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Steelers schlagen die Teufel mit 5:1 - Tabellenführung damit ausgebaut!

Freitag, 19.02.2016, Bietigheim Steelers - Rote Teufel Bad Nauheim
5:1
Starkes Comeback mit zwei Treffern - Freddy Cabana

Zum 48. Spieltag in der DEL2 fanden sich die Roten Teufel aus Bad Nauheim in der EgeTrans Arena ein. Die Teufel, denen auf der Zielgeraden zur direkten Playoff Qualifikation etwas die Luft auszugehen scheint, haben vier der letzten fünf Spiele verloren. Das letzte Spiel gegen Schlusslicht Heilbronn verlor man in der Käthchenstadt mit 2:1, eine Woche zuvor gelang dafür ein 3:4 Auswärtssieg bei den starken Ravensburgern. Man durfte also gespannt sein mit welcher Spiellaune die Teufel heute zu Werke gehen würden. Die Hausherren, die nach der deutlichen Niederlage in Rosenheim motiviert bis in die Haarspitzen waren, wollten vor 2.714 Zuschauern früh zeigen, wer das Zepter am heutigen Abend in der Hand hatte. Verzichten mussten die Steelers kurzfristig auf PJ Fenton, dafür war Freddy Cabana wieder mit von der Partie. Vor Spielbeginn wurde unsere #7, Jason Pinizzotto noch für 600 Ligaspiele geehrt.

Die erste Gelegenheit hatten die Gäste, doch Silo Martinovic im Tor der Steelers von Beginn an hellwach. Nach knapp drei Minuten dann der erste gute Angriff des Meisters. Robin Just aus dem eigenen Drittel kommend mit dem Abschluss, Mikko Rämö jedoch ebenfalls auf dem Posten. 4:01 Mnuten zeigte die Stadionuhr als sich zum ersten Mal am heutigen Abend die Türe zur Strafbank öffnete. Nach unerlaubtem Körperangriff auf Silo Martinovic musste Dustin Cameron für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Steelers in der Paradedisziplin ließen sich nicht lange bitten. Schon mit dem ersten Angriff zappelte die Scheibe im Netz. Justin Kelly auf Dominic Auger und dieser bediente den im Slot stehenden Freddy Cabana mustergültig, der dann keine Mühe hatte Mikko Rämö zu überwinden. Gerade einmal 30 Sekunden im Powerplay waren gespielt. Direkt im Anschluss an das Überzahlspiel schöner zwei auf eins Konter. René Schoofs bediente Yannick Baier der jedoch am Nauheimer Schlussmann scheiterte. Im Gegenzug zog Vitalij Aab das Hartgummi knapp am langen Pfosten vorbei. Nach neun Minuten dann erneut Strafe gegen Bad Nauheim. Andreas Pauli pausierte ebenfalls wegen unkorrekten Körperangriffs. Schnell und präzise ließen die Steelers die Scheibe laufen, doch Mikko Rämö bewahrte mit einigen tollen Paraden seine Farben vor einem größeren Rückstand in dieser Unterzahl. Nauheim wieder komplett und erneut war es Vitalij Aab der Silo prüfte. Selbiger verhinderte mit guter Reaktion den Ausgleich. Ein folgendes Unterzahlspiel überstanden die Steelers schadlos. Shawn Weller bekam die dritte Auszeit des Abends ebenfalls wegen unkorrekten Körperangriffs. Ein gutes Unterzahlspiel verhinderte weiterhin einen Treffer der Gäste. Dieser sollte dann auf der anderen Seite fallen. Scheiterte Shawn Weller beim Abschluss eines drei auf eins Konters noch am Nauheimer Schlussmann, machte es René Schoofs kurz darauf besser. Seinen Sololauf schien Mikko Rämö ebenfalls zu vereiteln, die Scheibe fand dann aber doch den Weg über die Linie. Mit dem Spielstand von 2:0 ging es kurz danach in die erste Pause.    

Der Meister zu Beginn des zweiten Abschnitts mit guten Möglichkeiten. Doch sowohl Michael Fink, Yannick Baier als auch Lukas Fröhlich sollten die Scheibe nicht erneut in die Maschen bekommen. In der Defensive standen die Hausherren in diesen Minuten sehr sicher und so dauerte es bis zur achten Spielminute als Silo Martinovic zum ersten Mal im zweiten Abschnitt ernsthaft gefordert wurde. René Schoofs bekam für seinen Abwehrversuch eine zwei Minuten Strafe wegen Behinderung. Nauheim von Beginn des Powerplays an hellwach und mit guten Kombinationen vor Silo Martinovic. Konnte sich dieser gegen Schüsse von Laurila und Aab noch entscheidend einsetzen war er gegen den Schlenzer von Harald Lange machtlos. Der Anschlusstreffer der Gäste. Nauheim beflügelt durch den Treffer fortan tonangebend in der EgeTrans Arena. Die Hausherren ihrerseits gaben das Spielgerät nach Scheibengewinn viel zu schnell wieder aus den eigenen Reihen. Robin Just scheiterte bei einem Gegenzug mit der Rückhand am Schlussmann der Teufel. Danach wieder das gleiche Bild. Die Gäste im Vorwärtsgang, der Meister mit Geschick, Glück und Klasse den Ausgleich verhindernd. In den letzten Minuten des Drittels die Steelers dann wieder auf Höhe des Geschehens und ebenfalls mit guten Aktionen im Drittel Nauheims. Justin Kelly mit dem Scheibengewinn hinter dem Tor gegen Mikko Rämö, Rückpass auf den heranstürmenden Shawn Weller dessen Schuss dann von Rämö pariert wurde, welcher grade noch rechtzeitig den Weg wieder zwischen die Pfosten gefunden hatte. Kurz darauf setzte Yannick Baier Dennis Palka in Szene. Eneut Rämö verhinderte den Treffer. Glück für Nauheim bei dieser guten Möglichkeit. 20 Sekunden vor dem Ende dann ein heftiger Stockschlag gegen Dennis Palka der zuerst verletzt liegen blieb später aber weiter spielen konnte. Der Hauptschiedsrichter gab für das Vergehen eine 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe. Wer jetzt dachte das Drittel wäre beendet sah sich getäuscht. Vier Sekunden vor dem Ende hämmerte Freddy Cabana die Scheibe nach feinem Zuspiel von Justin Kelly zur 3:1 Führung in die Maschen. Mit diesem Spielstand wurden dann letztmals die Seiten gewechselt.

In Überzahl begann der Schlussabschnitt für die Steelers. Großer Druck auf den Kasten von Mikko Rämö der seine Farben aber weiterhin im Spiel halten konnte. Auch nach einer weiteren Strafe gegen Nauheim, Marc Kohl bekam die zwei Minuten wegen Spielverzögerung, sollte trotz guter Gelegenheiten kein weiterer Treffer fallen. Nacheinander scheiterten Kelly, Just und Auger. Die nächste Gelegenheit hatte Shawn Weller. Dominic Auger fing den Steilpass an der blauen Linie ab und setzte seinen Kollegen in Szene. Endstation zum wiederholten Male Rämö. Mitte des Drittels dann ein bekanntes Spielchen auf dem Eis in Bietigheim. Die Hausherren mit starkem Defensivverbund, hielten die Gäste meist gekonnt vom eigenen Gehäuse fern, schafften es aber selbst immer wieder gefährliche Konter zu setzen. Drei Minuten vor dem Ende schnappte sich Dennis Palka aus dem Gewühl an der Bande die Scheibe, fährt vors Tor und lupft das Spielgerät in die Maschen. 4:1 der Spielstand für den Meister. Der Torjubel in der Arena noch nicht verstummt zappelte die Scheibe wieder im Netz der Gäste. Justin Kelly hämmerte den Puck von Rechtsaußen zwischen Rämö und Pfosten in die Maschen. Der fünfte Bietigheimer Treffer markierte gleichzeitig den Endstand.

Verdient verließen die Steelers am heutigen Abend als Sieger das Eis und schickten die Roten Teufel mit einem 5:1 Heimsieg zurück in die Kurstadt. Durch die Niederlage der Fischtown Pinguins in Crimmitschau konnte der Meister seinen Vorsprung auf den Zweiten auf acht Punkte ausbauen! Weiter geht es für unsere Steelers am Sonntag bei den Lausitzer Füchsen. Spielbeginn ist um 17.00 Uhr.

von Bietigheim Steelers

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