Heute um 19:30 Uhr treten die Schwaben im letzten Spiel des Jahres 2020 bei den Lausitzer Füchsen an. Das Spiel zwischen den elftplatzierten Sachsen und den Dritten aus Schwaben gibt es live bei Sprade.TV zu sehen. Zur Buchung geht es hier: www.sprade.tv

17 Punkte sammelten das Team von Trainer Corey Neilson bislang und hat zwei Spiele weniger absolviert als die Steelers. Drei dieser Punkte holten die Sachsen am 20.11. im Ellental, als sie mit 5:3 gewannen – heute folgt das zweite Duell der beiden. Gegen keine Mannschaft spielten die Ellentaler öfters als gegen die Füchse. Heute kommt es zum 96.Spiel der langjährigen Kontrahenten.

Clever Fit Top Scorer der Lausitzer ist Kanadier Kale Kerbashian, der fünf Treffer erzielte und zehn vorlegte. Tomas Andres kommt auf 13 Punkte (vier Tore). Die letzten drei Jahre spielte Rylan Schwartz in der DEL, nun scorte er in neun Spielen achtmal für die Füchse. Ein unangenehmer Gegenspieler ist Brad Ross, der immer vollen Einsatz gibt und zusammen mit seinem verteidigenden Bruder Nick in der Lausitz spielt. Feodor Boiarchinov ist ein technisch versierter Stürmer, der bisher einmal traf. Der englische Nationalspieler Robert Farmer verließ die Füchse, auch Lucas Dumont kehrte nach Köln zurück. Bennet Roßmy fällt wohl verletzt aus, so dass die Füchse auf einige Youngster wie Thomas Reichel, Lars Reuß, Tim Detig oder Ludwig Nirschl setzen muss. Erst 31 Treffer erzielten die Sachsen bislang, nur die Eislöwen aus Dresden erzielen im Schnitt weniger Treffer je Spiel.

In der Verteidigung fällt Routinier Ondreij Pozivil aus – ein herber Verlust. Wie bereits erwähnt verteidigt der Bruder von Brad, Nick Ross, in der Lausitz. In zehn Spielen legte der Kanadier zehn Tore vor. Mit Nick Walters und Jakub Kania hat man zwei weitere starke Defender in den eigenen Reihen. Aus Berlin wird vermutlich Erik Mik aushelfen. Die jungen Korbinian Geibel und Philipp Kuschel komplettieren die Verteidigung, die 45 Gegentore kassierte.

Im Tor ist Mac Carruth die Nummer eins.  Der US-Amerikaner spielte elfmal und fing 91,5% aller Schüsse auf sein Tor. Sein Gegentorschnitt liegt bei 2,81. Als Backup war am Montag gegen Landshut Eric Steffen dabei.

Bei den Specialteams kommen die Sachsen in Überzahl auf eine Quote von 17,2%, was ausbaufähig ist. In Unterzahl sind die Füchse mit 72,2% auch im unteren Drittel der Statistik anzufinden.

Wir wünschen den Steelers eine gute und sichere Anfahrt in die Lausitz. Drückt vor den Bildschirmen die Daumen und lasst uns dieses „komische“ Jahr 2020 erfolgreich abschließen.