Am heutigen Donnerstag findet das nächste direkte Duell um das Heimrecht in der ersten Playoffrunde statt. Um 19:30 Uhr startet das Spiel der Steelers bei den Löwen Frankfurt. Der Fünfte aus Mainhatten empfängt den Vierten aus dem Ellental. Zu sehen gibt es das Spiel live bei Sprade.TV. Zur Buchung geht es hier: www.sprade.tv

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serien, bei denen man nicht unbedingt das schlechtere Team war, wollen die Schwaben sich heute mit einem Sieg zurückmelden. Doch dieses Unterfangen wird alles sein, aber nicht einfach. Die Löwen gehören zu den Topteams der Liga und sind ein ganz heißer Anwärter auf den Titel. Vorgestern gewann das Team von Trainer Franz-David Fritzmeier das Nachholspiel zuhause gegen Dresden mit 5:2. Mit 72 Punkten aus 40 Spielen, liegen die Hessen nur zwei Punkte hinter den Steelers und haben auch noch zwei Partien weniger auf dem Konto.

Eine Hiobsbotschaft mussten die Löwen gestern verkraften, denn Kapitän Adam Mitchell wird aufgrund einer Schulterverletzung für den Rest der Saison ausfallen – gute Besserung und hoffentlich eine vollständige Genesung an dieser Stelle. Gegen Dresden fehlten auch Manuel Strodel, Martin Buchwieser, Mike Mieszkowski und David Suvanto. Nach noch größeren Verletzungssorgen in den vergangenen Wochen, lichtet sich bei den Löwen jedoch langsam das Lazarett. Mit den Topverteidigern Max Faber und Kyle Wood, sowie Stürmer Mike Fischer kehrten drei Spieler zurück. Die beiden Defender fehlten noch beim 7:5-Sieg der Steelers Mitte Februar. Ebenfalls nicht mit dabei war der Schwede Sebastian Collberg, der in seinen 32 Spielen 11 Tore erzielte und 16 vorlegte, heute aber dabei sein wird. Aus Weißwasser holte man den Kanadier Kale Kerbahian, der am Dienstag sein erstes Tor als Löwe erzielte. Den Clever Fit Top Scorer Helm von Kapitän Mitchell übernimmt der Kanadier Stephen MacAulay, der in 26 Spielen auf 32 Punkte kommt (14 Tore). Mit Alexei Dmitriev, Carter Proft, Luis Schinko, Christoph Kretschmann sowie den Mieszkowski-Brüdern, hat man weitere heiße Eisen in der Offensive. Nicht vergessen darf man Veteran Eduard Lewandowski, der 40-jährige scorte bislang 14 Mal. Die Hessen verteilen ihre Offensivpower auf viele Schultern und erzielten in ihren 40 Spielen insgesamt 134 Treffer.

Wichtig für Franz-David Fritzmeier war die Rückkehr von Max Faber und Kyle Wood, da mit David Suvanto ein wichtiger Verteidiger fehlt. Fehlen wird auch Daniel Wirt. Dennoch hat man mit Eric Stephan, Kyle Sonnenburg, Marius Erk und Leon Hüttl, vier weitere bockstarke Defender im Aufgebot. Mit 116 Gegentoren stellen die Löwen, hinter Kassel, die zweitbeste Defensive der Liga.

Im Tor bilden Patrick Klein und Bastian Kucis ein starkes Duo. Am Dienstag spielte Patrick Klein, der einen Gegentorschnitt von 3,42 und eine Fangquote von 88,3% nach 16 Spielen nachweist. Bastian Kucis spielte 28 Mal und fing 91,3% aller Schüsse auf sein Tor, 2,36 Schüsse ließ er im Schnitt durch.

Bei den Specialteams spielen die Hessen mit 19,7% ein solides Powerplay, müssen jedoch aufpassen, da sie bereits fünf Gegentreffe mit einem Mann mehr kassierten. In Unterzahl ist man mit 80,6% ebenfalls stark unterwegs.

Wir wünschen den Steelers eine gute Fahrt in die Finanzmetropole und viel Erfolg dabei, mit Punkten wieder zurück ins schöne Ellental zu kommen. Schaltet Sprade.TV ein drückt am Bildschirm die Daumen!