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Wir stellen vor – der ESV Kaufbeuren

Es geht weiter Schlag auf Schlag, heute befassen wir uns mit unserem Halbfinalgegner aus der Vorsaison, den Buron Jokern aus dem Allgäu. In dieser Spielzeit wird sich für das Team, Fans und das gesamte Umfeld eine riesige Neuerung ergeben – die neue Arena wird eröffnet! Ab dem 08.10.2017 trägt der ESVK seine Heimspiele in der Erdgas Schwaben Arena aus. Zu Gast werden die Wölfe aus Freiburg sein. Bis dahin treten die Allgäuer fünfmal in Serie auswärts auf.

Die abgelaufene Spielzeit am Berliner Platz konnte als Abschluss fast nicht besser verlaufen – gut der Titel hätte es auch sein können – doch sollte in Kaufbeuren dem Team wegen dem Aus im Halbfinale gegen die Steelers keiner böse sein. Platz 5 nach der Hauptrunde mit 88 Punkten und hinter den Bietigheimern die zweitbeste Abwehr der Liga. Dazu stellte man mit Torhüter Stefan Vajs den besten Spieler der DEL2. In dieser Spielzeit gilt es dies zu bestätigen, die neue Arena kann da sehr hilfreich sein. Man muss sich nur vor Augen führen, was die neue Arena in Bietigheim an extra Energie freisetzte.

Hinter der Bande blieb der im Sommer umworbene Andreas Brockmann bei den Jokern. Er ist der Vater des Erfolgs, gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Kreitl. Auch in dieser Saison stellen beide einen starken Kader.

Im Sturm musste man jedoch die Hoffnung auf einen Verbleib vom überragenden Branden Gracel begraben, dafür gelang es die drei sehr starken Finnen Jaare Laaksonen (50 Punkte), Joona Karevaara (45 Punkte) und Sami Blomqvist (40 Punkte in 35 Spielen) im Allgäu zu halten. Als vierten Kontingentspieler konnte man den Kanadier Charlie Sarault aus Bad Nauheim verpflichten. Der technisch versierte Stürmer kam in seinen 23 Einsätzen für die Roten Teufel auf starke 28 Punkte. Mit Steven Billich holte man sich jede Menge Geschwindigkeit auf den Außen aus Schwenningen bzw. Freiburg. Für die Wölfe kam der 24-jährige auf neun Punkte in 11 Spielen. Für den DEL-Ligisten verbuchte er in den vergangenen Jahren 60 Spiele, in denen ihm 10 Punkte gelangen. Vom Absteiger aus Rosenheim wechselte der Deutsch-Waliser Joseph Lewis an den Berliner Platz, der ein torgefährlicher Stürmer ist. Mit Max Schmidle, Daniel Oppolzer, Florin Ketterer, Jonas Wolter und Florian Thomas, konnten bewährte Stammkräfte gehalten werden. Die Eigengewächse Tim Wohlgemuth und Markus Lillich werden an den Profibereich herangeführt.

In der Verteidigung verzeichnete man drei Abgänge von Spielern, die im letzten Jahr durchaus Leistungsträger waren. Matthias Bergmann wechselte zurück in die Heimat nach Rosenheim, Jannik Woidtke verteidigt nun in Freiburg und Ondrej Pozivil trägt zukünfzig das Trikot der Ravensburg Towerstars. Mit Christopher Kasten aus Bayreuth, konnte man jedoch einen starken Defender holen, der auch Offensiv Akzente setzen kann. Aus Ravensburg kam Eigengewächs Philipp De Paly zurück, aus Deggendorf (Oberliga Süd) verpflichtete man den Deutsch-Amerikaner Mychal Monteith, der auf starke 37 Punkte in 50 Spielen kam. Der 21-jährige Aaron Reinig besitzt ebenfalls neben der US- auch die deutsche Staatsbürgerschaft und kommt aus dem Nachwuchs der Buffalo Sabres. Der in den Playoffs verletzte Kapitän Sebastian Osterloh ist die tragende Stütze und wieder mit an Bord. Gemeinsam mit Denis Pfaffengut und Daniel Haase, blieben drei wichtige Spieler im Allgäu. Auch der Förderlizenzspieler aus Ingolstadt, Simon Schütz, wird auf seine Einsätze kommen. Er war in der abgelaufenen Saison mit ein Garant für das hervorragende Abschneiden und das trotz seiner erst 19 Jahre.

Im Tor besitzt Stefan Vajs gefühlt einen Rentenvertrag bei den Jokern. Der letztjährige Spieler des Jahres der DEL2 ist mit das beste was es zwischen den Pfosten in der Liga gibt. Auch in diesem Jahr wird er zahlreiche Stürmer zur Verzweiflung bringen. Als Backups dienen Michael Güßbacher und der aus der DNL kommende Bastian Kucis.

Wir freuen uns auf spannende Spiele gegen die Joker und können es kaum erwarten, am 15.10. erstmals in die neue Arena zu kommen!

von Patrick Jonza

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