Nächstes Spiel:
19.08.2017
20:00 Uhr

Steelers mit 5:4 Auftaktsieg im Halbfinale gegen Kaufbeuren

Freitag, 31.03.2017, Bietigheim Steelers - ESV Kaufbeuren
5:4

Im ersten Spiel nach acht Tagen Pausen traf das Team von Trainer Kevin Gaudet auf den ESV Kaufbeuren, der sein letztes Spiel erst am vergangenen Dienstag in Dresden bestritt. Bei den Steelers kehrte Freddy Cabana in den Kader zurück, der somit vollzählig war. Als überzähliger Kontingentspieler musste Shawn Weller auf der Tribüne Platz nehmen.

Das Spiel im ersten Drittel vor den 3.187 Zuschauern in der EgeTrans Arena hochklassig und temporeich. Die Schwaben legten los wie die Feuerwehr uns setzten das Tor von Stefan Vajs mächtig unter Druck. In der zweiten Minute spielte Rückkehrer Freddy Cabana einen schönen Pass zurück auf Dominic Auger und der ehemalige Kaufbeurer traf zur frühen Führung. Die Hausherren gaben weiter Gas und kamen in der achten Minute zum zweiten Treffer. Kapitän Adam Borzecki setzte Marcel Rodman sehenswert in Szene und der Slowene vollstreckte in Penaltymanier. Wer jetzt dachte, dass das Spiel ein Selbstläufer werden würde, der irrte gewaltig. Der ESVK kämpfte sich ins Spiel zurück und drehte die Partie binnen 4:07 Minuten. Erst traf Jere Laaksonen nach klasse Vorarbeit von Max Schmidle und Michael Fröhlich. In der 15. Minute stand dann Jonas Wolter im Slot goldrichtig und traf zum Ausgleich. Weitere zwei Minuten später überwand Goldhelm Brendan Gracel Sinisa Martinovic per Bauerntrick zur Führung. Die ca. 450 Anhänger der Allgäuer aus dem Häuschen. Doch mit dem zweiten Powerplay schlug der Hauptrundensieger zurück. Auf Zuspiel von Justin Kelly und Matt McKnight traf erneut Dominic Auger zum Ausgleich. Dann durften beide Teams und Fanlager erstmal durchschnaufen.

Das Spiel im Mittelabschnitt auf Augenhöhe und ausgeglichen. Es wurde auch ein wenig ruppiger. Die unschönste Szene dann in der 26. Minute als Florin Ketterer Max Lukes nach dem Schuss von hinten gegen den Torpfosten checkte. Dafür bekam er eine 2+10 Minuten Strafe. Kurz darauf musste Robin Just wegen Reklamierens ebenfalls für 10 Minuten zuschauen. Schiedsrichter Marc Iwert musste im zweiten Drittel insgesamt 34 Strafminuten verteilen. Eishockey wude auch noch gespielt – bei einem Konter in der 34. Minute spielte David Wrigley genau im richtigen Moment auf Matt McKnight, der Stefan Vajs keine Chance ließ. Mit der knappen Führung ging es ins letzte Drittel.

Dieses begann in der 43. Minute mit dem zweiten Tor von Marcel Rodman, diesmal war Max Lukes der geniale Passgeber, der seinen Mitspieler alleine vor Stefan Vajs auftauchen ließ. Erneut spielte er den Goalie technisch stark aus und traf zum 5:3. Doch die Antwort folgte prompt. Der ehemalige Ellentaler Daniel Oppolzer nutzte einen Abpraller zum erneuten Anschluss nur 69 Sekunden später. In der 47. Minute tauschten Freddy Cabana und Jeff Szwez Nettigkeiten aus und mussten in die Kühlbox. Den Schwaben traf es mit 2+2 Minuten, den Allgäuer mit 2+2+2 Minuten. Trotz aller Bemühungen und auch mit einem Spieler mehr, da Stefan Vajs vom Eis ging, wollte der Ausgleich nicht gelingen. Somit ging Spiel 1 an die Steelers. Am kommenden Sonntag geht es in Kaufbeuren ab 18:30 Uhr mit dem zweiten Duell weiter. 

von Patrick Jonza

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