Heute um 19:30 Uhr startet die Finalserie um die Meisterschaft der DEL2 und den Aufstieg in die DEL. Die Steelers reisen zum souveränen Gewinner der Hauptrunde, den Kassel Huskies. Zu sehen gibt es das Spiel live bei Sprade.TV. Zur Buchung geht es hier: www.sprade.tv

Die Nordhessen gewannen ihr Viertelfinale in drei Spielen gegen die Heilbronner Falken. In den drei Begegnungen schossen die Huskies starke 23 Tore – 12 ließen sie zu. Im Halbfinale führten sie vor Spiel 4 mit 2:1 gegen die Ravensburg Towerstars, ehe ein positiver Fall in den Reihen der Oberschwaben diese Serie vorzeitig beendete. Auch hier konnte man mit 13 Treffern in der Offensive überzeugen. In ihren sechs Spielen kommen die Kasseler auf eine Tordifferenz von 36:21. Die Steelers absolvierten zehn Spiele und kommen auf 34:29 Tore. Die Huskies hatten jetzt seit letztem Freitag kein Spiel absolviert, Bietigheim in der Zwischenzeit deren zwei. Was ist nun von Vorteil – die Pause oder Rhythmus? 

Kassels Clever Fit Top Scorer ist Ryan Olsen, der inklusive der Hauptrunde auf 60 Punkte kommt. In den Playoffs scorte der Kanadier zwölfmal (vier Tore). Sein Landsmann Corey Trivino kommt ebenfalls auf 12 Punkte in der Endrunde (zwei Tore). Ryon Moser erzielte fünf Treffer. Mit Philippe Cornet hat man einen echten Torjäger im Kader, der in den Playoffs dreimal traf und in der Hauptrunde 23-Mal in 28 Spielen. Mit Vincent Saponari, Lois Spitzner, Lukas Laub und Clarke Breitkreuz, hat man vier weitere brandgefährliche Stürmer im Aufgebot. In dieser Finalrunde kommt es somit zum Bruderduell zwischen Brett und Clarke.

In der Defensive hat man mit Troy Rutkowski einen auch in der Offensive brandgefährlichen Mann. Der Kanadier scorte in der Hauptrunde 53-Mal, in den Playoffs kommt er auf 5 Punkte. Kapitän Denis Shevyrin, Oliver Granz und Derek Dinger sind ebenfalls Verteidiger, die wissen wo das Tor steht. Dies gilt auch für Joel Keussen, der hinter Rutkowski der punktbeste Defender der Schlittenhunde ist. 

Im Tor bilden Gerald „Jerry“ Kuhn und Leon Hungerecker ein bockstarkes Duo. Routinier Kuhn absolvierte in der Endrunde bisher alle Spiele.

Bei den Specialteams ist das Powerplay mit einer Quote von 14,3% eher ausbaufähig. In Unterzahl ist man mit 78,3% gut unterwegs. Wie die Steelers auch, kassierten die Huskies 31 kleine Strafen, dies jedoch in vier Spielen weniger.

In der Hauptrunde spielten die beiden Topteams dreimal gegeneinander. In Kassel verlor man den ersten Auftritt mit 1:3, beim zweiten gewann man mit 3:2. Das einzige Heimspiel gegen die Nordhessen gewannen die Schwaben mit 5:4 nach Verlängerung. In den Playoffs traf man bereits einmal im Finale aufeinander. Im Jahr 2016 gewannen die Kasseler die Meisterschaft nach vier packenden und engen Spielen. 

Doch das ist alles Schnee von gestern und vergessen. Auf was es ankommt, sehen wir heute ab 19:30 Uhr. Drei Siege zur Meisterschaft – drei Siege, um Geschichte zu schreiben! Wir wünschen beiden Teams viel Erfolg und freuen uns auf eine spannende und faire Serie.