächsten Sieg einzufahren! Drückt bei Sprade.TV die Daumen.