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Überzeugender 6:1-Sieg gegen die Füchse - Alex Preibisch glänzt mit Hattrick

Sonntag, 19.11.2017, Bietigheim Steelers - Lausitzer Füchse
6:1
Jubelt umringt von Füchsen - Alex Preibisch

Am gestrigen Sonntag gastierten in der EgeTrans Arena die Lausitzer Füchse. Das Team von Trainer Hannu Järvenpää stand nach einem sehr holprigen Saisonbeginn  auf Tabellenplatz 11 und mit dem wiederverpflichteten Torjäger Roope Ranta präsentierte sich am Freitag eine völlig andere Mannschaft gegen den amtierenden Meister Frankfurt. Beim Vorhaben, auch beim Vizemeister die volle Punktanzahl zu sichern fehlten den Sachsen Marius Stöber, Yannick Mund, Maximilian Adam und Viktor Lennartsson. Von den Steelers wurde eine Reaktion auf die letzten Spiele gegen Freiburg und Ravensburg sowie auch die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenführung erwartet. Im Kader von Coach Kevin Gaudet fehlten weiterhin Freddy Cabana und  Justin Kelly. Mit von der Partie war auch unser Goldhelm Shawn Weller, welchem 19 Scorerpunkte im Oktober gelangen und er nach der Auswertung von Eishockey NEWS sowie der DEL2, in Zusammenarbeit mit dem Schmuckhersteller Thomas Szabo den Titel ‚Spieler des Monats Oktober in der DEL2‘ erhielt und vor Spielbeginn die Eishockey NEWS hierfür geehrt wurde.   

Am Tag der Schulen vor den 3.473 Zuschauern begann die Partie sofort mit hohem Tempo der Gastgeber und die Füchse versuchten oftmals vergeblich deren Spielaufbau sehr früh und teilweise mit 3 Spielern zu stören. Die erste vielversprechende Torchance nach guten 120 Sekunden als Max Lukes über rechts kam und Maximilian Franzreb prüfte. Der Druck durch die Ellentäler hoch und mit vielen Spielanteilen im Drittel der Sachsen. Auf der anderen Seite wurde Ilya Sharipov erstmals nach guten sechs Minuten geprüft. Als die Uhr noch 11.43 Spielzeit zeigte behielt Alex Preibisch schließlich den Überblick und stocherte die, im Torraum liegende Scheibe zum 1:0 ins Tor der Füchse. Die Hauptschiedsrichter Roland Aumüller und Bastian Haupt gaben den Führungstreffer der Steelers erst nach der Sichtung der Videoaufzeichnung. Der Tabellenführer war nach dem Treffer sehr gut im Spiel und versuchte sofort ein weiteres Tor nachzulegen. Erst scheiterte Max Lukes und anschließend Max Prommersberger nach einem Hammer von der blauen Linie am Füchse-Keeper Maximilian Franzreb. In der 15. Spielminute bekam Norman Hauner wegen einer Unsportlichkeit eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Trotz der beiden folgenden Strafen der Füchse Thomas Götz und Erik Hoffmann blieb es beim Spielstand von 1.0 zur ersten Pause.

Im zweiten Drittel die Steelers noch in Überzahl mit einer sehr guten Chance, als Tyler McNeely mustergültig von Matt McKnight bedient wurde und er am starken Maximilian Franzreb scheiterte. Die Hausherren dominierten Scheibe und Gegner. Es entstand  teilweise der Eindruck eines Powerplays trotz gleicher Spieleranzahl, nur der Torerfolg blieb aus und Matt McKnight traf in dieser Phase lediglich die Latte. In der Defensive die Ellentäler sehr konzentriert und wenn mal ein Sachse vor dem Tor von Ilya Sharipov auftauchte, dann war die Scheibe eine sichere Beute für den sicheren Steelers-Goalie. Das hochverdiente 2:0 gelang erneut Alex Preibisch, nach einem herrlichen Pass von Shawn Weller in der 31. Spielminute. Die Steelers hielten den Druck weiter aufrecht und es scheiterten Matt McKnight und auch Max Prommersberger am Goalie der Sachsen. Nur vier Minuten nach dem 2:0 der nächste Einschlag im Gästetor – nach einem Pass von Tyler McNeely vollendete Rene Schoofs zum 3:0. Nach diesem Tor nahm Füchse-Trainer Hannu Järvenpää ein Timeout, um sein Team wieder zu sortieren. Aber die Hausherren ließen sich nicht beirren und Benjamin Zientek scheiterte nach einem Alleingang nur knapp an Maximilian Franzreb. Als noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen waren mussten wegen übertriebener Härte sowohl Christian Neuert wie auch Shawn Weller in die Kühlbox. Bei vier gegen vier waren die Ellentaler weiter am Drücker und nach Zuspiel von Tyler McNeely in der 39. Spielminute zeigte Norman Hauner einen tollen Move und beförderte die Scheibe mit der Rückhand  zum 4:0 ins Füchse-Tor. Mit dem deutlichen 4:0-Vorsprung ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt erfolgte bei den Oberlausitzern ein Goaliewechsel und Konstantin Kessler kam für Maximilian Franzreb. Die Ellentäler knüpften an ihre dominante Spielweise der beiden vorherigen Drittel an und nach 43 gespielten Minuten war auch  Konstantin Kessler geschlagen – nach einem Pass aus dem eigenen Drittel von Dominic Auger netzte Matt McKnight zum 5:0 ein. Auch in Unterzahl, als Andrew McPherson pausieren musste, hatte Matt McKnight noch einen Shorthander auf der Kelle, scheiterte aber an Konstantin Kessler. Nach einer 2 + 10 Strafe wegen einem Check gegen den Kopf gegen Rob Brown hatten die Sachsen das Anschlusstor auf der Kelle, aber Ilya Sharipov begrub das Spielgerät mit einem Hechtsprung unter seiner Fanghand. Als noch Andrew McPherson wegen einem hohen Stock vom Eis musste nutzten die Oberlausitzer die doppelte Überzahl und Roope Ranta beförderte die Scheibe zum 1:5 ins Tor der Steelers. Auch bei der noch folgenden einfachen Unterzahl verteidigten die Hausherren geschickt und auch Ilya Sharipov hier weiter sehr sicher. Es waren noch 3:15 zu spielen als gegen Shawn Weller wegen unsportlichem Verhalten eine 10minütige Disziplinarstrafe ausgesprochen wurde. In der 58. Minute veredelte Alex Preibisch seine klasse Leistung nach einem Pass von René Schoofs mit einem Hattrick zum Endstand von 6:1.

Die Ellentaler zeigten nach der Niederlage in Ravensburg eine sehr souveräne Mannschaftsleistung und schickten die Gäste mit einem verdienten 6:1 Sieg zurück in den Fuchsbau. 

Spieler des Abends wurde bei den Füchsen Roope Ranta und bei den Steelers Norman Hauner.

Am Freitag geht es für die Steelers nach Bad Tölz – Spielbeginn in der weeArena gegen die Löwen ist um 19.30 Uhr.  

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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