Nächstes Spiel:
19.08.2017
20:00 Uhr

Steelers unterliegen in Spiel 2 mit 0:4 im Löwenkäfig

Montag, 17.04.2017, Löwen Frankfurt - Bietigheim Steelers
4:0

Am heutigen Ostermontag kam es in der Frankfurter Eissporthalle zum zweiten Spiel der Finalserie zwischen den Steelers und den Löwen. Nach dem Break der Hessen am vergangenen Samstag könnte das Team von Trainer Paul Gardner heute ein dickes Ausrufezeichen setzten. Bei den Schwaben ersetzte Justin Kelly David Wrigley als vierten Kontingentspieler. Bei den Löwen startete der wiedergenesene Brett Jaeger im Tor.

Das Spiel in der mit 6.990 Zuschauern, darunter ca. 600 Schwaben, ausverkauften Eishalle begann mit jeder Menge Tempo. In den Anfangsminuten ging es hoch und runter, richtig dicke Tormöglichkeiten konnten sich aber beide Teams nicht erspielen. In der fünften Minute hatte Robin Just die Führung auf dem Schläger, verzog jedoch nach starkem Pass von Marcel Rodman übers Tor. Kurz darauf fischte Brett Jaeger einen Schuss von Benjamin Zientek aus kurzer Entfernung mit der Fanghand aus dem Eck. In der achten Minute rettete für den starken Silo Martinovic der Pfosten nach Schuss von Pawel Dronia von der blauen Linie. Silo stand auch zwei Minuten später im Mittelpunkt, als er in höchster Not gegen Lukas Laub retten musste. Dies jedoch auf Kosten eines Beinstellens gegen den Löwen-Stürmer. Die Strafe wurde von Marcus Sommerfeld abgesessen. Das Powerplay der Hessen war von Beginn an druckvoll und nachdem Silo einige Schüsse entschärfen konnte, war er bei dem Hammer von Matt Pistilli chancenlos – 0:1 aus Sicht der Schwaben in der 12. Minute. Die Steelers spielten weiter mutig nach vorne und hatten einige Chancen auf den Ausgleich, doch weder Roibin Just noch Andreas Schwarz konnten den starken Brett Jaeger überwinden.  In der 17. Minuten dann die zweite Strafe gegen Bietigheim – Schiedsrichter Elvis Melia schickte René Schoofs wegen Beinstellen in die Kühlbox. Diesmal war das Penaltykilling erfolgreich und mit dem knappen Rückstand ging es in die erste Pause.

Die Ellentaler kamen mit viel Schwung aus der Kabine das Spiel zu Beginn des Mittelabschnitts auf absolutem Topniveau. Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Dominic Auger nach Zuspiel von Matt McKnight, doch die Scheibe ging knapp am Gehäuse vorbei. In der 31. Minute zeigte sich dann wieder wie effizient die Löwen vor dem Tor sind – Richie Mueller setzte Patrick Jarrett in Szene, sein Schuss konnte Silo noch parieren, doch gegen den Schuss vom im Slot stehenden Christoph Gawlik war er dann machtlos – 0:2. In der 36. Minute dann wieder Strafe gegen die Steelers, Rob Brown musste auch wegen eines Beinstellens raus. Doch kaum war man komplett, löste Robin Just seinen Kollegen auf der Strafbank ab. Marcel Rodman verlor seinen Schläger und Robin Just brachte ihm sein Spielgerät, dafür wurde er bestraft. Aber auch dieses Powerplay der Löwen konnten die Steelers schadlos überstehen, so dass es 0:2 nach 40 Minuten stand.

Der Schlussabschnitt war gerade einmal 43 Sekunden alt, da stand es 0:3. Frankfurts Playoff-Monster Brett Breitkreuz schnappte sich die Scheibe, umkurvte Freund und Feind und schob sehenswert gegen Silo zum dritten Tor seiner Farben ein. Kein guter Auftakt für das Team von Trainer Kevin Gaudet. Die Schwaben reagierten mit wütenden Angriffen, doch egal ob gegen Max Lukes, Rob Brown oder Shawn Weller – Brett Jaeger reagierte überragend und hielt die Null. Auf der anderen Seite musste Silo Martinovic zweimal in höchster Not eingreifen. In der 50. Minute gab es die erste Strafe gegen die Hausherren, als Nils Liesegang gegen René Schoofs einen hohen Stock ansetzte. Was Zählbares sprang nicht heraus – auch nicht als mit Ablauf der Strafe auch der Löwen-Goalie wegen Torverschiebens zwei Minuten bekam.  Heute war der Wurm drin! Bei angezeigter Strafe gegen Matt McKnight kam es dann zu einem Fight zwischen Shawn Weller und Joel Keussen, aus dem der Bietigheimer als Sieger hervorging. Er bekam dafür 2+2+10 Minuten, Keussen 2+2. Da auch Matt McKnight raus musste, gab es erneut Powerplay für die Hessen. In diesem wurde nach einem Scheibenverlust Marcel Rodman von Matt Pistilli von den Beinen geholt und es gab Penalty. Der Gefoulte lief an und setzte die Scheibe über die Latte. Zur endgültigen Entscheidung kam es dann drei Minuten vor dem Ende, als Eric Stephan zum 0:4 einschoss. Eine Minute später hieß es dann David Cespiva gegen Rob Brown, hier bekamen beide Streithähne 2+2+10 Minuten. Am Endergebnis änderte dies nichts, so dass die Löwen in der Serie mit 2:0 führen.

Am Mittwoch kommt es in der EgeTrans Arena zum dritten Duell, in dem die Steelers alles daran setzten werden, den ersten Sieg der Serie zu landen. Damit dies gelingt benötigt das Team die Unterstützung von den Rängen. Die Unterstützung heute in Frankfurt war grandios – verwandelt die Arena am Mittwoch in einen Hexenkessel und die Jungs bedanken sich mit einem Sieg! GEMEINSAM schaffen wir das!

von Patrick Jonza

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