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Steelers im Halbfinale nach 11:3-Sieg gegen die Bayreuth Tigers

Freitag, 24.03.2017, Bietigheim Steelers - EHC Bayreuth Tigers
11:3
Gestern mit Hattrick - David Wrigley

Nachdem die Bayreuther am vergangenen Dienstag in Spiel 4 den ersten Matchpuck der Steelers durch einen Sieg im Tigerkäfig abwehren konnten, kam es am heutigen Abend in der EgeTrans-Arena zu Spiel 5 im Viertelfinale. Das Ziel der Schwaben war klar definiert, da mit einem Sieg der Einzug in das Halbfinale perfekt gemacht werden kann. Bei dieser Mission fehlten Coach Kevin Gaudet verletzungsbedingt weiterhin Freddy Cabana und auf der Tribüne nahm diesmal Shawn Weller Platz. Das oberfränkische Team reiste vollzählig ins Ellental und bei ihnen musste als überzähliger Kontingentspieler erneut David Kuchejda pausieren.

Vor der Begegnung wurde Adam Borzecki für 500 Spiele in der DEL 2 vor den 2.675 Zuschauern geehrt.

Nach dem ersten Bully lief die Scheibe hin und her ohne dass auf beiden Seiten richtige Chancen erspielt wurden. Erst nach fast drei Minuten verzog David Wrigley nur knapp und wenige Sekunden später schlug die Scheibe unhaltbar zum 1:0 im Tor der Oberfranken ein – Torschütze war David Wrigley auf Zuspiel von Matt McKnight. In der fünften Spielminute verpasste Marcus Sommerfeld vor dem Gästetor das Spielgerät und auf der anderen Seite parierte Silo Martinovic sicher die erste gute Aktion der Gäste. Es ging wieder auf die andere Seite und nach einer Spielzeit von 4:47 schlug die Scheibe erneut im Tor von Tomas Vosvrda ein. Nach einem Schuss von Rob Brown fälschte Justin Kelly unhaltbar zum 2:0 ab. Aber dieser Treffer wurde erst nach der Sichtung des Videobeweises von Schiedsrichter Robert Paule anerkannt. Weiter im Vorwärtsgang scheiterten Matt McKnight und Marcus Sommerfeld am Gästekeeper und Silo Martiovic zeigte den Oberfranken mit seinen Aktionen die kalte Schulter. In der 8. Spielminute passte Matt McKnight auf den freien Justin Kelly im Slot, der verlud Tomas Vosvrada mit einer kurzen Körpertäuschung und schob den Puck in die andere Ecke zur 3:0-Führung ein. Nur eine Minute später konnten die Tigers durch David Wohlberg, bei angezeigter Strafe gegen Bietigheim, den Anschlusstreffer erzielen. Nach knapp zehn Minuten Spielzeit musste Max Lukes wegen Hakens vom Eis und die Steelers zeigten ein klasse Unterzahlspel. Die beiden Möglichkeiten der Oberfranken waren kein Problem für Silo Martinovic. Die Ellentäler drückten weiter in Richtung dem Gästetor. Nach 15 gespielten Minuten schlug wiederum die Scheibe unhaltbar im Tigers-Tor ein und auch der Kapitän Adam Borzecki trug sich in die Torschützenliste mit dem Treffer zum wichtigen 4:1 ein. Die Bayreuther suchten den Erfolg zum Anschluss, aber die Hausherren standen sicher in der Defensive und an Silo Martinovic war einfach kein Vorbeikommen. Als noch 63 Sekunden im ersten Drittel zu Spielen waren erneut ein Einschlag im Tor von Tomas Vosvrda, als Robin Just mit der Scheibe zurück zur blauen Linie lief und einen Hammer auspackte. Nach diesem Tor wurde Tomas Vorvrda durch seinen Backup Johannes Wiedemann ersetzt und es ging mit dem Stand von 5:1 in die Pause.

Im Mitteldrittel die Hausherren weiter am Drücker und Benjamin Zientek scheiterte nur knapp am Bayreuther Schlussmann. Es dauerte bis zur 25. Spielminute als erneut David Wrigley mit seinem 2 Tor zum 6:1 erhöhte. Die schwindenden Kräfte der Tigers ermöglichten permanente Bietigheimer Angriffe, welche aber meist beim sicheren Bayreuther Johannes Wiedemann endeten. Die wenigen Entlastungsangriffe der Oberfranken waren sichere Beute für Silo Martinovic. Als noch 2:34 in diesem Spielabschnitt zu spielen waren erhöhte Marcel Rodman zum verdienten 7:1 für die Steelers.           

Der Schlussabschnitt war die Fortsetzung des vorherigen Drittels und nach 45 Sekunden scheiterte Matt McKnight erneut an Johannes Wiedemann. Die Gäste mobilisierten ihre Reserven und in der 43. Spielminute verkürzte David Wohlberg zum 7:2. Kurz darauf musste Felix Linden wegen Spielverzögerung pausieren und in Überzahl verpassten Dominic Auger und Robin Just nur knapp das Tor der Tigers. Gerade wieder vollzählig war es Andreas Geigermüller, der nach einem Beinstellen seinem Team ein erneutes Unterzahlspiel bescherte. Die Scheibe läuft gut und in der 47. Minute passte David Wrigley zu Matt McKnight, welcher trocken zum 8:2 erhöhte. Es waren noch etwas mehr als 10 Minuten zu spielen, als das 9:2, erneut in Überzahl der Hausherren, durch Dominic Auger folgte. Die Bayreuther platt aber gaben in Überzahl, da Rene Schoofs wegen Beistellen in die Box musste, nicht auf und Jozef Potac verkürzte zum 3:9. Vier Minuten vor Spielende ein Stockschlag und die Strafe gegen David Wohlberg. Nach knapp 1 Minute die Steelers in Position und Robin Just erhöhte zum 10:3. Nur 13 Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Bayreuther Tor, aber es wurde durch Schiedsrichter Robert Paule wieder der Videobeweis bemüht, bis er das 11:3 durch Max Lukes ‚ML7‘ anerkannte.

Mit diesem torreichen Sieg konnten die Ellentäler die Viertelfinalserie in Spiel 5 für sich entscheiden und den Einzug in das Halbfinale sichern. Weiter geht es für die Steelers am 31.03.2017 in der EgeTrans-Arena - der Gegner steht noch nicht fest.

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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