Heute um 19:30 Uhr tritt das Team der Trainer Daniel Naud und Fabian Dahlem bei den Dresdner Eislöwen an. Auch dieses Spiel gibt es live bei Sprade.TV. Zur Buchung geht es hier: www.sprade.tv

Die Sachsen haben sich nach einem eher suboptimalem Saisonstart vor 13 Tagen von Trainer Rico Rossi getrennt. Neu hinter Bande der Eislöwen ist Andreas Brockmann, der zuvor vier Jahre Chef in Kaufbeuren war. In seinen drei Partien als neuer Löwen-Dompteur, konnte er bislang einen Punkt (3:4 n.P. gg. Kassel) holen. Mit 12 Punkten aus 17 Spielen sind die Dresdner auf Platz 13 der Tabelle. In einem vorgezogenen Spiel vom 34. Spieltag trafen die Schwaben im November bereits einmal auf die Sachsen und konnten das Heimspiel mit 4:1 gewinnen.

Clever Fit Top Scorer der Eislöwen ist Jordan Knackstedt, der bisher 17 Punkte (sechs Tore) sammelte. Dahinter reihen sich mit Nick Huard (14 Punkte) und Evan Trupp (12 Punkte), zwei Kontingentspieler ein. Der nachverpflichtete finnische Toptorjäger der letzten beiden Jahre in der DEL2 Roope Ranta, konnte in seinen ersten acht Spielen kein Tor erzielen, legte aber vier Treffer vor. Vierter Kontingentstürmer ist der Lette Elvijs Biezais (sechs Punkte).Mit Vladislav Filin, dem ehemaligen Steeler Dennis Swinnen, Toni Ritter und Steven Rupprich, haben die Sachsen gute und erfahrene Stürmer in den eigenen Reihen. Mit dem Treffen hapert es jedoch noch, denn 36 Treffern aus 17 Spielen bedeuten die schlechteste Quote aller DEL2-Teams.

In der Verteidigung kann man auf die geballte Erfahrung von Alex Dotzler, René Kramer, Steve Hanusch und Kevin Lavalleée bauen. Die Youngster Silvan Heiß und Bruno Riedl sind die „jungen“ hinten drin. Dritter Youngster ist Lucas Flade, der nach der erfolgreichen U20-WM in Edmonton wieder zurück in Dresden ist. 63 Gegentreffer kassierte die Defensive bislang.

Im Tor bilden der Finne Riku Helenius und der junge Nick Jordan Vieregge. Der 18-jährige absolvierte nach dem Trainerwechsel zwei Spiele und konnte trotz der Niederlagen durchaus überzeugen. Wir können gespannt sein, wen Andi Brockmann heute aufbieten wird, da die Dresdner fünf Kontingentspieler im Kader haben. Vier im Sturm oder drei vorne und einer im Tor.

Bei den Specialteams sind die Werte in Überzahl (14,9%) und Unterzahl (72,3%) ausbaufähig. Doch Zahlen stehen bloß auf dem Papier, entscheidend ist, was auf dem Eis passiert.

Die Steelers wollen in Dresden nachlegen und sich oben in der Tabelle festsetzen, die Eislöwen wollen aus dem Keller raus und werden ebenfalls alles für den Sieg geben. Beste Voraussetzungen für eine spannende Begegnung, mit dem am Ende hoffentlich besseren Ende für die Schwaben.