Steelers Bietigheim

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Sieg im Haifischbecken – Steelers gewinnen mit 4:3 n.P. in Köln

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte spielten die Steelers gestern in der Kölner Lanxess Arena bei den Haien. Im Tor gab Cody Brenner sein Debüt in der PENNY DEL. Verteidiger Max Renner fiel aus, so dass René Schoofs nach hinten rückte. Riley Shenn stürmte wieder an der Seite von Evan Jasper und C.J. Stretch. Zum ersten Mal im Lineup war Youngster Jimmy Martinovic. 

Das Spiel war keine Minute alt, da klingelte es schon hinter Cody Brenner. Sebastian Uvira zog von der linken Seite ab und die Scheibe flog am Steelers-Goalie vorbei zur Führung für die Haie. Die Schwaben steckten die kalte Dusche gut weg und hatten durch Branden Ranford und Mitch Heard zwei gute Ausgleichsmöglichkeiten. In der siebten Minute hatte man jedoch Glück, dass Howden frei vor Brenner verzog. Kurz darauf setzte sich Riley Sheen stark durch, doch statt der Scheibe, landete der Kanadier im Netz. Ein Fehler im Aufbau der Schwaben bescherte den Haien den zweiten Treffer. Landon Ferraro stand in der mitte goldrichtig und musste nur noch die Kelle hinhalten. Erneut spielte man weiter mutig nach vorne und bekam fünf Minuten vpr der ersten Pause das erste Powerpaly. Marcel Müller erhielt wegen Hakens gleich zweimal zwei Minuten. Die Steelers drückten auf das erste Tor und hatten Pech, als ein Schuss von Constantin Braun gegen den Pfosten klatschte. Der Treffer fiel dann, als die Kölner wieder komplett waren. Evan Jasper setzte Alex Preibisch in Szene und dieser traf kurz vor der Pause zum Zwischenstand von 1:2 aus Sicht der Schwaben.

Im Mittelabschnitt hatte die Partie nicht mehr ganz dieses Feuer wie im ersten Drittel. Kleinere Chancen auf beiden Seiten wechselten sich mit unerlaubten Weitschüssen ab. Zur Mitte des Spiels kamen die Haie gefährlicher vor das Tor der Ellentaler, doch Cody Brenner war stets zur Stelle. Aus dem Nichts das zweite Powerplay für die Schwaben nach 31 Minuten. Zuerst scheiterte Riley Sheen noch am Pfosten und Branden Ranford an Justin Pooge, doch als die Haie gerade wieder vollzählig waren, bugsierte Daniel Weiß im Slot die Scheibe zum 2:2 über die Linie. Bietigheim blieb weiter am Drücker und ein Traumpass von Brendan Ranford ebnete den Weg zum 3:2! Norman Hauner stand goldrichtig und traf in seiner Heimat und an der alten Wirkungsstätte. Wenige Sekunden vor der zweiten Pause hatte Riley Sheen den vierten Treffer auf der Kelle, doch sein Schuss ging knapp vorbei.

Köln kam mit Wut im Bauch aus der zweiten Pause. Die Ellentaler hielten gut dagegen und den Puck weit weg vom eigenen Tor. Die erste Strafe gegen die Steelers wurde in der 45. Minute gepfiffen. Max Prommersberger musste wegen Behinderung runter. Dies nutzten die Haie aus und Max Kammerer traf mit einem knallharten Schuss zum 3:3. Das Spiel nahm wieder an Fahrt auf und die Rheinländer wollten mehr und bekamen das zweite Überzahlspiel in der 52. Minute zugesprochen. Die Steelers verteidigten geschickt und es blieb beim Unentschieden. Die Spannung nahm mit ablaufender Spielzeit immer mehr zu. Nach einem Fehler von Justin Pogge lag der vierte schwäbische Treffer in der Luft, leider, aus unserer Sicht, machte der Goalie seinen Bock gegen Norman Hauner wieder gut. Nach 60 spannenden Minuten blieb es beim 3:3 und es ging in die Verlängerung.

In dieser ging es hoch und runter. Beide Teams mit tollen Möglichkeiten, doch die Entscheidung wurde ins Penaltyschießen verlegt. Dort trafen Riley Sheen und Brendan Ranford und Cody brenner konnte die beiden Haiattacken abwehren, so dass man verdient mit zwei wichtigen Auswärtspunkten den Heimweg antreten konnte.

Am Sonntag kommt es um 19 Uhr zum Highlight gegen die Schwenninger Wild Wings. Kommt in die Arena und verwandelt diesen in einen Hexenkessel!

Bild: Timo Raiser