Steelers Bietigheim

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Steelers holen bei der 2:3-Niederlage n.V. einen Punkt gegen die Wild Wings

Nach über acht Jahren stand gestern das Prestigeduell zwischen den Steelers und den Schwenniger Wild Wings auf dem Programm. Die EgeTrans Arena war mit 3.605 Zuschauern, darunter ca. 900 Gästefans, sehr gut besucht. Im Tor wechselte Daniel Naud von Cody Brenner zu Sami Aittokallio, ansonsten vertraute er dem Kader vom Auswärtssieg in Köln.

Die Hausherren legten glich stark los und provozierten nach 52 Sekunden die erste Strafe der Schwenninger. Benjamin Zientek hatte Pech, dass sein Schuss nur den Pfosten traf. Die Wild Wings hatten durch Patrik Lundh in der vierten Minute die erste Chance, doch Sami Aittokallio hielt stark. Spielbestimmend zu Beginn waren jedoch die Steelers. Norman Hauner verpasste nach feiner Einzelleistung die Führung, denn seinen Schuss fischte Joacim Eriksson stark aus dem langen Eck. Nach 13 Minuten gab es das zweite Powerplay für die Ellentaler. Mit Ablauf der Strafe verpassten Daniel Weiß und Norman Hauner binnen Augenblicken die eigentlich fällige Führung. So blieb es beim torlosen Unentschieden nach 20 Minuten. 

Das Tempo zu Beginn des Mitteldrittels war hoch. Markus Kojo musste wegen Stockschlags nach 110 Sekunden in die Kühlbox. In Unterzahl hatte Benjamin Zientek bei einem Konter die Führung auf der Kelle, doch er scheiterte an Eriksson. Dieser bewahrte sein Team auch gegen C.J. Stretch vor dem Rückstand. Auf der anderen Seite zeigte Sami Aittokallio nach 32 Minuten sein ganzes Können gegen Johannes Huß. Als René Schoofs auf der Strafbank saß schnürten die Wild Wings die Hausherren ein und Tyson Spink traf zum 0:1 aus Sicht der Steelers – zu diesem Zeitpunkt unverdient. Mit der Schlusssirene gab es nochmals Strafe gegen Schwenningen, so dass der Schlussakkord mit einem Powerplay begann.

Nach 32 Sekunden gab es eine weitere Strafe gegen die Gäste und doppelte Überzahl für Bietigheim. Als der vierte Schwenninger zurück auf dem Eis war, belohnten sich die Steelers! Benjamin Zientek traf nach Vorbereitung von Norman Hauner und Matt McKnight zum verdienten 1:1-Ausgleich, welcher auch nach Sichtung des Videobeweises bestand behielt. In der Folgezeit entwickelte sich ein packendes Duell mit Chancen auf beiden Seiten. Die dickste verpasste Evan Jasper, der im Anschluss wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Eine Minute später folgte ihm Guillaume Naud, so dass man jetzt selbst mit zwei Mann weniger auskommen musste. Dank eines bärenstarken Sami Aittokallio und unbändigem Willen, konnte man diese brenzlige Situation schadlos überstehen. Die Spannung nahm mehr und mehr zu, beide Teams suchten die Entscheidung. 2:48 Minuten vor Ende nutzte Travis Turnbull einen Fehler in der Defensive der Steelers aus und traf zum 1:2. Die Antwort folgte 81 Sekunden später – Evan Jasper nahm sich ein Herz und zimmrte die Scheibe zum 2:2 unter die Latte – die Arena ein Tollhaus. Wie bereits am Freitag ging es in die Verlängerung.

In dieser dauerte es leider nur 45 Sekunden, ehe Ken André Olimb mit einer feinen Einzelaktion zum entscheidenden 2:3 traf.

Zusammenfassung: https://www.magentasport.de

Pressekonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=_1HKfi835jM