Steelers Bietigheim

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Dritter Auswärtssieg in Serie – Steelers gewinnen mit 4:3 n.P. in Krefeld

Am gestrigen Abend ging es für die Steelers nach Krefeld zu den Pinguinen. Trainer Daniel Naud wechselte dabei im Tor wieder von Cody Brenner zu Sami Aittokallio. Guillaume Naud rückte für Tim Schüle ins Aufgebot, ansonsten blieb alles wie in der letzten Woche. Durch das entscheidende Tor im Penaltyschießen von Riley Sheen, entschied der Kanadier das Spiel mit einem Hattrick zugunsten der Steelers.

Die Krefelder legten mit jeder Menge Tempo los und gingen bereits nach 91 Sekunden in Führung. Arturs Kulda spielte einen langen Pass auf Alexander Bergström und dieser ließ Sami Aittokallio keine Chance – 0:1 aus Sicht der Steelers. Der KEV drückte weiter aufs Tempo. Die Partie drehte sich in der sechsten Minute. Nachdem Riley Sheen und C.J. Stretch den Ausgleich gegen Oleg Shilin knapp verpassten, musste der Krefelder Goalie verletzt vom Eis. Im Getümmel bekam er einen Stock gegen den Helm und musste in die Kabine – gute Besserung an dieser Stelle. Für ihn kam Nikita Quapp zwischen die Pfosten. Der 18-jährige war sofort im Mittelpunkt, da die Schwaben nun besser im Spiel waren. Da ab der 12. Minute zwei Pinguine auf die Strafbank mussten, konnten die Schwaben 47 Sekunden in doppelter Überzahl spieln. C.J. Stretch traf nach Vorlage von Brendan Ranford und Mitch Heard zum 1:1 in der 14. Minute. 93 Sekunden später packte Riley Sheen den Hammer aus und traf zum 2:1 für Bietigheim. Mit dieser Führung ging es in die erste Pause.

Auch im zweiten Abschnitt drückten die Krefelder von Beginn an. Sami Aittokallio machte seine Sache aber erneut bockstark. Die erste Strafe gegen die Ellentaler musste Benjamin Zientek in der 23. Minute absitzen. Dies nutzten die Hausherren durch Jeremy Bracco zum 2:2. Die Antwort der Schwaben folgte prompt – auf Zuspiel von C.J. Stretch traf Riley Sheen nur 34 Sekunden später zum 3:2. Doppelpack des Kanadiers! Eine weitere Unterzahl konnte man dank des starken Sami Aittokallio schadlos überstehen. Zur Mitte der Spielzeit war das Spiel offen und es gab Chancen auf beiden Seiten. Vier Minuten vor der zweiten Pause gab es eine Kopie des ersten Treffers der Pinguine, diesmal war es Alex Weiß, der Sami Aittokallio im eins gegen eins keine Chance ließ – 3:3. Wieder ließen sich die Steelers nicht lange bitten und erzielten durch Evan Jasper das vermeintliche 4:3! Nach Sichtung des Videobeweises fand der Treffer keine Anerkennung, da Nikita Quapp behindert wurde – sehr harte und fragwürdige Entscheidung. Es blieb beim 3:3 nach 40 Minuten.

Im letzten Abschnitt gehörte der Beginn den Schwaben, doch was Zählbares wollte nicht rauspringen. Die Partie vor den 4.000 Zuschauern, davon ca. 50 aus dem Ellental, war offen und spannend. 7:30 Minuten vor dem Ende gab es nochmals Powerplay für die Steelers, doch dies brachte nichts ein. Die Spannung nahm mit abnehmender Spielzeit immer mehr zu, doch ein Treffer gelang keiner Mannschaft mehr – es ging in die Verlängerung.

In dieser hatte Riley Sheen den Sieg auf der Kelle, doch Nikita Quapp hielt stark. Ein Treffer von Laurin Braun fand keine Anerkennung wegen Behinderung von Sami Aittokallio. Innerhalb weniger Sekunden rettete Nikita Quapp zweimal riesig.Erst erneut gegen Riley Sheen und kurz darauf gegen C.J. Stretch. Somit ging es ins Penaltyschießen. 

In diesem hielt Sami Aittokallio die Versuche von Lessio und Bracco, während Riley Sheen und Brendan Ranford trafen. Durch diesen Sieg holten die Schwaben zwei weitere wichtige Punkte und verbesserten sich auf Platz 11 in der Tabelle. Am morgigen Sonntag kommt es um 16:30 Uhr zum Duell mit dem Traditionsclub aus Düsseldorf – der DEG. Kommt alle in die Arena und unterstützt dieses großartig aufspielende Team.

Videozusammenfassung: https://www.youtube.com/watch?v=nyISAo0L7XE

Bild: Markus Wermers , City-Press