Zum zweiten Spiel gegen die Tölzer Löwen des Wochenendes kam es am heutigen Sonntagabend. Bei den Oberbayern wollte die Mannschaft von Trainer Marc St-Jean die Niederlage nach Overtime vom Freitag wettmachen. Nicht mit zu den Löwen gefahren sind Norman Hauner und Dennis Swinnen. Im Tor begann heute Stephon Williams. Leider wurde es vor den 3.322 Zuschauern nichts mit einem Sieg.

Bereits in der zweiten Minute sprachen die Schiedsrichter Stephan Bauer und Michael Klein die erste Strafe gegen die Steelers aus, Guillaume Leclerc musste wegen Hakens raus. Stephon Williams hielt zweimal gut und man konnte gleich zu Beginn eine heikle Situation schadlos überstehen. Die „Buam“ wollten gleich zu Beginn zeigen wer Herr im Haus ist und sie machten mit aggressivem Forechecking den Schwaben das Leben schwer. Bei einem Konter in der sechsten Minute wurde Freddy Cabana von den Beinen geholt, Max French musste wegen Beinstellens raus. Kurios jedoch, dass der Gefoulte wegen „Schwalbe“ ebenfalls raus musste – sehr seltsam! Den Platz auf dem Eis konnte kein Team nutzen. Das erste Mal richtig eingreifen musste Max Franzreb im Tor der Tölzer in der neunten Minute nach Schuss von Brett Breitkreuz, den er gut hielt. Mit der ersten Aktion nach dem anschließenden Powerbreak gingen die Löwen in Führung. Stefan Reiter schoss mit der Rückhand, die Scheibe rutschte Stephon Williams durch die Schoner und es stand 0:1. Das Spiel blieb jedoch offen, wobei die Tölzer nach vorne mehr Druck machten. Stephon Williams hielt fünf Minuten vor der ersten Pause stark gegen Mark Heatley und eine Minute später machte es sein Gegenüber Max Franzreb ebenfalls stark gegen Chris Owens. 90 Sekunden hatten die Schwaben den Ausgleich auf dem Schläger, doch der Zwei auf Eins Konter verlief im Sande, es blieb bei dem knappen Rückstand nach dem ersten Drittel.

Der Mittelabschnitt begann mit einem guten Save von Stephon Williams gegen Markus Eberhardt.  Wenige Augenblicke später blieb er auch Sieger gegen Lubor Dibelka. In der 23. Minute setzte sich Benjamin Zientek stark gegen drei Gegenspieler durch, nur leider prallte sein Schuss gegen den Pfosten. Im Gegenzug fiel das 0:2. Marco Pfleger setzte Max French in Szene und dieser traf ins Tor – vorne Pech und hinten kein Glück. Das erste Powerplay der Schwaben wurde zwar gut gespielt und Max Franzreb musste gegen Matt McKnight in höchster Not klären, doch unterm Strich kam nichts dabei raus. Kaum komplett gab es gegen den Tölzer Stefan Reiter eine 2+2 Minuten Strafe und gegen Max Prommersberger eine zwei Minütige. Nach nur neun Sekunden schnappte sich Max French die Scheibe und machte sich auf den Weg in Richtung Stephon Williams. Tim Schüle holte ihn von den Beinen und es gab Penalty. Stephon Williams hielt stark gegen den Gefoulten und es ging mit Powerplay für die Steelers weiter, doch dieses brachte nichts ein. Die nächste Chance es besser zu machen gab es fünfeinhalb Minuten vor der zweiten Sirene, da Andi Schwarz wegen Beinstellens hinausgeschickt wurde. Yannick Wenzel traf dabei Markus Eberhardt mit einem Schuss im Gesicht, dies war der einzige „Treffer“ in Überzahl – gute Besserung an den Tölzer! Mehr passierte nicht im Mittelabschnitt.

Im letzten Drittel gab es die erste nennenswerte Aktion nach fünf Minuten, als Stephon Williams überragend mit dem Stock gegen Stefan Reiter hielt. Aus dieser Situation heraus gab es eine Strafe gegen Matt McKnight, die von den Steelers gekillt werden konnte. Kaum war Matt McKnight zurück auf dem Eis, erwischte René Schoofs wegen eines Beinstellen und erneut Unterzahl. Doch auch diese konnte man schadlos überstehen und es ging danach in die letzten zehn Minuten. In diesen versuchten die Schwaben den Druck zu erhöhen, doch die „Buam“ hielten sehr gut dagegen und ließen wenig bis nichts zu. Drei Minuten vor dem Ende gab es das vierte Powerplay für die Ellentaler. Nach 45 Sekunden ging auch Stephon Williams vom Eis zugunsten des sechsten Feldspielers. Alle Bemühungen waren vergebens und wir verlieren bei den Löwen mit 0:2.

Hut ab und größten Respekt vor den ca. 200 Fans die den Weg mit nach Bad Tölz gefahren sind! DANKE für eure Unterstützung auch in Zeiten wie diesen. Die Mannschaft wird alles geben um wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Kopf in den Sand stecken ist nicht – es geht nur ZUSAMMEN und die Jungs um Kapitän Niki Goc werden alles geben um das Ding rumzureißen und wieder erfolgreiches und attraktives Eishockey zu spielen!