Am heutigen Abend spielten die Steelers in der Elbmetropole gegen die Eislöwen aus Dresden. Nach dem Sieg vom Dienstag gegen Crimmitschau wollte das Team von Daniel Naud nachlegen. Gelingen sollte dies erneut mit dem Youngster Leon Doubrawa im Tor. Am Ende ging es ohne Punkte zurück ins Ellental

Die Partie benötigte einige Minuten an Anlauf um Tempo aufzunehmen. Sowohl Leon Doubrawa im Tor der Steelers, als auch der 18-jährige Eislöwen-Schlussmann Nick Vieregge mussten selten entscheidend eingreifen.  Ein wenig aus dem Nichts fiel dann der erste Treffer der Partie. Steven Rupprich nahm sich in der 12. Minute von der blauen Linie ein Herz und traf zum 0:1. Im Anschluss hatte man ein wenig Glück, dass Arne Uplegger nur den Pfosten traf. Auch die Steelers kamen zu Möglichkeiten, doch richtig zwingend wurde es in den ersten 20 Minuten noch nicht.

Der zweite Abschnitt begann ebenfalls ausgeglichen. Das erste Mal richtig in Erscheinung traten die beiden Hauptschiedsrichter Christopher Schadewaldt und Bastian Haupt in der 24. Minuten, als sie überprüften, ob nach einem Schuss eines Dresdners die Scheibe hinter der Linie war. Dem war nicht so. Ansonsten ließen die beiden in der bis dato fairen Partie viel laufen. Nach dieser Situation drehten die Schwaben auf und kamen durch Riley Sheen, Tim Schüle und René Schoofs zu guten Möglichkeiten, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. In der 29. Minute scheiterte Riley Sheen an der Latte. Die erste Strafe des Spiels kassierte Benjamin Hüfner wegen Behinderung, doch diese blieb ohne Konsequenzen. Als die Ellentaler wieder komplett waren verpassten Norman Hauner im Zusammenspiel mit Brett Breitkreuz den Ausgleich. Diesen erzielte eigentlich Fabjon Kuqi. Nach Schuss von Matt McKnight lag die Scheibe hinter Nick Vieregge frei und Kuqi netzte ein. Da der Hauptschiedsrichter jedoch viel zu früh abpfiff, zählte der Treffer nicht. In der 38. Minute war es aber soweit, Riley Sheen vernaschte seinen Gegenspieler und traf im Anschluss zum verdienten 1:1. Benjamin Zientek und René Schoofs hatten kurz vor der zweiten Sirene den zweiten Treffer auf der Kelle, doch dieser wollte nicht fallen.

Der Schlussabschnitt begann mit guten Chancen auf beiden Seiten. Alex Preibisch scheiterte an Vieregge, Elvijs Biezais für Dresden an der Latte. Genauer machte es sein Kollege Vlad Filin in der 45. Minute, als er ins kurze Eck zum 1:2 traf. Bietigheim drängte im Anschluss auf den schnellen Ausgleich. Knappe sechs Minuten später war es soweit. Nach Schuss von Max Prommersberger, fälschte Brett Breitkreuz unhaltbar zum 2:2 ab. Riley Sheen war kurz davor den dritten Treffer nachzulegen, doch er konnte die Scheibe nach technisch feiner Aktion nicht über die Linie drücken. Acht Minuten vor dem Ende erhielt C.J. Stretch 2+2 Strafminuten wegen eines hohen Stocks. Er selber kassierte selber zwei Stöcke ins Gesicht, die jedoch ungeahndet blieben. So kam es, wie es kommen musste. Jordan Knackstedt nahm im Powerplay Maß und traf zum 2:3. Zwar bekam man kurz vor dem Ende ebenfalls ein Überzahlspiel zugesprochen, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Daniel Naud nahm bereits 130 Sekunden vor dem Ende seinen Goalie vom Eis, doch es blieb bei der 2:3-Auswärtsniederlage.

Am Sonntag geht es im Heimspiel um 17:00 Uhr gegen den EV Landshut weiter. Auch dieses Spiel wird es live bei Sprade.TV zu sehen geben.

Bild: C. Bergs / DEL2