Am vierten Spieltag der noch jungen DEL2 Saison kam es zur Partie der Steelers gegen die Wölfe aus Freiburg. Beim Team von Trainer Daniel Naud gab es im Vergleich zum Freitag am Kader keine Änderungen. Einzig der Goalie wurde getauscht – heute begann Jimmy Hertel.

Bereits die Anfangsminuten versprachen ein Spiel auf hohem Niveau, denn beide Teams spielten munter nach vorne, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Sowohl Ben Meisner im Tor der Gäste, als auch Jimmy Hertel hielten ihren Kasten mit guten Saves vorerst sauber. Dies sollte sich in der 10. Minute ändern. Einen Schuss von Alex Brückmann konnte Jimmy Hertel noch abwehren, doch im Slot stand Chris Billich goldrichtig und staubte zur Gäste-Führung ab. Die Gastgeber schockierte der Gegentreffer wenig und nur knapp fünf Minuten stand es 1:1. Riley Sheen nahm sich in Überzahl ein Herz und traf per Alleingang zum Ausgleich. Die Schwaben hatten von den Torabschlüssen in den ersten 20 Minuten leichte Vorteile, doch es blieb beim Unentschieden.

Zu Beginn den Mittelabschnitts stellten die Hauptschiedsrichter Daniel Kannengießer und Robert Paule, Steelers-Kapitän Niki Goc wegen übertriebener Härte für zwei Minuten runter. Die Breisgauer nutzten das Powerplay durch einen Schuss von Nick Pageau zur erneuten Führung. Auch diesmal dauerte es keine fünf Minuten, ehe es erneut Unentschieden stand. René Schoofs fälschte einen Schuss von Max Renner unhaltbar zum 2:2 in der 26. Minute ab. Der Spielstand spiegelte den Spielverlauf gut wieder. Die Schwaben hatten zwar mehr Abschlüsse, doch gefährlich blieben beide Teams. Sehr gefährlich wurden die Wölfe dann in der 39. Minute, als Tim Schüle in der Kühlbox saß. Alex Brückmann spielte einen überragenden Pass auf Andreé Hult, der zur 2:3-Pausenführung für Freiburg traf.

Auch im Schlussdrittel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Steelers drängten auf den Ausgleich und die Wölfe auf das vierte Tor. Die Gäste hatten in Überzahl zweimal die Chance das Spiel zu entscheiden, konnten den Vorteil jedoch nicht nutzen. Die Ellentaler konnten einmal mit einem Mann mehr agieren, doch auch da wollte der Ausgleich nicht fallem. Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe die Steelers-Fans vor den Bildschirmen das 3:3 bejubeln konnten. Riley Sheen behielt gut die Übersicht und bediente Matt McKnight. Der Kanadier blieb vor dem Tor eiskalt und traf zum 3:3. Es ging in die Verlängerung.

In dieser hatten die Steelers, wie bereits am Freitag in Bad Tölz, die Chance kurz vor Schluss in Überzahl zu spielen, doch diesmal wollte der Puck nicht rein, so dass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste.

Für die Hausherren liefen Riley Sheen und C.J. Stretch an und konnten nicht verwandeln. Bei den Wölfen trafen Kyler McKenzie und Simon Danner, so dass der Extrapunkt an die Breisgauer ging.

Nach den drei Spielen der letzten Woche, haben die Schwaben bis Freitag Pause, ehe es in der EgeTrans Arena gegen die Lausitzer Füchse weitergeht.

Bild: Timo Raiser/DEL2