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31.03.2017
20:00 Uhr
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11:3

Torfestival in der Lausitz - Steelers siegen mit 8:2 gegen die Füchse

Freitag, 03.03.2017, Lausitzer Füchse - Bietigheim Steelers
2:8
Mit starker Leistung in der Lausitz - Andreas Mechel

Der vorletzte Spieltag der DEL 2 Hauptrunde führte die Steelers in die Oberlausitz zu den dort beheimateten Füchsen. Ohne Marcus Sommerfeld, Kapitän Adam Borzecki, Freddy Cabana, Max Lukes, Max Prommersberger und Silo Martinovic begab man sich auf die lange Reise nach Weißwasser. Mit von der Partie waren dafür wieder Robin Just, Denis Shevyrin und Marcel Kahle. Als überzähliger Kontingentspieler bekam Matt McKnight heute eine Verschnaufpause. Bevor das Spiel begann gedachte man dem verstorbenen Toni Krinner mit einer Schweigeminute.

Das Spiel vor 2.179 Zuschauern, davon ca. 80 aus dem Schwabenland, begann mit Andreas Mechel im Tor der Schwaben. Beide Teams mit einigen Stockfehlern im Aufbau. Die erste Chance des Spiels hatten die Hausherren in der dritten Minute, doch Andi Mechel war zur Stelle. Die Füchse drängten im Anschluss auf die Führung, doch Jens Heyer konnte zweimal die Scheibe nicht im Bietigheimer Gehäuse unterbringen. Der Tabellenführer mächtig unter Druck. In der sechsten Minute pfiff Schiedsrichter Robert Paule die erste Strafe des Spiels, es traf Rückkehrer Robin Just wegen Beinstellens. Bei einem Break scheiterte Benjamin Zientek erst an Maximilian Franzreb, René Schoofs schob die Scheibe ins Tor, da aber Zientek, Franzreb und ein Füchse Verteidiger mitsamt Scheibe ins Gehäuse rutschten, gab es Videobeweis. Nach Prüfung durch Robert Paule fand der Treffer keine Gültigkeit. Kaum komplett spielte David Wrigley quer auf Marcel Rodman, der zur 1:0-Führung in der achten Minute traf. Die Lausitzer machten das Spiel – die Steelers das Tor. In der 10. Minute war es erneut Andi Mechel der den ersten Treffer der Füchse verhinderte. Knapp drei Minuten später knallte Dennis Swinnen in den Steelers-Goalie, Shawn Weller nahm sich den Füchse-Stürmer danach zur Brust. Kyle Just und Shawn Weller mussten im Anschluss für zwei Minuten in die Kühlbox. In der gleichen Minute schnappte sich Andreas Schwarz in der eigenen Zone die Scheibe, fuhr an allen Gegenspielern vorbei und verlud Max Franzreb sehenswert zum 2:0! Ein Wahnsinnstor des Verteidigers. Direkt im Anschluss rettete Andi Mechel zweimal überragend. In der 16. Minute hatte Justin Kelly hinter dem Füchse-Tor jede Menge Zeit und Platz, passte auf Dominic Auger und dieser traf unters Dach zum 3:0! Aus fünf Chancen machten die Schwaben drei Tore, die Sachsen aus zehn keins. Dann traf es Marcel Rodman mit einer Strafe, Robert Paule schickte ihn wegen Haltens in die Kühlbox. Auch dieses Powerplay konnten die Gastgeber nicht zu einem Torerfolg nutzen. 91 Sekunden vor der ersten Sirene musste Shawn Weller zum zweiten Mal auf die Strafbank, sein Vergehen war ein Stockschlag. Kevin Gaudet war mit dieser Entscheidung alles andere als einverstanden. Passiert ist jedoch nichts mehr, so dass es mit der Drei-Tore-Führung in die erste Pause ging.

Mit 29 Sekunden Überzahl und nun Konstantin Kessler im Tor ging es ins zweite Drittel. Und dieses begann mit einem Paukenschlag. Shawn Weller bekam die Scheibe direkt von der Strafbank aus, spielte auf Benjamin Zientek, der allein vor Konstantin Kessler zum vierten Mal einschoss! Und weiter ging es – 25 Sekunden später schoss Robin Just, die abprallende Scheibe versenkte Justin Kelly zum 5:0! Suboptimaler Einstand für Konstantin Kessler im Tor. Das Spiel beruhigte sich dann ein wenig und Patrik Parkkonen scheiterte in Andi Mechel. Doch in der 26. Minute der nächste Treffer der Gäste – Marcel Rodman schoss und scheiterte, Benjamin Zientek stand goldrichtig und markierte seinen zweiten Treffer des Abends – 6:0! Die Füchse zu diesem Zeitpunkt des Spiels einfach chancenlos. Die Fans feierten ihr Team dennoch – ein Spiel spiegelt nicht die dennoch super Saison der Lausitzer wieder. In der 29. Minute konnten sie dann den ersten eigenen Treffer bejubeln, Patrik Parkkonen Schoss, Gregor Kubail fälschte ab und die Scheibe fand zum ersten Mal den Weg hinter Andreas Mechel. Das Spiel nun offener, doch die Schwaben hatten jederzeit alles im Griff. Nicht im Griff hatte man in der 32. Minute Dennis Swinnen, der seine Schnelligkeit nutzte und Andi Mechel zum 6:2 überwinden konnte. In der 35. Minute das erste Powerplay für den Tabellenführer, Elia Ostwald traf es wegen Behinderung. Die dickste Chance hatte Dominic Auger mit Ablauf der Strafzeit, der an Konstantin Kessler scheiterte. In der 39. Minute dann der siebte Treffer der Schwaben – nach Pass von Robin Just stand Shawn Weller im Slot völlig frei und traf zum 7:2! Was für ein Spiel. Mit der beruhigenden Führung ging es zum zweiten Mal in die Kabine.

Der Schlussabschnitt begann mit einer guten Chance für Kyle Just, doch Andreas Mechel war zur Stelle. In der 44. Minute erhielt Marcel Rodman wegen Stockschlags zwei Minuten. Und heute klappte fast alles – Shawn Weller und René Schoofs fuhren ein Break, den Pass von Shawn Weller verwertete Mr. Bietigheim zum 8:2 – der siebte Shorthander in der Saison! Die Füchse gaben sich jedoch keinesfalls auf und spielten weiter nach vorne, nur wollte einfach nichts gelingen. Die Schwaben nahmen dann den Fuß ein wenig vom Gas und die Sachsen bekamen ein wenig Oberwasser. Fünf Minuten vor Schluss dann nochmals Strafe gegen die Steelers. René Schoofs durfte sich wegen Haltens für zwei Minuten ausruhen. Erneut spielten die Hausherren zu ideenlos mit einem Mann mehr und es blieb beim 8:2 für die Ellentäler. Der Rest war Party pur auf den Rängen – egal ob Schwabe oder Sachse, alle feierten ihre Mannschaft! Es blieb nämlich beim 8:2-Sieg der Steelers.

Jetzt gilt es am Sonntag die Arena voll zu machen und dem Team für diese grandiose Hauptrunde zu danken! Seit dabei, wenn DEL 2 Geschäftsführer René Rudorisch das Team für die Hauptrundenmeisterschaft auszeichnet! Lasst und gegen Kassel nochmal GEMEINSAM ein Ausrufezeichen setzen, um dann in die Playoffs zu gehen!

WIR SIND BIETIGHEIM!

von Patrick Jonza

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