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Steelers unterliegen den Löwen trotz großer Moral mit 5:7 zum Finalauftakt

Samstag, 15.04.2017, Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt
5:7

Zum Showdown der Finalserie der DEL2 trafen am heutigen Abend in der EgeTrans-Arena die beiden besten Mannschaften der Hauptrunde aufeinander. Im ersten Spiel der Serie konnte Löwen-Trainer Paul Gardner mit seinem vollständigen Kader antreten. Im Team von Kevin Gaudet fehlte verletzungsbedingt Freddy Cabana. Als überzähliger Ausländer saß Justin Kelly auf der Tribüne. Für beide Teams steht das Ziel fest und jeder Spieler will spätestens nach Spiel 7 den Meisterpokal in seinen Händen halten - aber bis dorthin ist es noch ein langer und harter Weg!     

Vor einer fast ausverkauften EgeTrans-Arena mit 4.438 Zuschauern machten mit dem Eröffnungsbully beide Fanlager lautstark Stimmung und beide Teams sofort deutlich, dass sie einen schnellen Torerfolg suchten. Gegen Ende der siebten Spielminute schickte Schiedsrichter Ralph Bidoul nach einem Crosscheck Benjamin Zientek in die Box. Dann ging es schnell bei den Löwen – Bullygewinn und Tor durch Brett Breitkreuz nach sechs Sekunden. Die Hausherren brauchten etwas um sich wieder zurück ins Spiel zu finden und auch Silo Martinovic konnte gleich mehrfach seine Klasse zeigen. In Überzahl lief die Scheibe gut bei den Ellentalern, aber die Defensive der Löwen auf dem Posten und verteidigte mit Mann und Maus. Trotz guter Spielanteile in der 18. Minute der nächste Nackenschlag; Lukas Laub fing einen Pass von Shawn Weller an der blauen Linie ab und erhöhte, unhaltbar für Silo Martinovic zum 2:0. Die Gäste drückten weiter und Eric Stephan erhöhte in der 19. Spielminute mit einem Handgelenkschuss zum 0:3 für die Hessen. Mit diesem Stand ging es in die erste Pause.

Zu Beginn des Mittelabschnittes fanden die Steelers, nun auch noch ohne den verletzten David Wrigley, deutlich besser ins Spiel und nach gespielten 1:29 Minuten die Löwen in Unterzahl, da Nils Liesegang wegen einem Stockschlag pausieren durfte. Die Ellentaler schnell in der Aufstellung und nach einem Pass von Dominic Auger auf Robin Just verkürzte dieser zum 1:3. Noch in der 23. Minute erhöhte Brett Breitkreuz zum 4:1. Die Schwaben gaben nicht aus und kämpften jedoch erhöhte Richard Mueller zum 1:5 nach fast gespielten 26 Minuten. Die Hausherren blieben am Drücker und in doppelter Überzahl standen noch 11:34 auf der Uhr - Dominic Auger ein schnelles Zuspiel auf Robin Just und dieser lies Brett Jaeger keine Chance und traf verdient zum 2:5. Nach diesem Treffer ging Brett Jaeger verletzt vom Eis und wurde durch Florian Proske ersetzt. Als noch 68 Sekunden zu spielen waren vollendete Christoph Gawlik unhaltbar für Silo Martinovic in den Winkel zum 2:6. Die Steelers weiter mit Moral und nach einer Strafe 28 Sekunden vor Drittelende musste Brett Breitkreuz wegen einem Crosscheck vom Eis. Nur 10 Sekunden nach dem Bullygewinn schlug die Scheibe zum 3:6 im Tor der Löwen ein – der Torschütze: Marcus Sommerfeld.

Im Schlussdrittel die Ellentäler auf dem Vormarsch und in der 48. Minute schnappte sich Benjamin Zientek an der Mittellinie die Scheibe und lies nach einem tollen Alleingang durch die Defensive der Löwen Florian Proske keine Chance und verkürzte zum längst verdienten 4:6. Mit diesem Treffer bebte die Arena und die Steelers nahmen Fahrt auf und drückten in Richtung dem Löwentor. Als noch 7:15 auf der Uhr erkennbar waren Matt McKnight mit Übersicht und einem herrlichen Pass auf Marcus Sommerfeld und dieser mit seinem zweiten Treffer zum 5:6. Die Gäste weiter unter Druck und die Ellentäler dem Ausgleich nahe, als in Unterzahl Matt Pistilli auf Silo Martinovic stürmte - Silo mit Ruhe und einem Megasave. Kevin Gaudet mit einem Timeout 1:16 vor Spielende und nach dem gewonnenen Bully nahm er Silo Martinovic vom Eis. Doch 52 Sekunden vor dem Spielende erhöhte Brett Breitkreuz mit einem Empty-Net-Treffer zum Endstand von 5:7 für die Löwen.  

Die Steelers zeigten trotz des Rückstandes Moral und ein starkes Schlussdrittel. Sie waren dem Ausgleich nahe, aber die Bemühungen wurden nicht belohnt.

Am Ostermontag wird die Finalserie in Frankfurt mit Spiel 2 fortgesetzt. Kommt in die Arenen und unterstützt das Team bei der Mission Titelkampf.

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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