Am heutigen Sonntag geht es für das Team von Trainer Hugo Boisvert ins Breisgau. Gegner um 18:30 Uhr in der „Echte Helden Arena“ ist der EHC Freiburg. Wer die Mannschaft nicht mit zu den Wölfen begleiten kann, der kann sich das Spiel live auf Sprade.TV anschauen.

Mit neun Punkten aus den ersten fünf Spielen kann der Start der Wölfe als durchaus stark bezeichnet werden. Nach der Niederlage am Freitag in Heilbronn liegt man nun auf Platz 6. Trainiert werden die Breisgauer vom Schotten Peter Russel, der nebenbei auch Trainer der Nationalmannschaft Großbritanniens ist und bei der letzten A-Weltmeisterschaft sensationell den Klassenerhalt schaffte. Der 45-jährige wechselte von Glasgow (EIHL) nach Freiburg.

Das die Liga des United Kingdoms keine schlechte ist beweist, dass der momentane Topscorer der DEL2 in der letzten Saison dort spielte. Der Kanadier Luke Pither traf bisher fünfmal und legte vier weitere Tore auf. Kollege Cam Spiro aus den USA kommt dank dreier Treffer und sechs Assists auf dieselbe Anzahl. Unter der Woche wurde der Vertrag mit dem Slowaken Jozef Balej aufgelöst und man holte mit dem Kanadier Scott Allen einen Stürmer aus Norwegen, der die Liga kennt. In Crimmitschau traf er in 35 Spielen 13-mal und assistierte bei 14 weiteren Treffern. Bei seinem Debüt am Freitag steuerte er gleich zwei Assists bei. Mit Jannik Herm und dem langjährigen Topscorer der Wölfe Niko Linsenmaier, hat man zwei weitere starke Stürmer im Aufgebot. Zur alten Stärke findet auch Chris Billich zurück, seit er im Sommer aus Dresden zurück ins Breisgau kam. Mit zwei Toren aus fünf Spielen hat er bereits jetzt ein Drittel seiner Tore aus der Vorsaison erzielt. Mit ihm wechselte auch Georgiy Saakyan zu den Wölfen, der wie Marc Wittfoth bereits drei Scorerpunkte sammelte. Christian Neuert, Christian Bauhof, Sebastian Christmann und Louis Trettner komplettieren den Angriff, der bereits 18 Tore erzielte.

In der Defensive holte man aus der zweiten schwedischen Liga den Kanadier Nick Pageau, der schon zwei Tore erzielen konnte und zwei vorlegte. Mit Kapitän Philipp Rießle und Alexander Brückmann konnte man zwei erfahrene und langjährige Freiburger im Kader behalten. Nach drei Jahren in Heilbronn wechselte Patrick Kurz zu den Wölfen. Aus dem Nachwuchs der Kölner Haie holte man den 20-jährigen italienischen Nationalspieler Peter Spornberger. Marvin Neher geht in seine zweite Saison bei den Badenern und schließt die Defensive ab, die 16 Gegentreffer bekam.

Im Tor konnte man mit Ben Meisner nicht nur einen erfahrenen, sondern auch einen bockstarken Goalie verpflichten. Der 29-jährige feierte schon einen Shutout und hält 91,62% aller Schüsse auf sein Tor. Als Backup kann man auf den 20-jährigen gebürtigen Freiburger Leon Meder zurückgreifen.

Mit 26,3% stellen die Wölfe hinter Heilbronn das zweitgefährlichste Powerplay der Liga! Mit 80,8% ist man in Unterzahl auch ganz gut unterwegs.

Wir wünschen dem Team und allen mitreisenden Fans eine gute Anfahrt und gebt alles, damit man auch heute mit einem Sieg den Weg zurück ins Ellental antritt.