Spiel 4 des Viertelfinales zwischen den Steelers und den Löwen aus Frankfurt stand am heutigen Dienstag auf dem Programm. Die Vorzeichen waren klar: Sieg Bietigheim – Halbfinale; Sieg Frankfurt: Spiel 5. Nicht mit dabei waren Matt McKnight, der für die heutige Partie gesperrt wurde und Brett Breitkreuz. Im Tor der Schwaben startete erneut Youngster Leon Doubrawa. Leider wurde es nichts mit einem Sieg, so dass es am Samstag zum entscheidenden Spiel 5 kommt.

Die Steelers legten ein gutes Tempo vor und hatten durch Norman Hauner die erste Chance des Spiels. Auf der anderen Seite hielt Leon Doubrawa zweimal stark gegen Stephen MacAulay. Beide Teams kamen in den ersten zehn Minuten zu einigen Abschlüssen, doch beide Goalies hielten ihren Kasten sauber.  Nach gut 11 Minuten sprachen die Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart und Mischa Apel die erste Strafe aus. Es traf den Löwen Alexej Dmitriev wegen Stockschlag. Die Steelers spielten gut in Richtung Tor, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. In der 15. Minute hatte Yannick Wenzel nach tollem Pass von Norman Hauner den ersten Treffer auf der Kelle, doch er scheiterte an Bastian Kucis im Tor der Löwen. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts konnten die Schwaben ein weiteres Powerplay nicht nutzen, so dass es torlos in die erste Pause ging. 

Bietigheim kam gut aus der Kabine und machte weiter mit dem Druck. Riley Sheen hatte zu Beginn zwei gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. In der 25. Minute erhielten die Steelers die dritte Möglichkeit in Überzahl. 1:24 Minuten vor Ablauf der Strafe erhielt Martin Buchwieser ebenfalls zwei Minuten und die Schwaben eine kurze doppelte Überzahl, doch auch diesmal konnten kein Kapital daraus geschlagen werden. Im Anschluss scheiterte C.J. Stretch nach einem tollem Move an Bastian Kucis – es blieb beim torlosen Unentschieden zur Halbzeit der Spielzeit. Nur kurz darauf erhielt erst René Schoofs und vier Sekunden vor Ablauf von dieser Alex Preibsich eine kleine Strafe wegen Stockschlags. 13 Sekunden vor Ablauf der zweiten Strafe traf Sebastian Collberg zur Führung für Frankfurt – 0:1 aus Sicht der Steelers. Die Schwaben zeigten sich unbeeindruckt und drängten auf den Ausgleich. 80 Sekunden vor der zweiten Pause hatte Robin Just Pech, dass sein Schuss leider nur gegen die Latte prallte. Mit dem knappen Rückstand ging es für die Ellentaler in den Schlussabschnitt.

Das Spiel war bis zu einer sehr fragwürdigen Strafe gegen Evan Jasper ausgeglichen. Im Powerplay erhöhte Sebastian Collberg in der 47. Minute auf 0:2 aus Sich der Schwaben. Die Antwort Bietigheims ließ nicht lange auf sich warten, denn nur 51 Sekunden später markierte Riley Sheen das 1:2 – die Steleers waren wieder bei der Musik. Robin Just scheiterte kurz darauf an Bastian Kucis – die Schwaben drängten auf den Ausgleich. Doch fast aus dem Nichts fiel der dritte Treffer für Frankfurt. Leon Doubrawa, der eine starke Partie zeigte, rutschte ein Schuss von Max Faber durch und der Zwei-Tore-Vorsprung der Löwen war wiederhergestellt. Ein weiteres Powerplay nutzten die Hessen zum 4:1 durch Martin Buchwieser. In der 55. Minute musste Leon Hüttl auf die Strafbank und Daniel Naud setzte alles auf eine Karte und zog seinen Goalie zugunsten des sechsten Feldspielers – doch leider brachte es nichts. Stephen MacAulay traf ins leere Tor zum Endstand von 5:1 für Frankfurt.

Somit kommt es am Samstag um 17:00 Uhr zum absoluten Showdown in der EgeTrans Arena. Für eine Mannschaft ist ab Sonntag Sommerpause – bucht das Spiel und schaltet Sprade.TV ein. 

Bild: Timo Raiser / DEL2