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Steelers weiter in Torlaune - 7:2-Sieg gegen Dresden

Freitag, 23.09.2016, Bietigheim Steelers - Dresdner Eislöwen
7:2
DoppeltorschĂŒtze und Man of the Match - Benjamin Zientek

Aufgrund der bisherigen Spiele empfingen die Steelers die Eislöwen aus Dresden hochmotiviert und mit breiter Brust. Aber auch das Team von Trainer Bill Stewart war extrem motiviert und wollte sich fĂŒr das Playoff-Aus bei den Steelers revanchieren. Der TabellenfĂŒhrer musste weiterhin auf die Verletzten Justin Kelly, Shawn Weller, Dominic Auger und Markus Gleich verzichten und auch diesmal stand keine UnterstĂŒtzung der Kooperationspartner zur VerfĂŒgung.

Vor den 1.986  Zuschauern, davon ca. 30 Fans der ElbstĂ€dter, begann die Partie ausgeglichen und ohne zwingende Chancen auf beiden Seiten, bis Freddy Cabana sich am Ende der 4. Spielminute nach Zuspiel von RenĂ© Schoofs auf der linken Außenbahn ein Herz fasste und mit einem platzierten Handgelenkschuss die Scheibe an TorhĂŒter Kevin Nastiuk vorbei ins lange Eck zum 1:0 beförderte. Ab diesem Zeitpunkt ĂŒbernahmen die Steelers das Kommando auf dem Eis und es folgte in der sechsten Spielminute das verdiente 2:0 durch RenĂ© Schoofs, welcher goldrichtig im Slot stand und erneut Kevin Nastiuk bezwingen konnte. Nach diesem Tor nahm der Eislöwen-Trainer Bill Stewart seinen Goalie Kevin Nastiuk vom Eis und stellte Hannibal Weitzmann ins GehĂ€use. Die Schwaben dominierten weiter das Spiel und zwangen die GĂ€ste durch frĂŒhes Stören zu Fehlern bzw. Scheibenverlusten und die wenigen Chancen der GĂ€ste waren fĂŒr Silo Martinovic kein Problem. Bei den Hausherren lief die Scheibe sowohl im Spielaufbau als auch im Powerplay sehr sicher, jedoch konnte zunĂ€chst daraus kein Kapital geschlagen werden. In der 16. Spielminute zeigte Adam Borzecki Übersicht und legte die Scheibe zurĂŒck auf Rob Brown, welcher dem Dresdner TorhĂŒter keine Chance ließ und auf 3:0 erhöhte.

Auch im 2. Drittel beherrschten die Steelers die GĂ€ste und in der 29. Spielminute versenkte Robin Just den Puck zum 4:0 im GĂ€stetor. In der 32. Spielminute gab es Diskussionen um die Strafzeit fĂŒr Bastian Steingroß wegen ĂŒbertriebener HĂ€rte. Diesen Vorteil konnten die GĂ€ste erstmals nutzen und Brendan Cook erzielte in Überzahl den Anschluss zum 4:1. Nach 151 Minuten der erste Gegentreffer fĂŒr Silo Martinovic in dieser Saison! Die Eislöwen wurden nach diesem Treffer stĂ€rker, attackierten die Steelers sehr frĂŒh und kamen dadurch immer besser ins Spiel. In der 37. Minute war es erneut Brendan Cook, welcher die Scheibe an Silo Martinovic vorbei zum 4:2 ins Steelers-Tor beförderte. Doch noch in derselben Spielminute kam die richtige Antwort der Steelers und Benjamin Zientek  erzielte nach einem Fehler im Aufbau der Sachsen das 5:2. Gleichzeitig der Zwischenstand nach 40 Minuten.

Im Schlussabschnitt dominierte der Vizemeister den Gegner und in der 51. Spielminute erhöhte erneut Benjamin Zientek zum 6:2. Nur zwei MinutenspÀter erzielte Andreas Schwarz das zwischenzeitlich hochverdiente 7:2.Sein erster Treffer als Steeler. Von den GÀsten erhielt Dominik Grafenthin in der 55. Spielminute wegen einem Check gegen den Kopf von Andreas Schwarz eine Spieldauerdisziplinarstrafe und musste vorzeitig duschen.

Zusammenfassend haben die Hausherren den Eislöwen aus Dresden nur sehr wenige Möglichkeiten, auch in Unterzahl, zugelassen und dominierten Spiel und Gegner eindrucksvoll. Den Dresdnern wurde die gewĂŒnschte Standortbestimmung und die Erkenntnis gegeben, dass die Punkte im Ellental bleiben.

FĂŒr die Bietigheimer geht es nun am Sonntag mit dem Spiel gegen den SC Riessersee in Garmisch-Partenkirchen weiter.

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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