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4:3 n.V.

Steelers sind nicht zu stoppen! 3:1-Sieg in Freiburg!

Sonntag, 02.10.2016, Wölfe Freiburg - Bietigheim Steelers
1:3
Spieler des Abends für die Steelers -Goalie Sinisa Martinovic

Wer vor Saisonbeginn darauf tippte, dass das Gastspiel am sechsten Spieltag der Steelers bei den Wölfen Freiburg das Topspiel Dritter gegen Erster sein wird, stand womöglich ziemlich alleine da. Genau zu dieser Begegnung kam es am heutigen Sonntagabend im Breisgau. Bietigheims Trainer Kevin Gaudet musste kurzfristig auf die Dienste der beiden Verteidiger Bastian Steingroß und Andreas Schwarz verzichten. Stürmer Mike Weigandt half heute beim DNL2-Team aus. Im Tor der Schwaben stand heute wieder Sinisa Martinovic.

Die Hausherren in den Anfangsminuten vor den 2.308 Zuschauern, davon ca. 200 Bietigheimer, mit mehr Zug zum Tor ohne sich jedoch die ganz dicken Chancen herauszuspielen. In der fünften Minute hatte Freddy Cabana die erste gute Chance für sein Team, scheiterte aber an der Stockhand von Lukas Mensator. Keine Minute später dann die Führung für die Wölfe. Das Brüderpaar Billich nutzte einen Zwei auf Eins Konter eiskalt aus – Steven passte auf Chris und die Scheibe zappelte unhaltbar im Netz! Der erste Rückstand für den Vizemeister in der noch jungen Saison. In der achten Minute verhinderte Silo Martinovic gegen Niko Linsenmaier mit einer Wahnsinnstat einen höheren Rückstand. Kurz darauf war es sein Gegenüber Lukas Mensator, der gegen Marcus Sommerfeld und David Wrigley in höchster Not rettete.  Das Tempo der Partie nahm zu, doch auch Max Lukes schaffte es nach feinem Pass von Freddy Cabana nicht den Ausgleich zu erzielen. Der Druck der Gäste nach 12 Minuten immens hoch. David Wrigley steckte zu Matt McKnight durch, doch auch er hatte gegen Wölfe-Goalie das Nachsehen. Bei einem Entlastungsangriff konnte der ehemalige Bietigheimer Yannik Herm Silo Martinovic nicht überwinden. In der 15. Minute hob Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart erstmals den Arm. Der Freiburger Austin Cihak musste wegen Hakens zwei Minuten raus. Die Scheibe lief gut durch die Bietigheimer Reihen ohne aber das Tor der Badener ernsthaft zu gefährden. Ohne Unterbrechung liefen die zwei Strafminuten durch und es blieb beim knappen Rückstand. Acht Sekunden vor der ersten Sirene dann der Ausgleich! Adam Borzecki brachte den Puck vor das Freiburger Tor, Robin Just stand im Slot goldrichtig und stocherte das Spielgerät über die Linie! Aufgrund von Protesten des Heimteams gab Schiedsrichter Lenhart den Treffer erst nach Anschauen des Videobeweises. Mit dem insgesamt verdienten Ausgleich ging es in die erste Pause.

Beide Mannschaften kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Das Spiel offen und es ging hoch und runter. In der 23. Minute hatten die Wölfe nach einem Konter die Riesenchance auf die zweite Führung des Abends, abermals war Silo Martinovic Endstation. In der 26. Minute dann das zweite Powerplay für die Schwaben. Dennis Meyer musste nach einem Elbogenchecks für zwei Minuten in die Kühlbox. Wie schon im ersten Überzahlspiel, schnürten die Steelers die Freiburger ein ohne den entscheidenden Nadelstich zu setzen. Auch dieses Powerplay wurde nicht von Erfolg gekrönt. Der Vizemeister nahm zur Hälfte der Spielzeit das Heft immer mehr in die Hand. Die Badener verteidigten aber geschickt und machten es der Offensivabteilung der Steelers immens schwer. In der 32. Minute musste Max Lukes für zwei Minuten nach einem Haken sitzen. Die Breisgauer auch mit einem optisch ansprechenden Powerplay, das aber auch nicht zum Torerfolg führen konnte. Viereinhalb Minuten vor der zweiten Pause hatte Robin Just die erste Führung für sein Team auf der Kelle, sein Schuss ging aber knapp am Pfosten vorbei. Kurz darauf waren es erneut die Billich-Brüder die das Tor von Silo Martinovic unter Druck setzten, letzterer blieb aber Sieger. Eine Minute vor dem Ende des zweiten Abschnitts erhielt Benjamin Zientek zwei Minuten wegen Haltens. Damit war der Goldhelm alles andere als einverstanden und bekam eine 10-minütige Disziplinarstrafe obendrauf. Niko Linsenmaier hatte nach tollem Solo die Führung auf dem Schläger, verzog aber freistehend, so dass der zweite Abschnitt torlos blieb.

Der Schlussabschnitt hatte noch 56 Sekunden Überzahl für die Heimmannschaft auf der Uhr, ehe die Gäste wieder zu fünft weiterspielen durften.  Kaum komplett gesellte sich Marcus Sommerfeld zum Benjamin Zientek in die Kühlbox. Er stellte Niko Linsenmaier ein Bein. In diesem Powerplay hatten sich Robin Just und Radek Duda besonders lieb und durften die erhitzten Gemüter für jeweils zwei Minuten abkühlen. Tore blieben weiter Mangelware. In der 46. Minute musste wieder Marcus Sommerfeld in die Kühlbox, diesmal wegen Hakens. Die nächste brenzlige Situation galt es zu überstehen. Nach wenigen Sekunden parierte Silo Martinovic gegen Chris Billich grandios und es blieb beim 1:1. Trotz nur fünf Verteidiger machte die Defensive der Schwaben einen super Job, genauso wie der Fanblock der Steelers, der das Team durchgehend lautstark unterstützte. In den Schlussminuten bekamen die Wölfe nochmal Oberwasser und kamen zu guten Möglichkeiten. Diese Druckphase wurde durch ein Foul von Tobias Bräuner in der 56.Minute beendet. Nochmal Powerplay für Bietigheim und die Chance zur Führung. Nach 37 Sekunden war es dann soweit – den ersten Versuch von David Wrigley konnte Lukas Mensator noch halten, Freddy Cabana stand aber goldrichtig und staubte zum vielumjubelten 2:1 ab! 1:22 Minuten vor Schluss nahm Wölfe-Coach Leos Sulak eine Auszeit und ließ seinen Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers auf der Bank. Viel Druck der Badener aber die Schwaben warfen sich in alles was auf Silo zukam! 15 Sekunden vor dem Ende machte Shawn Weller nach einem Scheibengewinn im eigenen Drittel mit dem Empty-Net Tor den Sack zu.

Auch im sechsten Spiel bleiben die Steelers ungeschlagen! Am kommenden Freitag versuchen dann ab 19:30 Uhr die Roten Teufel aus Bad Nauheim in der EgeTrans Arena das erste Team zu sein, dass den Vizemeister schlagen will! Seid dabei und helft mit, dass dies nicht gelingt!

von Patrick Jonza

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